Benutzer:ProHeimat

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Wikipedia ist dann und erst dann auf dem richtigen Weg, wenn sie sich um sachliche, nicht um politische Korrektheit bemüht.
Sachliche Korrektheit ist die Liebe zur Wahrheit, politische Korrektheit die Furcht vor ebendieser.

In Respekt vor Thilo Sarrazin, kritischer Freigeist und mutiger Vordenker, dessen scheuklappenfreie Beobachtungen zu unserer verfehlten Einwanderungs- und Ausländerpolitik ich ausdrücklich unterstütze. Quo vadis, Deutschland? Deutschland schafft sich ab.

Sarrazin statt Muezzin !


1. O Deutschland hoch in Ehren,
Du heil'ges Land der Treu,
Stets leuchte deines Ruhmes Glanz
In Ost und West aufs neu!
Du stehst wie deine Berge fest
Gen Feindes Macht und Trug,
Und wie des Adlers Flug vom Nest
geht deines Geistes Flug.
Haltet aus! Haltet aus!
Lasset hoch das Banner wehn!
Zeiget ihm, zeigt dem Feind,
Daß wir treu zusammen stehn,
Daß sich unsre alte Kraft erprobt,
Wenn der Schlachtruf uns entgegen tobt!
Haltet aus im Sturmgebraus!
2. Gedenket eurer Väter!
Gedenkt der großen Zeit
Da Deutschlands gutes Ritterschwert
Gesiegt in jedem Streit!
Das sind die alten Schwerter noch,
Das ist das deutsche Herz:
Die schlagt ihr nimmermehr ins Joch,
Sie dauern fest wie Erz!
Haltet aus! Haltet aus!
Lasset hoch das Banner wehn!
Zeiget stolz, zeigt der Welt,
Daß wir treu zusammenstehn,
Daß sich alte deutsche Kraft erprobt,
Ob uns Friede strahlt, ob Krieg umtobt!
Haltet aus im Sturmgebraus!
3. Zum Herrn erhebt die Hände:
Er schirm' es immerdar,
Das schöne Land, vor jedem Feind.
Hoch steige, deutscher Aar!
Dem teuren Lande Schirm und Schutz
Sei, deutscher Arm, bereit!
Wir bieten jedem Feinde Trutz
Und scheuen keinen Streit.
Haltet aus! Haltet aus!
Lasset hoch das Banner wehn!
Lasset uns treu und kühn
Mit den ersten Völkern gehn!
Daß sich deutscher Geist und Kraft erprobt,
Wenn das Ungewitter uns umtobt!
Haltet aus im Sturmgebraus!

(Deutsches Lied aus dem Jahr 1859)


Als Kaiser Rotbart lobesam zum heil'gen Land gezogen kam, da mußt' er mit dem frommen Heer durch ein Gebirge wüst und leer.

Daselbst erhob sich große Not. Viel Steine gab's und wenig Brot. Und mancher deutsche Reitersmann Hat dort den Trunk sich abgetan.

Den Pferden ward so schwach im Magen, fast mußt der Reiter die Mähre tragen.

Nun war ein Herr aus Schwabenland, von hohem Wuchs und starker Hand. Des Rößlein war so krank und schwach, er zog es nur am Zaume nach.

Er hätt' es nimmer aufgegeben, und kostet's ihn das eig'ne Leben. So blieb er bald ein gutes Stück hinter dem Heereszug zurück.

Da sprengten plötzlich in die Quer fünfzig türkische Reiter daher! Die huben an, auf ihn zu schießen nach ihm zu werfen mit den Spießen.

Der wackre Schwabe forcht' sich nit, ging seines Weges Schritt vor Schritt, ließ sich den Schild mit Pfeilen spicken und tät nur spöttlich um sich blicken,

bis einer, dem die Zeit zu lang, auf ihn den krummen Säbel schwang.


Da wallt dem Deutschen auch sein Blut. Er trifft des Türken Pferd so gut, er haut ihm ab mit einem Streich die beiden Vorderfüß zugleich.

Als er das Tier zu Fall gebracht, da faßt er erst sein Schwert mit Macht, er schwingt es auf des Reiters Kopf, haut durch bis auf den Sattelknopf,

haut auch den Sattel noch zu Stücken und tief noch in des Pferdes Rücken. Zur Rechten sah man wie zur Linken einen halben Türken heruntersinken.

Da packt die andern kalter Graus, sie fliehn in alle Welt hinaus, und jedem ist's, als würd ihm mitten durch Kopf und Leib hindurchgeschnitten.

Drauf kam des Wegs 'ne Christenschar, die auch zurückgeblieben war; die sahen nun mit gutem Bedacht, welch Arbeit unser Held gemacht.

Von denen hat's der Kaiser vernommen, der ließ den Schwaben vor sich kommen; er sprach: "Sag an, mein Ritter wert! Wer hat dich solche Streich gelehrt?"

Der Held besann sich nicht zu lang: "Die Streiche sind bei uns im Schwang! Sie sind bekannt im ganzen Reiche; man nennt sie halt nur Schwabenstreiche!"

(Ludwig Uhland, 1787 - 1862)