Silibinin

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Silibinin

Silibinin ist ein pflanzlicher Wirkstoff, der zu arzneilichen Zwecken aus der Mariendistel (Silybum marianum) gewonnen wird und leberstärkend wirkt.

Chemisch gesehen ist Silibinin (auch als Silybin bezeichnet) zumeist ein Gemisch verschiedener Stereomerer, die sich durch verschiedene Konfigurationen am C2- und C3-Atom unterscheiden.

Silibinin wird unter verschiedenen Handelsnamen als leberstärkendes bzw. -kräftigendes Mittel vermarktet und spielt eine herausragende Rolle bei der Therapie von Vergiftungen durch Knollenblätterpilze. Durch die Anwendung von Silibinin in Verbindung mit bestimmten Antibiotika konnte die Sterblichkeit bei Knollenblätterpilzvergiftungen auf ein Drittel bis ein Viertel der ursprünglichen Sterblichkeitsrate gesenkt werden.

Silibinin dockt hierbei an den Rezeptor des Giftes (die Polymerase II) an und verwehrt damit dem Amanitin den Zugang. Hierdurch wird der enterohepatische Kreislauf unterbrochen, der andernfalls zu einer ständig wiederkehrenden Vergiftung des Organismus führt.

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