Joseph Albert (Historisch)

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Joseph Albert, um 1875

Joseph Albert (geb. 5. März 1825 in München, gest. am 5. Mai 1886 dortselbst) war ein deutscher Photograph, Weiterentwickler des Lichtdrucks und Erfinder des Farbenlichtdrucks. Er durfte die werbewirksame Bezeichnung Königlich bayerischer Hofphotograph führen.

1 Leben[Bearbeiten]

Albert widmete sich anfänglich auf der Polytechnischen Schule und der Akademie in München dem Baufach, später der Photographie, und begründete 1840 ein Geschäft in Augsburg, das er 1858 nach München verlegte. Albert machte sich zuerst bekannt durch die photographische Vervielfältigung von Handzeichnungen und Kupferdrucken im großem Maßstab (z. B. die Goetheschen Frauengestalten nach Zeichnungen von Wilhelm Kaulbach, Moritz von Schwinds Märchen von den sieben Raben, die Illustrationen zur Jubelausgabe von Schillers Gedichten nach Zeichnungen von Piloty, Kirchner und Ramberg u. a., Alfred Rethels Hannibalzug u. s. w.).

Neben andern Unternehmungen, die sich auf die Wiedergabe von Ölbildern beziehen, hat Albert sich namentlich durch die Vervollkommnung eines neuen photographischen Druckverfahrens, des sogenannten Lichtdrucks große Verdienste erworben, der nach ihm auch Albertypie oder Albertotypie genannt wird. Später benutzte er denselben mit Erfolg zur Vervollkommnung des photochromischen Verfahrens der Gebrüder Ducos de Nouron.

Albert wurde auf dem Alten Südfriedhof in München beigesetzt. Das Familiengrab mit einer Büste von ihm hat sich - leicht beschädigt - erhalten. Alberts "Artistische Anstalt und Kunstverlag in München" wurde von Paula Albert fortgeführt.

2 Galerie[Bearbeiten]

3 Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Joseph Albert (Historisch) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

4 Quelle[Bearbeiten]


5 Andere Lexika[Bearbeiten]