Heinrich Becker

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Heinrich Becker (* 31. Dezember 1882 in Neheim; † nach 26. April 1945) war ein katholischer Geistlicher und Opfer des Nationalsozialismus.

Becker studierte in Freiburg und Paderborn Theologie und wurde Priester der Diözese Paderborn. Er lebte als pensionierter Pfarrer in Haaren (Bad Wünnenberg), als er am 7. Juli 1939 verhaftet wurde, da er eine Hakenkreuzfahne von seiner Kirche entfernt hatte. Er kam in Haft nach Bielefeld und dann nach Paderborn, wo er zu einer zweijährigen Haft verurteilt wurde, die er bis Oktober 1941 in Kassel absolvierte.

Von Kassel kam er zurück nach Bielefeld und wurde dann am 16. Januar 1942 im Pfarrerblock des KZ Dachau interniert (Häftlingsnummer 29034). Am 26. April 1945 wurde er auf einem Evakuierungsmarsch befreit.[1]

1 Literatur[Bearbeiten]

  • Bedřich Hoffmann: And who will kill you: the chronicle of the life and sufferings of priests in the concentration camps Posen: Pallottinum, 4. Auflage 1994, S. 409 (Originalausgabe: ders., A kdo vás zabije... Život a utrpení kněžstva v koncentračních táborech, Společenské Podniky, Přerov, 1946)

2 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Angaben nach Eugen Weiler: Die Geistlichen in Dachau; Mödling 1971 auf der Internetseite des Freundeskreis Selige aus dem KZ Dachau.
Profil.png Profil: Becker, Heinrich
Beruf deutscher römisch-katholischer Priester und NS-Opfer
Persönliche Daten
31. Dezember 1882
Neheim