Global Biodiversity Information Facility

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Die Global Biodiversity Information Facility (GBIF) ist eine im Jahr 2001 gegründete zwischenstaatliche Institution zur internationalen Forschungszusammenarbeit, die das Ziel verfolgt, wissenschaftliche Daten und Informationen zur Biodiversität in digitaler Form über das Internet weltweit frei und dauerhaft verfügbar zu machen. Dazu wird vom GBIF ein dezentral organisiertes, weltumspannendes Netzwerk aus web-basierten Datenbanken virtuell verknüpft und über ein zentrales Portal frei zugänglich gemacht. Schon jetzt sind mehr als 55 Staaten und 46 internationale Organisationen am Aufbau des Netzwerkes beteiligt. Mehr als 293,4 Millionen Biodiversitätsdaten (Juni 2011) können über das internationale GBIF-Data-Portal abgerufen werden.

Eine Nutzung der Datenbanken ist für jeden Internet-Nutzer nach Akzeptanz der Nutzungsbedingungen möglich, die Nutzung ist kostenlos.

Deutschland beteiligt sich derzeit mit 48 naturhistorischen Sammlungen und Forschungseinrichtungen an 66 Projekten, die bisher 7,4 Millionen Biodiversitätsdaten zur Verfügung stellten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

1 GBIF in der PlusPedia

Moderne Methoden der Gensequenzierung erlauben heute detaillierte Analysen zu Verwandschaftsverhältnissen von Lebewesen und damit eine exakte stammesgeschichtliche (phylogenetische) Analyse von Lebewesen und deren Abstammungsverhältnissen. Das krempelt die Biologie nicht (völlig) um, manche Abstammungen wurden auch ohne die modernen gentechnischen Untersuchungsmethoden bereits vermutet und werden jetzt nur noch bestätigt. An wenigen Stellen gibt es noch Überraschungen, so daß eventuell in der Taxonomie punktuell Veränderungen erfolgen können.

Die öffentlich zugängliche Datenbank des GBIF wird von der PlusPedia auch zu deren biologischen Klassifikationen als Referenz benutzt. Da über 90% der biologischen Fachartikel in der PlusPedia von den Benutzern Frankhard61 und Penarc geschrieben wurden, setzen wir hiermit auch die Standards in der PlusPedia und das gut wissenschaftlich fundiert. Generell gilt jedoch: ein taxonomisches System sollte für den Einsatzzweck brauchbar sein, für den es vorgesehen ist. Insofern haben (scheinbar) überkommene taxonomische Systeme (z.B. in alten Bestimmungsbüchern) durchaus ihre Berechtigung, wenn sie auf morphologischen Merkmalen aufbauen, die auch der Laie im Feld feststellen kann.

2 Weblinks

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