Anonymous (Film)

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Filmdaten
OriginaltitelAnonymous
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2011
Stab
RegieRoland Emmerich
DrehbuchJohn Orloff
ProduktionRoland Emmerich,
Larry J. Franco
Robert Leger
KameraAnna Foerster
SchnittPeter R. Adam
Besetzung


Anonymous ist ein Kinofilm von Roland Emmerich, der im Jahr 2011 fertiggestellt werden soll.

1 Handlungsrahmen und Theorien[Bearbeiten]

Anonymous ist ein politischer Thriller, der zur Zeit der letzten Lebensjahre von Königin Elizabeth I. spielt. Der Film behandelt den Machtkampf um die Nachfolge der Königin und spiegelt politische Unruhen der Zeit wider (→ Essex-Rebellion).

Zugleich thematisiert der Film die Frage, von wem die Werke William Shakespeares tatsächlich verfasst wurden (→ William-Shakespeare-Urheberschaft). Er folgt der sog. Oxford-Theorie, die besagt, dass Edward de Vere, dargestellt von Rhys Ifans, der eigentliche Autor sei.

Zudem kombiniert der Film beide Teile der Prince-Tudor-Theorie: Es wird angenommen, dass Edward de Vere aus einer Liebschaft der jungen Elizabeth hervorging und in Unkenntnis seiner Abstammung als Erwachsener zum Geliebten der Königin wurde und mit ihr wiederum einen Sohn, Henry Wriothesley, 3. Earl of Southampton, zeugte.[1]

2 Produktionsnotizen[Bearbeiten]

  • Drehbuchautor John Orloff verfasste das Skript in den späten 1990er Jahren. Nachdem Shakespeare in Love im Jahr 1998 erschien, lag Orloffs Skript auf Eis.
  • Emmerich stieß erst über das Skript von Orloff auf die Debatte um die Autorschaft der Shakespeare-Werke.
  • Die Produktionskosten liegen zwischen 30 und 35 Millionen Dollar.
  • Darsteller Mark Rylance gehörte bereits vor dem Film zu den prominenten Vertretern der Anti-Stratford-These.

3 Stimmen zur Produktion[Bearbeiten]

  • „Roland Emmerich's upcoming drama about the secret author of Shakespeare's plays, won't be a decorous literary costume drama but rather a certifiably loony fantasia built on an epic scale.“ [2]
  • „John Orloff, the screenwriter, insists he's not trying to make the case for either side in the authorship debate: "The film is actually about the creative spirit and the power of the word." (Good luck telling that to the bloggers already planning the headline "A Midsummer Night's MILF-hunt.")”[3]

4 Weblinks[Bearbeiten]



5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Shakespeare Apocalypse, slate.com, 4. Mai 2010
  2. The Shakespeare Apocalypse, slate.com, 4. Mai 2010
  3. The Shakespeare Apocalypse, slate.com, 4. Mai 2010