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Damm Klavierschule

Die Damm Klavierschule ist eines der bedeutendsten Werke für den Klavierunterricht im 19. und 20. Jahrhundert.
- Sie wurde ursprünglich von Theodor Leberecht Steingräber[1] für seine Töchter Clara und Mathilde geschrieben.
- Im Jahr 1869 wurde sie unter dem Pseudonym Gustav Damm in erster Auflage veröffentlicht.
- Sie enthält von den ersten Anfangsgründen (Leseübungen in beiden Notenschlüsseln, Hand- und Körperhaltung, einfachste Stücke im Fünftonraum, Übungen in den Vortragsarten legato - portato - staccato, Bekanntwerden mit verschiedenen Taktarten, usw.), über fortgeschrittenere Techniken (Spiel in Triolen, in punktierten Werten, Triller und Vorschläge), Fingerübungen (Tonleitern, Arpeggien, usw.), Etüden, kleine Klavierstücke bekannter und weniger bekannter Komponisten, die im 19. Jahrhundert beliebten Klaviertranskriptionen von Opern- und Orchestermusik (in Band II bsp. Bearbeitungen aus Franz Schuberts h-Moll-Sinfonie, Arien aus Weberns Der Freischütz, Teile aus einem Streichquartett Joseph Haydns) und Bearbeitungen von Volksliedern. Neben vielen Stücken für Klavier zu zwei Händen sind auch Stücke zu vier Händen enthalten.
- Basierend auf dem Erfolg seiner Klavierschule gründete Steingräber im Jahr 1878 in Hannover den Musikverlag Edition Steingräber.
- Damms Klavierschule wurde so erfolgreich, dass sie unzählige Auflagen bis in das 21. Jahrhundert erlebte. Sie gehörte zu den am weitesten verbreiteten Klavierschulen, erschien in hunderten von Auflagen und begleitete Generationen von Klavierschülern in aller Welt. Bis zum ersten Weltkrieg erschienen mehr als zwei Millionen Exemplare in 12 verschiedenen Sprachen.
Weblinks
Bilder
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Übung in Akkordbrechungen in der Dammschen Klavierschule
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Die erste Seite aus der Dammschen Klavierschule
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Schuberts Sinfonie in h-Moll in der Dammschen Klavierschule
Andere Lexika
Wikipedia kennt dieses Lemma (Damm Klavierschule) vermutlich nicht.
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