Alfred Selbiger

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Profil.png Profil: Selbiger, Alfred
Beruf Jugendleiter, Zionist und Opfer des Nationalsozialismus
Persönliche Daten
1914
Berlin
1942
Berlin


Alfred Selbiger (* 1914 in Berlin; gest. 1942 ebenda) war Jugendleiter und Opfer des Nationalsozialismus.

1 Leben[Bearbeiten]

Alfred Selbiger war der Sohn eines Lehrers und leitete seit 1933 zionistische Jugendgruppen in Berlin, war Jugendleiter auf Gut Havelberg zur landwirtschaftlichen und handwerklichen Ausbildung von Palästina-Pionieren (Hachschara) und arbeitete dann wieder von Berlin aus für die Jugendauswanderung im Palästinaamt, ab 1941 in der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland.

Er wurde im Dezember 1942 als Geisel mit weiteren 19 Mitgliedern der Reichsvereinigung für nicht zur Deportation erschienene Juden erschossen.

2 Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Ernst G. Lowenthal, Bewährung im Untergang. Ein Gedenkbuch, Stuttgart 1965, S. 152
  • Walter Tetzlaff, 2000 Kurzbiographien bedeutender deutscher Juden des 20. Jahrhunderts, Lindhorst 1982, S. 304
  • Joseph Walk, Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918-1945, München/New York/London/Paris 1988, S. 339