Beziehungssucht

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Die sogenannte Beziehungssucht ist kein Teil der Liste der psychischen und Verhaltensstörungen nach ICD-10[1], wird jedoch in der Fachliteratur als eine mögliche Verhaltensstörung behandelt. Ziel jeder Beziehungssucht ist Sicherheit.[2]

Beziehungssucht gehört zu den stofflosen Suchterkrankungen.[3] Der Übergang von romantischer Liebe und zum Beispiel einer Schwärmerei für bestimmte Stars oder Musikgruppen zu Störungen mit Beziehungssucht oder sehr symbiotischen Beziehungen ist fließend.[4] Co-Abhängigkeit und Beziehungssucht können als zwei Seiten derselben Medaille betrachtet werden.[5]

Quellen[Bearbeiten]

  1. www.dimdi.de Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, Version 2013, abgerufen am 30. Mai 2013
  2. Waltraud Falardeau: "Kontexte und Hintergründe sexueller Gewalt an Kindern. - Ein Beitrag zur Analyse eines individuellen und gesamtgesellschftlichen Problems."; Verlag:Tectum, Marburg, 2001, ISBN: 3-8288-8288-9, ebd. Seite 367: "Kapitel 3.2 Beziehungssucht - unaufgelöste Muterbindung", "TU-Darmstadt: Inhaltsverzeichniss des vorbezeichneten Buches hier als PDF"
  3. Arnold Hinz: "Psychologie der Zeit. - Umgang mit Zeit, Zeiterleben und Wohlbefinden."; Verlag: Waxmann, Münster/ New York/ München/ Berlin, 2000, ISBN: 3-89325-870-1, ebd. Seite 136
  4. Karl Heinz Brisch: "Bindungsstörungen - Von der Bindungstheorie zur Therapie", 10. Aufl., Verlag: Klett-Cotta, Stuttgart, 2010, ISBN: 978-3-608-94532-4, ebd. Seite 227: "Kapitel Bindungsstörungen in der Adoleszenz"
  5. Ulla Franken: "Emotionale Kompetenz - Eine Basis für Gesundheit und Gesundheitsförderung", Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt, 2010, ISBN: 978-3-8370-3279-6, ebd. Seite 204, "Kapitel Co-Abhängigkeit, Herkunft des Begriffs, Definition, Ursachen". s.a.: "Universität Bielefeld: Emotionale Kompetenz - eine Basis für Gesundheit und Gesundheitsförderung : ein gesundheitswissenschaftlicher Beitrag zur Grundversorgung von Menschen mit psychogenen Störungen und Erkrankungen"