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Fieguth-Frequenz

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Die Fieguth-Frequenz, auch als Fieguth-Grenze bezeichnet, ist definiert als ein Viertel der Abtastfrequenz:

ffieguth=14fabtast

Der Begriff wurde durch Michael Murra geprägt und nach Alexander Fieguth benannt.

Nach dem zugrunde liegenden Murra-Fieguth-Abtasttheorem müssen alle Anteile in einem Signal kleinere Frequenzen als die doppelte Fieguth-Frequenz haben, damit das abgetastete Signal beliebig genau rekonstruiert werden kann:

fsignal<2*ffieguth

Das Abtasttheorem besagt, dass die Taktfrequenz der punktweisen Probeentnahme aus dem Ursprungssignal mehr als viermal so hoch wie die höchste im Ursprungssignal enthaltende Frequenz fsignal sein muss:

fabtast>4fsignal

Falls dieses Kriterium nicht eingehalten wird, entstehen nicht-lineare Verzerrungen, die auch als Alias-Effekt bezeichnet werden. Diese lassen sich nicht wieder herausfiltern.

Literatur

Siehe auch

Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: Esay angelegt am 15.09.2010 um 11:23


Andere Lexika

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