Erich Klimek

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Profil.png Profil: Klimek, Erich
Beruf Kaufmann, Kunstmaler, Zeichner sowie Illustrator
Persönliche Daten
27. Februar 1936
Zwittau, Mähren
4. März 2015
Neutraubling


Erich Klimek (* 27. Februar 1936 in Zwittau, Mähren; † 4. März 2015 in Neutraubling) war ein deutscher Kunstmaler, Zeichner und Illustrator.

1 Vita

Erich Klimek wurde 1936 auf der Sprachinsel Schönhengstgau in der Tschechoslowakei geboren. Nach Kriegsende lebte die Flüchlingsfamilie in der Amerikanischen Besatzungszone in Pfatter an der Donau. Die ersten Bilder malte er als Kind 1946/47 mit Wasserfarben Am Altwasser der Donau. Nach dem Abschluss der Wirtschaftsaufbauschule in Regensburg war er bei der Kreissparkasse Regensburg, dann bei der Bayerischen Vereinsbank angestellt.

Von 1959 bis 1961 lernte er Kunst und Malerei beim Professor Albert Steinbeck, der an der Akademie der Bildenden Künste München lehrte, und danach Akt und Porträt in der Gruppe beim Guntram Lautenbacher in Regensburg. Ab 1971 war er als freischaffender Künstler mit einem Atelier in Neutraubling tätig.

Seine Illustrationen und Zeichnungen sind seit Jahrzehnten ein Bestandteil der Kelheimer und Regensburger Kalender der Raiffeisenbanken.[1] Einige Bildbände entstanden in Mitautorenschaft mit Josef Fendl. Die Forschungsreisen führten ihn nach Italien, Frankreich und Spanien samt Mallorca; danach entstanden die Bilderzyklen Sonne und Schatten (Sol y Sombra), Inseln im Strom sowie das Bild Das Kamel. Über 45 Jahren stellte Erich Klimek seine Kunstwerke in Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Erich Klimek lehrte Aquarellmalerei bei Volkshochschulen (VHS) im Kreis Regensburg.

Zum Anlass der Seligsprechung von Maria Theresia Gerhardinger im Jahr 1985 schuf er zwei Bilder, ein davon befindet sich in Vatikan.[2] Anfang 2013 erschein die Sonderbriefmarke mit Motiv der Ortsmitte in Herrnwahlthann nach einem Aquarell Erich Klimeks.[3][4]

Im Sommer 2014 sind weitere Zeichnungen des Marktplatzes sowie der Burgruine in Donaustauf als Vorlagen für zwei Sonderbriefmarken übernommen worden (→ „Je Motiv wurden 250 Bögen mit je 20 Marken gedruckt.“)[5]

Erich Klimek war ein langjähriges Mitglied beim „Berufsverband Bildender Künstler “ (BBK) in Bayern.

2 Kunstwerke

  • 1946: Schiff auf der Donau bei Pfatter, Wasserfarbe
  • Selbstbildnis, Kreidezeichnung
  • Marktplatz, Zeichnung
  • Marktplatz mit Kriegerdenkmal „Girgl“ in Altmannstein, Aquarell
  • Gemeindschaftshaus und Kirche in Dengling[6]
  • Weiße Sonne, Aquarell 30 x 39 cm
  • Das Kamel, Aquarell 40 x 30 cm
  • Nonne Maria Theresia Gerhardinger mit zwei Mädchen, Gemälde
  • 1997: Flugplatz Griesau bei Pfatter[7]
  • 1998: Rhythmus XIII, Aquarell mit Farbstift
  • 1998: Südwind XXII, Aquarell mit Farbstift
Bilderzyklen
  • Im Flug
  • Sol y Sombra
  • Inseln im Strom
  • Theater
  • Vom Wind
  • Blühende Felder
Porträts
  • Franz Josef Strauß
  • Prälat Karl Böhm
  • Bürgermeister Elmar Schieder, Ölbild
  • Toni Schmücker, Kreidezeichnung
  • E. L. Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha
  • 1985: Maria Theresia Gerhardinger, Ölgemälde für Vatikan
  • Sophie Kneitinger, Stifungsvorsitzende der Kneitinger-Brauerei
  • Eleonore Mayer, Bürgermeisterin (SPD) in Neutraubling
  • Hermann Kronseder (Gründer der Krones AG) in Neutraubling[8]
  • Frau K., Ölbild
  • Albert Höchstetter, Bürgermeister in Barbing[9]

3 Ausstellungen

  • ab 1966: Beteiligung an Gruppenausstellungen
  • ab 1972: Einzelausstellungen
  • 2004, 2006, 2009, 2010, 2012: Große Bayerische Kunstausstellung
  • April–September 2014: Kreisklinik in Wörth an der Donau[10]

4 Publikationen

  • Regensburger Märkte und Gassen. Studio-Dr., Regensburg 1980.
  • Regensburger Donaulandschaften. Zeichnungen. Kalender. Studio-Dr., Regensburg 1980.
  • mit Josef Fendl (Text): 30 Jahre Neutraubling. Studio-Dr., Regensburg 1981.
  • mit Josef Fendl (Text): Menzinpah – Wenzenbach. 1982.
  • Regensburg. Zeichnungen. Kalender. Regensburg 1982.
  • Regensburger Plätze und Innenhöfe. Kalender 1984. Thurn-und-Taxis-Bank, Regensburg 1983.
  • Regensburger Umgebung. Aquarelle. Kalender 2005. Neutraubling 2005.

5 Weblinks

6 Literatur

  • Heinrich Lauer: Erich Klimek. In: Kulturpolitische Korrespondenz. Bonn, Reg. Nr. 81143.[11]
  • Selige Mutter Gerhardinger, Gemälde von Erich Klimek. In: Johannes Goldner: Bayerische Heilige. Pannonia-Verlag, Freilassing 1990, ISBN 3789700770.

7 Nachweise

  1. Michael Jaumann: Klimek-Fans können aufatmen. Mittelbayerische Zeitung, 2011-12-15. Abgerufen am 27. August 2014.
  2. Florian Ertl: Diese Frau weiß, was sie will. Münchner Kirchenzeitung, 2014-07-11. Abgerufen am 30. August 2014.
  3. Edith Vetter: „Siedlung im Nadelwald“ feiert Bestehen. Mittelbayerische Zeitung, 2013-02-05. Abgerufen am 27. Oktober 2014.
  4. Herrnwalthann-Briefmarke
  5. Petra Schmidt: Sonderbriefmarken zum Burgjubiläum. Mittelbayerische Zeitung, 2014-07-02. Abgerufen am 27. August 2014.
  6. Gemeindschaftshaus und Kirche in Dengling
  7. Flugplatz Griesau bei Pfatter - Erich Klimek
  8. Jubiläums-Wirtschaftsspiegel 60 Jahre Neutraubling, S. 79
  9. Portrait von Albert Höchstetter im Rathaus enthüllt
  10. Werke von Klimek zu Karls Dienstende. Mittelbayerische Zeitung, 2014-04-25. Abgerufen am 28. August 2014.
  11. Erich Klimek