Hüseyin Akin

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Profil.png Profil: Akin, Hüseyin
Beruf Schweizer Dukumentarfilmer
Persönliche Daten
1961
Istanbul


1 Hüseyin Akin[Bearbeiten]

1.1 geboren am 1961 in Istanbul, Bürger von der Schweiz[Bearbeiten]

1.2 www.akin.ch[Bearbeiten]

2 Produktion, Präsentation[Bearbeiten]

Er schloss die Ausbildung an der Videofachklasse an der Schule für Gestaltung an der Kunstgewerbeschule in Basel ab. Schon bald konzentrierte sich sein beruflicher Weg auf journalistische Arbeiten:

Hüseyin Akin, Kaukasischer Herkunft, wurde Mitarbeiter bei diversen türkischen und schweizerischen Zeitungen. Und ab 1991 arbeitete er zunächst als Mitarbeiter der «Rundschau», später als Türkeikorrespondent für das Schweizer Fernsehen DRS. Akin produzierte Reportagen und News-Beiträge.

Die Fernseharbeit führte Akin zusehends in den Bereich des Dokumentarfilmes. Dabei beherrschte Akins Arbeit ein Thema von allem Anfang an: Die Problematik des Zusammenlebens von Einheimischen mit Migrantinnen und Migranten. Im Film «Drohbriefe in Basel» thematisierte er Drohungen und Übergriffe auf Politiker, Journalisten und Amtspersonen, die sich gegen fremdenfeindlich motivierte Angriffe auf ausländische Mitbürger engagieren; in «Küçük Basel» (Kleinbasel) berichtet er über das Zusammenleben von Schweizern und Ausländern im Kleinbasel als «Beitrag zur Diskussion über die friedliche Koexistenz verschiedener Kulturen»; «Kinder im Bläsi» beinhaltet verschiedene Geschichten über Primarschülerinnen und -schüler unterschiedlicher Herkunft im Bläsischulhaus.

Ein weiterer Film zum Thema - «Zwischen Basel und Babylon» - thematisiert die Hoffnungen und Ängste ausländischer Kinder, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind und sich dennoch als Fremde in diesem Land fühlen. «Spuren im Schnee» zeigt auf eindrückliche Art, welchen Prozess junge Menschen durchlaufen können, wenn sie Freiraum zur persönlichen Entwicklung erhalten: Nebst den Problemen, die im Zusammenhang mit Migration und Integration entstehen, hat Akin auch andere Themen bearbeitet.

3 Letzte Filme[Bearbeiten]

3.1 1994 Drohbriefe in Basel[Bearbeiten]

Drohungen und Uebergriffe auf Politiker, Journalisten und Amtspersonen, die sich gegen fremdenfeindlich motivierte Angriffe auf ausländische Mitbürger engagierten. Zweiteiliger Film. SF DRS

3.2 1995 David und Goliath[Bearbeiten]

Freiwillige Söldnersoldaten der legendären Elitetruppe „Schwarze Schakale“ in Tschetschenien. Gezeigt wurden unter anderem Freiwillige aus der Türkei, bestehend aus Tscherkessen, die schon zuvor beim Krieg in Abchasien an der Seite der Einheimischen gegen die russische Besatzung kämpften. SF DRS

3.3 1995 Küçük Basel (Kleinbasel)[Bearbeiten]

Das Zusammenleben von Schweizern und Ausländern in Kleinbasel, dem Quartier mit dem höchsten Ausländeranteil in der Schweiz. Ein Beitrag an die Diskussion über die friedliche Koexistenz verschiedener Kulturen. Basel-Stadt & Bankverein

3.4 1996 Kinder im Bläsi[Bearbeiten]

Geschichten über PrimarschülerInnen unterschiedlicher Herkunft im Basler Bläsischulhaus Der Film zeigt die Selbstverständlichkeit der Kinder im gegenseitigen Umgang und deren Probleme. Eltern und Lehrschaft äussern sich über Vorurteile, Ängste, Zweifel aber auch über ihre Hoffnungen. Basel-Stadt & Schweizerischer Bankverein & SF DRS

3.5 1997 Istanbul nach Odessa[Bearbeiten]

Auf dem dreimastigen Segelschiff „Druzba„ will ein 15-köpfiges Fernseh-Team von Istanbul ans Schwarze Meer fahren und dort entlang der Ostküste verschiedene Regionen besuchen, um schliesslich nach einem Zwischenhalt auf der Krim in Odessa zu landen. Auf dieser Abenteuerreise will das Fernsehteam zuerst Istanbul besuchen und dann ins schwar¬ze Meer stechen und an Orten wie Batumi, Poti, Sochi, Novorossisk, Yalta, Sevastopol und Odessa Halt machen und in den entsprechenden Gebieten eine Sendung über Land und Leute machen. Wie leben die Menschen in den einzelnen Regionen, welche Freuden und Sorgen prägen ihren Alltag, welche vielfältigen kulturellen, religiösen und politischen Zusammenhänge zeichnen diese Länder aus ? SF DRS und 3 SAT

3.6 1998 Povratak Kuci - Heimkehr[Bearbeiten]

Halbstündige Dokumentation über das bosnische Rückkehr- und Wiedereingliederungsprogramm der DEZA und des Bundesamtes für Flüchtlinge. Auftragsarbeit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, DEZA, Frühling 1998. DEZA, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit

3.7 1998 Zwischen Basel und Babylon[Bearbeiten]

Die Situation, Hoffnungen und Ängste der ausländischen Kinder, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind und sich dennoch als Fremde in diesem Land fühlen. Der Film untersucht die Gründe für diese Entwicklung, zeigt die Zerrissenheit dieser jungen Menschen, die zu Erwachsenen herangereift sind Sucht nach Antworten auf die Frage nach einem langfristigem Zusammenleben im Hinblick auf die heranwachsende nächste Generation der MigrantInnen. Basel-Stadt & Schweizerischer Bankverein

3.8 1998 Hotel Bratstvo – In Würde älter werden[Bearbeiten]

Dokumentation über das Alters- und Pflegeheim im ehemaligen Hotel Bratstvo in Novi Travnik, Bosnien-Herzegowina. Das Heim ist ein wegweisendes Projekt der DEZA für ältere und pflegebedürftige Menschen, insbesondere für Rückkehrende aus der Schweiz. Auftragsarbeit der DEZA, Herbst 1998 DEZA, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit

3.9 1999 Galata[Bearbeiten]

Es ist schwer, gegen die ständig wachsende Ghettoisierung anzugehen. Noch schwerer wiegt die Tatsache, die dort vorhandenen Gruppierungen, die sich kulturell, ideologisch und religiös voneinander unterscheiden, näher zu bringen. Basel-Stadt & Schweizerischer Bankverein

3.10 1999 Rückkehrhilfe – wenn nicht, was dann?[Bearbeiten]

Informationsvideo für AsylbewerberInnen in der ganzen Schweiz über die Angebote des Bundesamtes für Flüchtlinge im Bereich der Rückkehrhilfe für rückkehrwillige AsylbewerberInnen, vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge. Auftragsarbeit in sechs Sprachversionen des BFF und der Internationalen Organisation für Migration, IOM, Sommer 1999. DEZA & BFF & IOM

3.11 2000 George Gruntz Concert Jazz Band in der Türkei[Bearbeiten]

Die mit internationalen Spitzenmusikern besetzte Concert Jazz Band von George Gruntz wird nach erfolgreichen Tourneen in China, Russland und Ägypten erstmals in verschiedenen türkischen Städten auftreten. Einen besonderen Austausch wird es dabei mit dem in Istanbul und Zürich lebenden Burhan Öçal geben, der als Spezialist und virtuoser Solist mit arabischen Saiten- und Perkussions-Instrumenten dabei sein wird. SFDRS, Oktober 2000

3.12 2001 Spuren im Schnee[Bearbeiten]

Der Film zeigt auf eindrückliche Art, welchen Prozess junge Menschen durchlaufen kön¬nen, wenn sie Freiraum zur persönlichen Entwicklung erhalten: Sich in- und ausserhalb der Schule bewegen. Demokratischere Formen von Zusammen¬leben kennenlernen. Mit neuen Lernformen Wissen erwerben. Sich mit den eigenen Vor¬stellungen und Anforderungen von aussen auseinandersetzen. Sich ausserhalb der Schule bewegen. Erleben, was körperlicher Einsatz bedeutet. Mit Frustrationen und Ärger konstruktiv umgehen. Freude und Motivation ausdrücken. Wünsche, Hoffnungen und Zu-kunftsvorstellungen formulieren. Christoph Merian Stiftung & EKA & GGG & Erziehungsdep. BS & JD ajfp

3.13 2001 Begrüssungsfilm für den Kanton Basel-Stadt[Bearbeiten]

Zur Begleitung, Unterstützung und nachhaltigen Verfestigung der Massnahmen des Kantons Basel-Stadt im Rahmen des Integrationsleitbildes/Handlungskonzeptes, wurde ein viertelstündiger Film produziert, der sowohl an Veranstaltungen gezeigt als auch als Videokassette abgegeben werden kann. Dieser Film wurde mit einem amtsexternen Team in enger (inhaltlicher) Zusammenarbeit mit den relevanten kantonalen Stellen realisiert.

Er wurde in verschiedenen immigrationsrelevanten Sprachen produziert. Beauftragt wurde der Film vom Basler Regierungsrat und von der Christoph Merian Stiftung finanziert. Basler Regierungsrat & Christoph Merian Stiftung

3.14 2002 pura vida - Kinder der Finca Sonador[Bearbeiten]

Die von Longo Mai gegründete Flüchtlingskooperative Finca Sonador entstand 1979 als Asylstätte für Flüchtlinge aus dem Bürgerkrieg in Nicaragua im Nachbarland Costa Rica. Später siedelten sich Flüchtlinge aus El Salvador und landlose Bauern und Indigenas aus Costa Rica an. Die Flüchtlinge haben sich im Laufe der Zeit eine eigene Existenz aufgebaut und heute leben auf 780 Hektaren Land ungefähr 400 Menschen von Landwirtschaft, Viehzucht und Handwerk. Der Entwicklungshilfefonds des Kantons Basel-Stadt unterstützte die Finca mit der Einrichtung einer Trinkwasserversorgung und einer Verarbeitungsanlage für Biokaffee. Inzwischen ist eine neue Generation auf der Finca Sonador herangewachsen und ein multikulturelles Zusammenleben entstanden. Longo Mai & Multikulti & Centro de Cine, Costa Rica

Auszeichnung bei dem costaricanischen Filmfestival 2002. Spezialpreis der Jury “Mención especial del jurado para el documental institucional”

3.15 2003 Sila, Lejla und Anya[Bearbeiten]

Sila, Lejla und Anya besuchten im Schuljahr 2000/2001 eine Vorlehre-A-Klasse der Schule für Brückenangebote. Dieses Übergangsjahr soll Jugendliche auf eine Berufsausbildung vorbereiten, die ihren Interessen und Leistungen entspricht. Besondere Unterstützung erhalten die Jugendlichen bei der Auswahl eines Berufes. Die drei jungen Frauen Anya, Sila und Lejla stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. In Bezug auf die Zukunft haben sie aber ähnliche Erwartungen. Basel-Stadt & Bundesamt für Ausländerfragen & EKA & Lotteriefonds BL & Migros Kulturprozent & SF DRS

3.16 2004 Die Hoffnung[Bearbeiten]

Sie heissen Umut, Benedikt und Ksenija, stammten aus der Türkei, der Schweiz und Kroatien und besuchten mitte der Neunziger Jahre im Kleinbasler „Bläsi" die gleiche Primarklasse. Drei der kleinen Hauptdarsteller/innen, die damals im Film „Kinder im Bläsi" sowohl Einblicke in ihren lebendigen multikulturellen Schulalltag wie in die Kultur und das Leben ihrer Familie gewährt hatten. In den Klassen im Bläsi waren achtzig Prozent der Schüler Kinder von fremdsprachigen Eltern, über zwanzig Sprachen waren zu hören. In der ganzen Schweiz war der grosse Anteil an Migrationskindern in den Schulen neu. Es galt, Lösungen zur Integration zu finden, die Basler Lehrer/innen und Regierung leisteten hier Pionierarbeit. Knapp zehn Jahre später sind Umut, Benedikt, Ksenjia und all die anderen junge Erwachsene. Der Basler Filmemacher Hüseyin Akin porträtierte sie in seinem neuen Werk „Die Hoffnung". Neben den heutigen Gymnasiasten, Angestellten und Fussballer kommen auch die ehemalige Lehrerin im Bläsi und der Basler Regierungspräsident Jörg Schild zu Wort. Kanton Basel-Stadt & Kanton Aargau & Bundesamt für Ausländerfragen & EKA & Lotteriefonds BL & Scheidegger-Thommen Stiftung & GGG & Migros Kulturprozent & KAAZ

3.17 2005 Die Berge rufen Zurück[Bearbeiten]

Sommer 2005 waren wir im Kaukasus, in der Republik Adige, die an Russland gebunden ist. Der Kaukasus ist berühmt durch seine Berge wie Dombay und Elbruz und ihre Menschen, die ein langes Leben führen. Vor der Oktoberrevolution war der Kaukasus ein beliebtes Reiseziel der Schweizer. Sie wollten die Gipfel dieser sagenhaften Berge erklimmen und die Schweizer Fahne dort hissen. Die Bevölkerung, die zwischen dem Schwarzen und Kaspischen Meer angesiedelt ist, nennt man Tscherkessen. Zum Volk der Tscherkessen zählen die Tschechenen und die Stämme der Kabardayen, Ingush und Oset. Mit Unterstützung von MultiKulti aus der Schweiz und der tscherkessischen Föderation in der Diaspora haben wir mit den Aufnahmen in der Republik Adige begonnen. Neben der Haupstadt Maikop, haben wir das weltberühmte Tanzensemble Nalmes gefilmt. Bis 1864 war Adige voller Leben. Heute, nach den Zwangsevakuierungen sind die Berge ohne Leben. Wir haben bei unseren Aufnahmen unser Augenmerk auf die Lebensbedingungen gerichtet und die Möglichkeit gefunden, mit dem Staatpräsidenten von Adige, Hazret Sovmen ein Interview zu führen. Sovmen`s Wunsch ist es, Adige in die Schweiz Ruslands zu verwandeln.

3.18 2006 Selamet Datang „Reise Nach Malaysia“[Bearbeiten]

3.19 2007 "D'Türe öffne sich"[Bearbeiten]

ein neues Musik-Video zu Liebe, Sexualität und Gesundheit Mit dem Musikvideo "D'Türe öffne sich" wird die Sexual- und Aids-Aufklärung für Basler Jugendliche gestärkt. Der vom Regisseur Akin mit der Rap-Gruppe "Makale" in Zusammenarbeit mit der Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention produzierte Video-Clip vermittelt wichtige Botschaften rund um Liebe, Sexualität und Gesundheit. Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt engagiert sich in Fragen der sexuellen Gesundheit mit einem speziellen Schwerpunkt auf der Präentionsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Erfahrungen bei der Forumsausstellung zur Sexual- und Aids-Aufklärung "Mix-your-life" haben gezeigt, wie wichtig und notwendig jugendgerechte Präventionsarbeit auf diesem Gebiet ist. Vor diesem Hintergrund verstärkt das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt seine Aktivitäten in diesem Bereich weiter und bezieht dabei auch neue Kommunikationsmedien ein, um die Jugendlichen optimal erreichen zu können. Gesundheitsdepartement Basel-Stadt

3.20 2008 Reise ins Heilige Land[Bearbeiten]

160 Personen aus Basel, im Alter von 0-82 Jahren, mit 20 verschiedenen Nationalitäten reisten für zwei Wochen nach Israel und Palästina und besuchten Menschen und Orte auf beiden Seiten der grossen Mauer, die das so genannte Heilige Land in zwei Teile trennt. Der Film "Reise ins Heilige Land" vermittelt tiefe Eindrücke aus jenem Land, das für Juden, Muslime und Christen heilig ist, in allen Jahrhunderten von Kriegen geplagt wurde und sich durch eine einmalige Gastfreundschaft und Lebensfreude auszeichnet. Regierungsrat Hanspeter Gass hat den Abend nach einem Apéro geöffnet.

3.21 2009 Ruhe Bitte! „Parlament in SITZUNG“[Bearbeiten]



4 Init-Quelle[Bearbeiten]

Entnommen aus der:

Erster Autor: 178.83.137.179 angelegt am 23.11.2010 um 16:47,
Alle Autoren: Graphikus, BigT1983, Andim, Leyo, ペーター, Codc, MerlBot, MerlBot/AutoQS, Donkafkas, Ra'ike, 178.83.137.179, Liesbeth


5 Andere Lexika[Bearbeiten]

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