Albumin

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Albumine sind Eiweißstoffe, die den größten Teil der im Blut vorkommenden Eiweißstoffe ausmachen und wichtige Funktionen beim Transport von Wasser (kolloidosmotischer Druck) und verschiedensten Hormonen, freien Fettsäuren und Bilirubin und medikamentösen Wirkstoffen übernehmen.

Albumin wird in einer täglichen Durchschnittsmenge von ca. 14 g in der Leber gebildet und wird nach einer Plasma-Halbwertszeit von ca. 20 Tagen wieder abgebaut.

Erhöhte Albuminwerte im Urin (Normalwert bis 20 mg/L) deuten auf Nierenerkrankungen hin.

Niedrigere Albuminwerte (Blut ca. 35-50g/L, Liquor ca. 110-350 mg/L) deuten auf Störungen der Albuminproduktion durch Lebermangelfunktionen, Eiweißmangelernährung, Bauchwassersucht (Aszites), Wasseransammlungen in Geweben (Ödeme), Albuminverlusten durch Verbrennungen oder Darmerkrankungen (Morbus Crohn) und Nierenerkrankungen hin.

Siehe auch
Freie Übersichtsartikel [1]
Wichtige Übersichtsartikel
Medline Suchterm/ Synonyme
Was ist das
Struktur
Physiologie
Knockout
Transgen
Mutation
Polymorphismus
Genexpression
Inhibitoren
Agonisten


1 Bibliographie[Bearbeiten]

  1. Albumin: biochemical properties and therapeutic potential. Hepatology 41(6):1211-9 (2005) PMID 15915465

2 Andere Lexika[Bearbeiten]