Geroldsauer Wasserfall
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Der Geroldsauer Wasserfall ist ein 280 ü.d.M gelegener, circa neun Meter hoher Wasserfall des Grobbachs in der Nähe des Baden-Badener Stadtteil Geroldsau im Nordschwarzwald.
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[Bearbeiten] Geologie
- Er wird durch eine Gefällstufe im kristallinen Grundgebirge, dem Bühlertalgranit, gebildet. Diese Stufe ist durch eine besonders widerstandsfähige, verkieselte Ruschelzone bedingt.
[Bearbeiten] Verschiedene Jahreszeiten
- Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Wasserfalls zur Schneeschmelze, wenn große Wassermassen zu Tal stürzen und Ende Mai, Anfang Juni, wenn nach und nach hunderte von Rhododendren - die einst zur Landschaftsverschönerung angepflanzt wurden, mittlerweile aber verwildert sind - in leuchtenden Farben blühen.[1]
[Bearbeiten] Geschichte
- Der Geroldsauer Wasserfall war schon im 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel. Johannes Brahms und Clara Schumann, sowie Gustave Courbet spazierten gerne auf dem Weg zum Wasserfall. [2] Eugéne Guinot schrieb im Jahr 1847 in seinem Buch Ein Sommer in Baden-Baden über den Wasserfall und den Weg dort hin
- "Diesen angenehmen, freundlichen, durch den Wald, dem Grobbach entgegen führenden Weg, muß man zu Fuße machen. Auf jeder Seite dieses Weges erheben sich malerische Felsmassen, und ungeheure Tannen bilden ein der Sonne undurchdringliches Gewölbe (...) So gelangt man zu dem wahrhaft bewundernswürdig romantisch gelegenen Wassefall (...) Gefühlvolle Herzen und träumerische Seelen verbringen hier sehr angenehme Stunden." [3]
[Bearbeiten] Links und Quellen
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Bilder / Fotos
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Cornelia Ziegler: Schwarzwald - Der Norden, Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Bielefeld, 1. Aufl., 1998, S. 1135 und 136
- ↑ Geroldsauer Wasserfall - Der Lieblingsplatz im Mai von Brahms und Courbet auf www.baden-baden.de
- ↑ Zitiert nach Helmuth Bischoff: Baden-Baden - Die romantische Bäderstadt im Tal der Oos / Kurbetrieb zwischen Casino, Park und Kloster, DuMont Kunstreiseführer, Köln, 1996, S. 181
[Bearbeiten] Andere Lexika
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