Andreas D. W. Volkmann

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Profil.png Profil: Volkmann, Andreas D. W.
Beruf deutscher evangelischer Geistlicher
Persönliche Daten
26. Juli 1949
Ilsenburg (Harz)


Andreas Dietrich Wilhelm Volkmann (* 26. Juli 1949 in Ilsenburg (Harz)) entstammt der sächsischen Linie eines ursprünglich Hamburger Patriziergeschlechts, dessen familiäre Wurzeln im 15. Jh. in der Lüneburger Heide zu finden sind. Dieser sächsischen Linie gehören Namen an wie Johann Jacob Volkmann, Johann Wilhelm Volkmann, Alfred Wilhelm Volkmann, Richard von Volkmann, Hans Richard von Volkmann, Artur Volkmann, Ludwig Volkmann und Johannes Volkmann.

Volkmann studierte nach dem Abitur von 1970-1975 Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und erwarb mit einer Arbeit über Geschichte, Gehalt und Gestalt des Gottesdienstes ein Diplom im Fach Systematische Theologie. Nach theologischem Saatsexamen, Vikariat und 2. theologischem Examen wurde ihm zunächst die Pfarrstelle in Wendemark (Krs. Seehausen/Altm.), später die Pfarrstelle an St. Johannis zu Werben (Elbe) übertragen. Nach einer Ausbildung im Nachrichtenjournalismus war er seit 1991 als Redakteur bei Radio Sachsen-Anhalt tätig und als solcher am Aufbau der Kirchenredaktionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach der Wiedervereinigung im Osten Deutschlands beteiligt. Ab 1992 arbeitete er freier Hörfunkjournalist für mehrere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, vornehmlich für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). 1996 wurde er als Provinzialpfarrer zum Öffentlichkeitsreferenten der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen berufen und zugleich Pressesprecher des Bischofs dieser Kirche. Während dieser Zeit hatte er auch die Funktion des Rundfunkbeauftragten seiner Kirche sowie der Evangelischen Landeskirche Anhalts inne. Ebenso war er Geschäftsführer des Evangelischen Medienverbandes dieser beiden Kirchen und damit Geschäftsführer der regionalen Kirchenzeitung dieses Gebietes.

Seit dem Jahr 2003 ist Volkmann wiederum als Gemeindepfarrer tätig und hat die 2. Pfarrstelle an St. Marien zu Wittenberg (Stadtkirche (Wittenberg)), der einstigen Predigtkirche Martin Luthers, inne, die heute die Kirche der größten Gemeinde der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ist. Er ist verheiratet mit der Pfarrerin Dorothea E. Volkmann (ebenfalls an St. Marien zu Wittenberg) und Vater von drei Kindern.

Volkmann ist vielfach ehrenamtlich aktiv. 1989 hat er zunächst den Runden Tisch in der Hansestadt Werben/Elbe moderiert. Mit den ersten freien Wahlen nach der deutschen Wiedervereinigung wurde er dort zum Stadtparlamentspräsidenten gewählt. Heute ist er als Vorsitzender der Mitgliederversammlung des "Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Kirche und Gesellschaft - GRENZGÄNGER e. V." engagiert, als stellvertretender Vorsitzender des Landesausschusses der Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) in der Kirchenprovinz Sachsen, ebenfalls als stellvertretender Vorsitzender des gemeinnützigen "Verein zur Bewahrung des Volkmannschen Erbes in Halle/Saale und Umgebung". Als Familienältester ist er Vorsitzender des Volkmannschen Familienbundes. Seit dem Jahr 2000 gehört er dem Ritterlichen Orden des Heiligen Johannes vom Spital zu Jerusalem (Johanniterorden) zunächst als Ehrenritter, seit 2010 als Rechtsritter an.


1 Quelle

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2 siehe auch