André Jortzik

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Profil.png Profil: Jortzik, André
Namen André U. Jortzik, Wikipedia-Benutzer "MAGISTER"
Beruf deutscher Betriebswirt, Schriftsteller und Politiker (AfD) in Wismar sowie ehrenamtlicher Wikipedianer und verdienter Benutzer der Wikipedia
Persönliche Daten
1968
bei/in Magdeburg
André Jortzig (im Bild in der Mitte)

André Jortzik (* 1968 in/bei Magdeburg) ist ein deutscher Betriebswirt, Schriftsteller und Politiker (AfD) in Wismar sowie ehrenamtlicher und verdienter Benutzer der Wikipedia.

1 Vita

André Jortzik besuchte zunächst die Polytechnische Oberschule (POS) in Magdeburg und nach dem Umzug im Jahr 1984 die Berufliche Schule in Wismar. Er schloss 1992 die Fachhochschule in Wismar ab und studierte von 1996 Betriebswissenschaft an der Universität Rostock.[1] Das Studium beendete er im Jahr 2000 als Betriebswirt.[2] Seit 2004 wirkt er als freier Autor.

1.1 Schriftstellerisches Wirken

Er forschte über die Geschichte von Wismar und veröffentlichte im Jahr 2004 in Lübeck den historischen Roman Trikolore und Stierwappen – Ein Roman aus Wismars Franzosenzeit, der im Jahr 2009 neu aufgelegt wurde. Der Roman mit Bildchronik und Augenzeugenberichten Nacht über St. Marien – Wismar 1945 folgte im Jahr 2005. Der Erzählungsband über die Poeler Kogge[3] Hanse, Ritter und Patrizier erschien im Jahr 2008 in Wismar. Der Thriller Spiegelberg (2009) spielt in Spiegelberg am Wismarer Hafen. Er verfasste ebenfalls mehrere lokalgeschichtliche Publikationen.

1.2 Ehrenamtliches Engagement

Von November 2006 bis Juni 2013 verfasste er ehrenamtlich als Benutzer MAGISTER[4] 14 neue Artikel für das deutschsprachige Projekt Wikipedia.[5] Der Artikel Litauerkriege des Deutschen Ordens ist 2007 mit lesewert bewertet worden. Als Artikelautor konzentriert er sich dabei auf die Themengebiete Geschichte Deutschlands und Mitteleuropas. Von Juni 2009 bis Juni 2016 half er als Mentor neuen Autorinnen und Autoren beim Editieren von Artikeln. Seit 1. Dezember 2013 wirkt er, mit Unterbrechungen, ehrenamtlich als ein Mitglied beim internen Schiedsgericht, der höchsten Instanz der deutschsprachigen Wikipedia (Hierarchie in der Wikipedia), mit.[6]

1.3 Politisches Engagement

Bereits im Herbst 2015 trat André Jortzik der Alternative für Deutschland (AfD) bei und wirkt als Parteifunktionär sowie Vorstandsmitglied der AfD-Nordwestmecklenburg.[7]

2 Einrede der Befangenheit

Laufendes Wikipedia-Ereignis

Nachdem am 3. September 2016 bei einer Skype-Konferenz das politische Engagement von Benutzer MAGISTER bei der AfD bekannt wurde, traten am 5. September 2016 beim Projekt Wikipedia drei von sieben Schiedsgericht-Mitgliedern "aus persönlichen Gründen" zurück.[8][9] Bei der ordentlichen Wahl 3.–21. November ist MAGISTER als ein Mitglied des SG-Gremiums bestätigt worden. Anfang und Mitte Dezember 2016 haben weitere fünf Mitglieder das Schiedsgericht-Gremium verlassen.

Seit dem 18. Dezember 2016 ist das interne Wikipedia-Schiedsgericht nicht mehr beschlussfähig.[10][11] Eine Neuwahl des SG-Gremiums findet voraussichtlich im Mai 2017 statt.

3 Bücher

  • Trikolore und Stierwappen. Ein Roman aus Wismars Franzosenzeit. Weiland, Lübeck 2004, ISBN 978-3-89954-079-6.
  • Nacht über St. Marien. Wismar 1945. (Roman - mit Bildchronik und Augenzeugenberichten). BS-Verlag, Rostock 2005, ISBN 978-3-89954-126-7.
  • Hanse, Ritter und Piraten. Eine Geschichte um die „Wissemara“. Weiland, Wismar 2006, ISBN 3-87890-106-2.
  • mit Rolf Möller (Illustrator): Hanse, Ritter und Patrizier. Eine Erzählung um die Poeler Kogge. Weiland, Wismar 2008, ISBN 978-3878900979.
  • mit Cay von Brockdorff (Grafiker): Spiegelberg. (Thriller). Verlag Koch und Raum, Wismar 2009, ISBN 978-3000298332.

4 Weblinks

5 Nachweise

  1. André Jortzik bei Stayfriends.de
  2. André Jortzik im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  3. Poeler Kogge
  4. Benutzer:MAGISTER bei der Wikipedia
  5. MAGISTER bei Wikipedia.de
  6. Wikipedia – Schiedsgericht
  7. André Jorzik – Beisitzer. AfD-Nordwestmecklenburg. Abgerufen am 11. Januar 2017.
  8. Marvin Oppong: Streit in der Wikipedia-Community: AfD-Funktionär „Magister“ ins höchste Schiedsgericht gewählt. Meedia.de, 14. Dezember 2016. Abgerufen am 7. Januar 2017.
  9. Gábor Paál: Wird die Internet-Enzyklopädie unterwandert?. SWR2, 28. Dezember 2016. Abgerufen am 7. Januar 2017.
  10. Patrik Schmidt: Hat die deutsche Wikipedia ein AfD-Problem?. Welt.de, 14. Dezember 2016. Abgerufen am 7. Januar 2017.
  11. Richard Diesing: Der AfD-Mann, der die deutsche Wikipedia spaltet. Motherboard.Vice.com, 3. Januar 2017. Abgerufen am 8. Januar 2017.

6 Andere Lexika