6 String Theory

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6 String Theory ist ein bei Concord Records im Jahr 2010 erschienenes, überwiegend instrumentales Album des weltbekannten Jazz-Gitarristen Lee Ritenour. [1] [2]


1 Zum Albumtitel[Bearbeiten]

Der Albumtitel bezieht sich nach Ritenour auf die sechs auf dem Album repräsentierten musikalischen Stilrichtungen: Jazz, Rock, Blues, akustische Musik, Countrymusik und Klassische Musik. Der Ausdruck string bezeichnet die Saiten der Gitarre.

2 Beteiligte Musiker[Bearbeiten]

Auf dem Album wirken weltberühmte Gitarristen wie der Toto-Gitarrist Steve Lukather, der Journey-Gitarrist Neal Schon, die Jazz-Gitarristen John Scofield, George Benson und Mike Stern, und die Blues-Gitarristen B.B. King, Robert Cray und Taj Mahal mit. Ferner sind der Jazz-Organist Joey DeFrancesco, sowie Johnny Lang, Andy McKee, die Gitarristen Pat Martino, Joe Bonamassa und Slash, Keb Mo, die Schlagzeuger Harvey Mason, Vinnie Collaiuta und Simon Phillips, die Bassisten Nathan East und Tal Wilkenfield, sowie viele andere Musiker beteiligt. Der im letzten Titel des Albums zu hörende 16-jährige Shon Boublil war der Gewinner der von Ritenour zusammen mit Yamaha, dem Berklee College of Music, und anderen Partnern ins Leben gerufenen Yamaha 6 String Theory Guitar Competition. [3] [4] [5]

3 Ritenours Motivation[Bearbeiten]

Ritenour meinte zur seiner Motivation zur Entstehung des Albums:

"As a kid I loved to listen to anyone who could play the guitar well. Since I was a product of all these different styles, I continued to dip into those styles during my career. I was just thinking the last couple of years if I could combine these styles into a cohesive record." [6] ... "But it just occurred to me how great it would be to be able to hear a whole bunch of today`s greatest guitarrists doing their thing on one album." [7]

4 Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Vom britischen Guitarist Magazine wurde es unter die Best 50 Guitar Albums of 2010 aufgenommen. Es stelle "eine faszinierende Zusammenarbeit von 20 der besten Gitarristen weltweit dar, sechs Genres, und 15 Titel mit fingerbrecherischer Musik vom mit Soul geladen bis zu Grellem und allem dazwischen" dar. [8]
  • Das Guitar International Magazine wählte es zum Guitar Album of the Year. Es meinte, dass die Musik "gut geschrieben" sei, die Beteiligten eine "enorme Menge an Kreativität ind das Projekt einbringen", und "die gute Chemie zwischen ihnen in jedem Akkord, Lick und Phrase zu spüren ist." [9]
  • Das Jazziz-Magazine wählte das Album ebenfalls zum Album des Jahres. [10]

5 Titel[Bearbeiten]

Das Album besticht im Gegensatz zu Ritenours sonstigem Smooth-Jazz, häufig als weichgespülter Kaufhaus-Jazz bezeichnet, [11] durch eine breite und stilsichere Mischung aus Jazz, Rock, Blues und Folk.

5.1 Lay it down[Bearbeiten]

Der 5:08 Minuten lange Titel ist im Westcoast-Stil des Jazzrock der 1970er Jahre gehalten. John Scofield (im Stereopanorama rechts) und Lee Ritenour (im Stereopanorama links) werfen sich dabei gegenseitig die Phrasen zu.

Gitarre: John Scofield und Lee Ritenour
Bass: Marvin Lee Davis
Hammondorgel B-3: Larry Goldings
Drums: Harvey Mason

5.2 Am i wrong[Bearbeiten]

Der 4:07 Minuten dauernde Blues-Titel wird von den Blues-Legenden Keb Mo und Taj Mahal bestimmt.

Gitarre und Gesang: Keb Mo
Gitarre, Mundharmonika und Gesang: Taj Mahal
Bass: Nathan East
Fender Rhodes und Clavinet: Larry Goldings
Drums: Harvey Mason

5.3 L.P. (For Les Paul)[Bearbeiten]

Der swingende mid-tempo-Song in der Tradition von Wes Montgomery ist eine Hommage an Les Paul. Der 4:50 Minuten dauernde Titel wurde von Ritenor zusammen mit dem Jazz-Gitarristen Pat Martino eingespielt.

Gitarre: Pat Martino und Lee Ritenour
Hammondorgel B-3: Joey DeFrancesco
Drums: Will Kennedy

5.4 Give me one reason[Bearbeiten]

Auf diesem von Tracy Chapman komponierten Blues-Titel wechseln sich die beiden bekannten Blues-Gitarristen Robert Cray und Joe Bonamassa mit dem Gesang und an der Gitarre ab. Cray singt und soliert im ersten Teil des 5:14 Minuten andauernden, und Bonamossa im zweiten Teil.

Gitarre und Gesang: Robert Cray und Joe Bonamossa
Bass: Tal Wilkenfeld
Wurlitzer-Orgel: Larry Goldings
Drums: Vinnie Colaiuta

5.5 "68"[Bearbeiten]

Wie die Beteiligung von Steve Lukather, Neil Schon und dem Guns N´ Roses-Gitarristen Slash an den Gitarren schon vermuten lässt geht es in diesem Shuffle mit Heavy-Metal-Background etwas härter zur Sache. Die Rhythmusgruppe von Jeff Beck, bestehend aus Tal Wilkenfeld und Vinnie Colaiuta, ist auch in diesem 4.58 Minuten langem dauernden Song wieder beteiligt.

Gitarre: Steve Lukather, Neil Schon und Slash
Bass: Tal Wilkenfeld
Orgel: Larry Goldings
Drums: Vinnie Colaiuta

5.6 In your Dreams[Bearbeiten]

5.7 My one and only love[Bearbeiten]

5.8 Moon River[Bearbeiten]

Der 4:57 lange Titel ist eine swingende Version des gleichnamigen, von Audrey Hepburn im Film Breakfast at Tiffanys gesungenen Klassikers des Filmkomponisten Henry Macini. Während der erste Teil vom Gitarristen George Benson vom Jazz-Idiom geprägt ist, überführt der Organist Joey DeFrancesco den Song im zweiten Teil mit typischen Blues-Licks etwas in das entsprechende Genre.

Gitarre: George Benson
Orgel: Joey DeFrancesco
Drums: Will Kennedy

5.9 Why i sing the blues[Bearbeiten]

12-taktiges Bluesschema für einen Blues in C beim Titel Why i sing the blues
In dem 6:34 langem 12-taktigen Blues in C wechseln sich nach dem achttaktigen Intro von B.B. King nacheinander Keb Mo, B.B. King, Vince Gill und Johnny Lang mit Gesang und klassischen Blues-Gitarrensoli ab. Ritenour spielt auf dem Titel nur Rhythmusgitarre.

Gitarre: Lee Ritenour, B.B. King, Vince Gill, Keb Mo und Johnny Lang
Gesang: B.B. King, Vince Gill, Keb Mo und Johnny Lang
Bass: Nathan East
Fender Rhodes: Larry Goldings
Drums: Harvey Mason

5.10 Daddy longlicks[Bearbeiten]

Gitarre: Joe Robertson

5.11 Shape of my heart[Bearbeiten]

Der 4:48 lange Song ist ein Instrumentalcover des Titels des Popmusikers Sting. Nach der in beiden Versionen identischen Einleitung bringt das Cover auf 6 String Theory im Gegensatz zu den bei Sting melodisch identischen einzelnen Strophen und Refrains ab der zweiten Strophe verschiedene, zunehmend freiere instrumentale Improvisationen.
Die ersten zehn Takte aus Stings Komposition Shape of my heart

Gitarre: Lee Ritenour, Steve Lukather und Andy McKee
Bass: Jimmy Johnson
Keyboards: John Beasley
Percussion: Paulinho DaCosta
Drums: Will Kennedy

5.12 Drifting[Bearbeiten]

Gitarre: Lee Ritenour und Andy McKee
Bass: Jimmy Johnson
Keyboards: John Beasley
Percussion: Paulinho DaCosta

5.13 Freeway jam[Bearbeiten]

Gitarre: Lee Ritenour, Mike Stern und Tomoyasu Hotei
Bass: Melvin Davis
Fender Rhodes: John Beasley
Drums: Simon Phillips

5.14 Fives[Bearbeiten]

5.15 Caprices, op. 20, no. 2 and 7[Bearbeiten]

6 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Joachim-Ernst Berendt: Das Jazzbuch - Von New Orleans bis in die achtziger Jahre, Krüger Verlag, 4. Aufl., Frankfurt a. M., 1992, S. 403
  2. Pete Prown, Harvey P. Newquist und Jon F. Eiche: Legends of rock guitar - The essential reference of rock's greatest guitarists, Hal Leonard, Milwaukee, 1997, S. 160
  3. Nach dem Booklet der gleichnamigen CD
  4. 1st Annual Guitar International Awards; auf www.guitarinternational.com
  5. Yamaha Six String Theory Guitar Competition; auf www.shonboublil.com
  6. Auf www.guitaredge.com
  7. Nach dem Booklet der gleichnamigen CD.
  8. Eigene Übersetzung aus dem Guitarist Magazine vom Januar 2011.
  9. 1st Annual Guitar International Awards auf www.guitarinternational.com
  10. Das Jazziz Magazine auf www.jazziz.com
  11. Auf www.j4zz.de

7 Andere Lexika[Bearbeiten]

Wikipedia kennt dieses Lemma (6 String Theory)) vermutlich nicht.