Georg Hermesmann

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😃 Profil: Hermesmann, Georg
Beruf deutscher Pfarrer
Persönliche Daten
30. Mai 1927
Dortmund
10. April 2005
Naumburg


Datei:HEBI-Hermesmann.jpg
Georg Hermesmann

Hans Georg Hermesmann (* 30. Mai 1927 in Dortmund; † 10. April 2005 in Naumburg) war ein deutscher Pfarrer. Erst nach Militärdienst und Kriegsgefangenschaft in Frankreich konnte er 1947 das Abitur ablegen und absolvierte sodann sein Theologiestudium in Paderborn und München. Hermesmann wurde am 22. März 1953 für das Bistum Berlin zum Priester geweiht. Im Anschluss an die Priesterwehe wurde er Kaplan in Berlin-Wilmersdorf, dann 1955 in Berlin-Neukölln, 1959 in Berlin-Wedding und 1962 in Berlin-Spandau. Von 1965 an wirkte er als Pfarrer in St. Sebastian.

In der DDR unterstütze Hermesmann als West-Berliner Republikflüchtlinge. Im August 1960 wurde er bei einer einer Geldübergabe an Flüchtlinge in der Nähe von Helmstedt verhaftet und im Dezember 1961 in Halle an der Saale wegen „Wirtschaftsvergehen“ zu einer Haftstrafe von 20 Monaten Gefängnis verurteilt.[1][2]

1967 kehrte Hermesmann als Vikar von Heepen in seine Heimatdiözese Paderborn zurück. 1978 promovierte er in Paderborn mit einer Arbeit zu Oscar Cullmanns Theologie der Heilsgeschichte zum Doktor der Theologie. Von 1983 an wirkte er im Bistum Würzburg als Krankenhausseelsorger in Schweinfurt. Im September 1991 wurde er in den Ruhestand versetzt. Seinen Altersruhesitz fand er in Naumburg bei Kassel. Von hier aus übernahm er bis zum Jahr 2000 im Dekanat Kassel und darüber hinaus Vertretungen und Aushilfen.

Im 78. Lebensjahr und im 53. Jahr seines Priestertums starb er am 10. April 2005 in Naumburg (Hessen).

1 Veröffentlichungen

  • Zeit und Heil: Oscar Cullmanns Theologie d. Heilsgeschichte. Verlag Bonifacius-Druckerei, 1979

2 Einzelnachweise

  1. Bernd Schäfer: Staat und katholische Kirche in der DDR. Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung, Band 8, Böhlau, 1999, S. 169
  2. Werner Maser: Genossen beten nicht. Kirchenkamopf des Kommunismus. Verlag Wissenschaft und Politik, 1963, S: 167

3 Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: Eckard38 angelegt am 24.02.2011 um 13:26,
Alle Autoren: Bremond, Gonzo.Lubitsch, Ittoqqortoormiit, Eckard38, MAY, Wo st 01, Fix 1998


4 Andere Lexika

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