Blutsonntag von Stanislau

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Beim Blutsonntag von Stanislau wurden am 12. Oktober 1941 mehr als zehntausend jüdische Männer, Frauen und Kinder erschossen. Diesen Massenmord im damaligen Stanislau, dem heute zur Westukraine gehörenden Iwano-Frankiwsk, organisierte der SS-Hauptsturmführer Hans Krüger. Dabei war auch die ukrainische Hilfspolizei beteiligt. Es gilt als Beginn der „Endlösung der Judenfrage“ im Generalgouvernement. Am 2. Juli 1942 veröffentlichte die New York Times einen Bericht über Massaker an 700.000 Juden in den von Deutschen besetzten Gebieten; dabei wird von 15.000 Opfern in Stanislau geschrieben.[1]

1 Andere Lexika





2 Einzelnachweise

  1. VEJ 9/89 – Klaus-Peter Friedrich (Bearb.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. (Quellensammlung) Band 9: Polen: Generalgouvernement August 1941–1945. München 2013, ISBN 978-3-486-71530-9, S. 324.

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