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Flinger Straße 22 - 26 (Düsseldorf)

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Flinger Straße 22/26
Flinger Straße Nr. 22, 24 und 26 (von links nach rechts) vor 1890

Das Gebäude Flinger Straße 22-26 in Düsseldorf war ein Gebäude mit Verkaufsräumen im Erdgeschoss und Wohnräumen in den Obergeschossen, 1890/1891 von Bernhard Tüshaus und von Leo von Abbema für die Firma Christian Unkelbach erbaut.[1] Es zählte wegen Grundriss und Fassade zu den besonderen Wohn- und Geschäftshäusern Düsseldorf als dreigeschossiges Doppelhaus. Das Doppelhaus zeigte eine einheitliche Fassade – die „Frontgestaltung [war] zu einheitlicher Gesamterscheinung durchgebildet“. Die Vorderhäuser waren im Grundriss durch eine Brandmauer unterteilt, die bis über die Dachfläche führte. Ein Durchfahrt befand sich zwischen den beiden Vorderhäusern und führte in den gemeinsamen Hinterhof. Über der Durchfahrt waren im ersten und zweiten Obergeschoss loggienartige Balkone, darüber war ein Ziergiebel. Im linken Geschäft befand sich die Firma Unkelbach; im rechten Geschäft das Schuhwarengeschäft der Gebrüder Hartoch. Das Gebäide galt als „repräsentatives Wohn- und Geschäftshaus“.[2] Vorgängerbauten waren die niedrigen Häuser der Flinger Straße 22-26, die ab 1890 dem repräsentativen Wohn- und Geschäftshaus weichen mussten. Die Geschichte der einzelnen Häusern 22, 24 und 26 und ihrer Bewohner wird bei H.Ferber; In: Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf beschrieben. Darin wohnten und arbeiteten ein Orgelmacher, ein bekannter Notar, ein Juwelier sowie ein Goldarbeiter. Die Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Geschichte

  • Nr. 22: Der Eigentümer war im Jahre 1738 der Procurator Mohr. Anfang des 19. Jahrhunderts erwarb es der Orgelmacher Carl Schillmann, dessen Witwe es bis 1890 bewohnte.
  • Nr. 24: Es war das Geburtshaus des verstorbenen um die „Localgeschichte Düsseldorfs hochverdienten“ Notars Carl Strauven. [3]Carls Vater war Calculator und Registrator der Rechnungs-Revisions-Direktion der Regierung Strauven. Dieser wohnte in diesem Haus bei seinem Schwiegervater, dem Geheimsekretär Franz Wilhelm Custodis. Nachdem Custodis im Jahre 1835 verstarb, wurde das Haus verkauft.
  • Nr. 26: Haus Nr. 26 wurde um 1700 „Zum heiligen Franziskus“ genannt. Weiterhin wird in diesem Haus für 1774 eine Kattun-Spinnerei angeführt, die von Johann Abraham Dietze betrieben wurde. Das Haus gehörte später dem Knopfmacher Peter Florenz, dessen Kinder aus zweiter Ehe das Haus im April 1778 an die Eheleute Philipp Schleuter und Anna Catharina Florenz für 800 Rheintaler verkauften. Schleuter war Wachshändler und Pate des Pater Philipp Schulten. Im September 1778 wurde es im Wege des Versatzverkaufs erneut veräußert. Erworben wurde es von den Geschwistern Anna Gertrud und Wilhelm Theophil Hülhof. Anna Gertrud war Witwe des Regiments-Feldscheerers Weiss. Die Geschwister Hülshof verkauften das Haus am 17. August 1793 den Eheleuten Johann Gottfried Lieber und Maria Catharina geb. Fieseler. Lieber war Juwelier und hat das Haus 1793/1794 wegen „äusserster und gefahrloser Baulosigkeit niederbrechen und von Grund auf neu erbauen lassen“. Im Jahre 1803 wurde es den Eheleuten Philipp und Elisabeth Dübbers geborene Nolden für 2800 Rheintaler verkauft. Dübbers war Goldarbeiter; 1858 war die Witwe Dübbers noch Eigentümerin des Hauses. [4]

Bilder

Einzelnachweise

  1. Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 327, 330f
  2. Boris Becker: Düsseldorf in frühen Fotographien 1855–1914. Schirmer/Mosel, München 1990, ISBN 3-88814-376-4, S. 42: Flinger Straße 22-24, vor 1890. Peter Hubert Höltgen (* 20.6.1855, †27.4.1914)
  3. Bergischer Geschichtsverein (Hrsg.):Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins: Band 4, 1867, S. 422
  4. H.Ferber; In: Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf; Verlag C.Kraus, Teil II, S.28.

Weblinks

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Flinger Straße 22 - 26 (Düsseldorf)) vermutlich nicht.

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