Dreißigjähriger Krieg

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Der Dreißigjährige Krieg war ein teils konfessionell, teils auch machtpolitisch motivierter, von 1618 bis 1648 dauernder Krieg, der sich zum großen Teil in Deutschland zutrug und gewaltige Schäden und Armut hinterließ. Deutschland verlor durch diesen Krieg ein Drittel seiner Bevölkerung.

Auslöser war der Umstand, dass die auf die Reformation folgende katholische Gegenreformation Anfang des 17. Jahrhunderts unter Führung Bayerns einige reformierte Gebiete zurückerobern konnte. Dagegen bildete sich 1608 das Bündnis Protestantische Union, welchem die Katholiken ein Jahr später die Katholische Liga entgegen stellten.

Fast alle europäischen Mächte, voran die Habsburger und später Frankreich sowie Schweden auf der protestantischen Seite, waren in diesen Krieg verwickelt. Bekannte Feldherren waren vor allem der Niederländer Tilly und der Deutsche Wallenstein. Der Krieg entwickelte sich im Laufe der Zeit von einem Religionskrieg zu einem Krieg, bei dem die Staatsräson im Mittelpunkt stand.

1 Verlauf

  • Böhmisch-Pfälzischer Krieg 1618 bis 1623, nach dem Prager Fenstersturz, mit Eingreifen Spaniens 1621
  • Niedersächsisch-Dänischer Krieg 1623 bis 1630
  • Schwedisches Eingreifen ab 1630
  • Französisches Eingreifen ab 1635

2 Friedensschluss

Im Westfälischen Frieden von 1648 ergab sich als Ergebnis dieses langen Kriegs eine Ausdehnung des Augsburger Religionsfriedens auf die Evangelisch-reformierte Kirche, womit es drei anerkannte Konfessionen gab. Zudem führte der Friede u.a. zu einer Stärkung der Reichsländer gegenüber dem Kaiser, sie erhielten die volle Landeshoheit (Souveränität).

3 Quelle

K. Kunze et al.: Grundwissen Geschichte

4 Siehe auch

Hundertjähriger Krieg

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