Freie Trauung

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Für eine freie Trauung entscheiden sich Paare, die ihr Jawort zueinander in einer feierlichen Zeremonie zum Ausdruck bringen wollen. Dabei können religiöse Elemente eine Rolle spielen, müssen es aber nicht. Damit bietet dieser zeremonielle Akt eine Alternative zu einer kirchlichen Trauung und schließt damit auch die Paare mit ein, die aus unterschiedlichen Konfessionen stammen oder nicht in der Kirche organisiert sind.

Manche Paare aus unterschiedlichen Kulturkreisen wünschen sich zudem eine Zeremonie, die Elemente beider Kulturen beinhaltet. Darüber hinaus bietet die freie Trauung auch gleichgeschlechtlichen Paaren eine über die standesamtliche Registrierung hinausgehende Zeremonie.

Eine freie Trauung ist weder kirchenrechtlich noch bürgerrechtlich relevant. Sie wird in der Regel zeremoniell ergänzend zur standesamtlichen Trauung von den Brautpaaren gewünscht und durchgeführt. Der soziale Aspekt – das Eheversprechen vor Familienangehörigen und Freunden – untermauert die Tiefe der Bindung.

Die „Trauzeremonie“ kann durch jeden durchgeführt werden, eine besondere Fachausbildung ist nicht erforderlich. Es sind jedoch nicht selten ehemalige katholische Priester, die freie Trauungen durchführen. Zu ihrer Kientel gehören u.a. katholische Brautpaare, von denen einer oder beide Partner geschieden sind, denen die katholische Amtskirche daher die kirchliche Hochzeit verweigert und die sich dennoch eine ritualhafte Trauung wünschen, die über die üblichen Festlichkeiten nach einer standesamtlichen Trauung hinaus geht. Oft sind freie Hochzeitsredner gleichzeitig nichtkirchliche Trauerredner und führen auch weltliche Geburtsfeiern als Pendant zur christlichen Taufe durch. In wieweit die Rituale bei einer freien Trauung denen bei einer kirchlichen angepasst sind oder nicht, entscheidet das Brautpaar in Absprache mit dem Redner. Freie Trauungen finden nicht selten unter freiem Himmel statt. Auch säkularisierte Kirchengebäude werden für freie Trauungen genutzt.[1]

1 Weblinks

2 Einzelnachweise

  1. Freie Trauungen im ehemaligen Kloster Eberbach

3 Andere Lexika

  • Dieser Artikel wurde in der Wikipedia gelöscht.



Erster Autor: GLGermann angelegt am 23.07.2008 um 23:14, weitere Autoren: Movicadz, Oberfoerster, Weissbier, UHT, Mikano, Wilske, Derandechser, Aths, Coatilex, FeddaHeiko

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