Diskussion:Aschkenasim

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1 Hör mal, Michael[Bearbeiten]

der Boris schreibt ja immer wieder auch richtig gute Sachen Hab hier einen Link gesetzt. Hilf mir bitte mal mit diesen vielen Informationen im Einleitungssatz (ist schon gekürzt aus der WP) Und bau bitte noch die Links auf WP und Jewiki ein, dafür gibts irgendwo eine Vorlage.--Parisi (Diskussion) 22:40, 2. Nov. 2013 (CET)

Habs gerade händisch reingefummelt, aber das sieht schrecklich aus. danke --Parisi (Diskussion) 22:46, 2. Nov. 2013 (CET)

2 Genetik[Bearbeiten]

Den von Benutzer Kryobob auf den Aspekt der genetischen Abstammung gelegten Artikelschwerpunkt halte ich für problematisch bzw. sehr fraglich. Die Aschkenasim sind hauptsächlich eine über ihre Kultur definierte Gruppe. Sie haben von den Sephardim abweichende Sitten und Gebräuche herausgebildet: Abweichende Gebetsformeln, andere Kleidung, eigene Musik, eine eigene Essenskultur, eine eigene Sprache (das Jiddisch), eine eigenen Geschichte und so weiter. Meist in intensivem wechselseitigem Austausch mit der umgebenden nichtjüdischen Gastkultur, also Mitteleuropäern (Deutschen, Franzosen) und Osteuropäern (Polen, Russen, usw.). Die Definition über die Abstammung/Genpool ist sehr fraglich. Die ganze Sache mit den Ahnenreihen ist sehr unsicher und kaum wissenschaftlich belegbar. Auch stammen die Aschkenasim nicht direkt von irgendwelchen zwölf altisraelitischen Stämmen ab, sondern sind erst über Jahrhunderte durch Südeuropa bzw. Nordafrika oder den Nahen Osten gewandert bevor sie nach Mittel- und Osteuropa kamen. Was dabei an genetischer Vermischung stattgefunden hat kann man gar nicht wissenschaftlich belegen aber auch nicht abstreiten. Der Artikelschwerpunkt auf der Abstammung/Genpool hat etwas unangenehm fast schon rassistisches an sich. Das Judentum und somit auch die Aschkenasim sind auch eine Religions- und Kulturgemeinschaft und keine rein rassistische NS-Definition eines genetisch definierten "Volkskörpers". Der Artikel sollte sich mehr mit den kulturellen Unterschieden der Aschkenasim zu den Sepharden und anderen jüdischen Gruppen sowie der Geschichte der Aschkenasim befassen. Das lässt sich im Gegensatz zu den Vermutungen mit dem Genpool wenigstens wissenschaftlich untermauern. Gez.: Michelle DuPont

3 Pure Vermutung[Bearbeiten]

Der Artikel meint:

"Von Bedeutung ist dieses, weil die aschkenasische Juden genetisch in einer Region mit Kupfervorkommen verortet würden. Somit ist es nahe liegend, dass Sie über den Abbau, der Verarbeitung und den Handel von Kupfer der namensgebende Stamm für die Juden in Zentral- und Osteuropa wurden."

Das ist unbelegte Vermutung! Nicht jeder der z.B. im Ruhrgebiet lebt ist auch im Bergbau tätig und nicht jede Bevölkerungsgruppe die in Hamburg lebt besteht aus Seeleuten, Heringsfischern oder Händlern. Behauptungen wie die obige müssen mit valider wissenschaftlicher Literatur belegt werden. Sonst sind es nur eigene Vermutungen. Gez.: Michelle DuPont