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Stiftung Federkiel

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Logo der Stiftung Federkiel

Die Stiftung Federkiel ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und soll zeitgenössische Kunst und Kultur Projekte befördern und ermöglichen. Sie bezuschusst Künstlerkataloge, gibt Darlehen für die Herstellung von Installationen, ermöglicht Künstlerreisen und fördert Ausstellungen. Das aktive Mitgestalten innovativer künstlerischer Prozesse und das Vorantreiben kreativer Dynamiken stehen im Zentrum der operativen Tätigkeit der Stiftung. Dabei arbeitet sie ihrem Selbstverständnis nach als lernende Institution bevorzugt mit Partnern zusammen [1].

Gründung & Sitz

Die Stiftung Federkiel wurde 2000 von Karsten und Tina Schmitz in Berlin gegründet. Sitz der Stiftung ist Leipzig, sie operiert allerdings in München. Der Projektraum befindet sich im Luitpoldblock.

Projekte

F40 | Temporärer Kunstraum in Berlin

Temporärer Kunstraum F40

Der F40 | Temporärer Kunstraum präsentiert sich im Erdgeschoss der kürzlich neugebauten Immobilie der ANH in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte. In dem definierten Zeitraum eines Jahres werden bis Winter 2013 in diesem Raum vier Ausstellungen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler und vielfältige, den Diskurs begleitende Kulturveranstaltungen stattfinden. Mit seinen Inhalten fügt sich der F40 so in den inspirierenden Rahmen der vielen jungen, unabhängigen Galerien im nördlichen Kreuzberg ein und prägt den multikulturellen Charakter der westlichen Friedrichstraße[2].

Ausstellungen:

  • Kaeseberg shadowplay, Eröffnung am 25.04.2013

Halle 14 in Leipzig

Im Dezember 2002 begann die Stiftung Federkiel, die größte der ehemaligen Produktionshallen mit dem Symposium „Wie Architektur sozial denken kann“ zu erschließen. Das war der Startschuss für die Entstehung des Kunstraums Halle 14 auf 20.000 m2. In sechs Jahren veranstaltete die Stiftung an diesem Ort neun Ausstellungen zeitgenössischer internationaler Kunst, die der Leiter der ACC Galerie Weimar Frank Motz kuratierte. Dazu zählen unter anderem die Gruppenausstellungen „Von der Unbestimmtheit“ (2008), „Die Kultur der Angst“ (2006), „Passion des Sammelns“ (2005) und „Xtreme Houses“ (2004). 2005 initiierte die Stiftung das Kunstvermittlungsprojekt der Halle 14, Kreative Spinner. In zahlreichen Workshops und Projekten bietet es seit 2006 Kindern und Jugendlichen Zugänge zur Kunst. Auf dem Gelände der Baumwollspinnerei, wo Produktion und Präsentation so eng beieinander liegen, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Kunst aus Sicht der Künstler kennen zu lernen und mit Kunstpädagogen Ausstellungen zu erkunden. Gemeinsam mit dem Büro c3 | wortundform ermöglichte die Stiftung Federkiel, dass eine umfangreiche Bücherspende in Leipzig ihr Domizil findet. Als Basis für eine sich stets erweiternde Bibliothek steht sie im Besucherzentrum der HALLE 14 der Öffentlichkeit zur Verfügung. Seit 2007 übernimmt der eigens gegründete HALLE 14 e.V. die Trägerschaft des Kunstraums. Als gemeinnützige Partner haben die Medienkunstklasse Joachim Blank der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und die Ravensburger Columbus Art Foundation eigene Ausstellungsflächen geschaffen. Um die Halle 14 herum befinden sich heute zwölf Galerien, über 100 Künstlerateliers und zahlreiche Büros der Kreativwirtschaft[3].

Skulpturenfond

Mit einem Skulpturenfonds hilft die Stiftung Künstlern, ambitionierte Projekte Wirklichkeit werden zu lassen: Künstler erhalten ein Materialdarlehen für die Realisierung einer Skulptur. Wenn es ihnen nach dem Verkauf der Arbeit möglich ist, das Darlehen zurückzuzahlen, kann so ein neues Kunstwerk ermöglicht werden[4].

Kunstvermittlung

Die Stiftung Federkiel engagiert sich sowohl in Leipzig als auch in Berlin für Kinder und Jugendliche im Rahmen verschiedener Kunstvermittlungsprogramme, die in Zusammenarbeit mit der Halle 14 auf der Leipziger Baumwollspinnerei und mit dem "me Collectors Room Berlin" entstanden sind. Zudem konnten bislang verschiedene Workshops für die Schüler der integrativen Montessori Schule Monte Balan in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kunst verwirklicht werden. Das Engagement in München soll weiter ausgebaut und entwickelt werden. Ein wesentliches Merkmal, das allen genannten Kunstvermittlungsprojekten zu Grunde liegt, ist der Ansatz der individuellen Begabungsförderung. Die Stiftung Federkiel legt Wert darauf, dass die Kunstvermittlungsformate auf die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der jeweiligen Kinder und Jugendlichen speziell zugeschnitten sind. Dafür setzen sich in Berlin, München und Leipzig erfahrene und hoch qualifizierte Projektleiter ein, die wiederum mit einem Team aus Kunstpädagogen und Künstlern zusammenarbeiten und so ein außergewöhnliches Angebot schaffen. Die Konzepte werden in enger Absprache mit den jeweiligen Ausstellungsmachern entwickelt[5].

Sammlung Stiftung Federkiel

Karsten Schmitz ist selbst Sammler zeitgenössischer Kunst. Seine Sammlung umfasst ca. 300 Werke von 100 verschiedenen Künstlern, darunter Olaf und Carsten Nicolai, Christin Hill, Anna Degenkolb und KAESEBERG. Einige Werke werden innerhalb einer Leihgabe in verschiedenen Ausstellungen gezeigt.

Vorstand & Kuratorium

Vorstandsvorsitzender der Stiftung Federkiel ist Karsten Schmitz, weitere Vorsitzende sind Tina Schmitz und Marianne Esser. Kuratoriumsmitglieder sind Friederike Gräfin von Brühl, Dr. Larissa van Look und Dr. Rüdiger Maaß[6].

Kooperationspartner

Literatur

Thea Herold: Karsten Schmitz, in: Thea Herold, Auf meine Art. Vom privaten Sammeln zeitgenössischer Kunst in Berlin. Sechzehn Porträts, Skizzen und ein Tagebuch, Berlin 2001, S. 102-107 ISBN 3-934189-45-8.

Einzelnachweise

Weblinks

ANH Hausbesitz http://www.anh-hausbesitz.de/home_de.html

Homepage Stiftung Federkiel http://www.federkiel.org/

HALLE 14 http://www.halle14.org/

Haus der Kunst http://www.hausderkunst.de/

Luitpoldblock http://www.luitpoldblock.de/de/kultur/

Me Collectors Room http://www.me-berlin.com/

Monte Balan http://www.montessori-muenchen.de/

Homepage Anneliese Senger Stiftung http://www.senger-stiftung.de/

Quelle

Entnommen aus der: Wikipedia, (Löschdiskussion); Autoren