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Dickenfräs- und Abrichtmaschine
Die Dickenfräsmaschine wird umgangssprachlich oft als Hobelmaschine bezeichnet. Die Charakteristik der Werkzeuge und der spanende Arbeitsgang sind jedoch eindeutig dem Fräsen zuzuordnen.
An einer Abrichtfräsmaschine ("Abrichte") werden i.d.R. sägerauhe Massivhölzer erst einseitig gerade gefräst. Ein seitlicher Anschlag dient der Werkstückführung beim anschließenden Fräsen einer "Winkelkante": Die Breitfläche und eine Schmalfläche ("Kante") werden gerade und rechtwinklig zueinander gefräst.
Falsch eingestellter Auflage- oder Abnahmetisch führen zu runden oder hohlen Kanten bzw. Flächen.
Durch die oft unzureichend verdeckte und leicht zugängliche Messerwelle können an dieser Maschine Unfälle mit schweren Folgen für Finger und Hände passieren.
Die Dickenfräsmaschine wird zum "Hobeln" von parallelen Flächen an Massivhölzern verwendet. Hierbei wird ein vorgegebenes Dickenmaß der Fertigteile erreicht. Eine zu große Spanabnahme wird durch mehrfaches Fräsen verhindert.
Die Einstellung der zu erreichenden Dicke erfolgt mechanisch oder elektromotorisch, moderne Maschinen verfügen über eine Digitalanzeige.
Die Messerwellen verfügen meist über 2 oder 4 Streifenmesser, die nachgeschärft werden können oder als Einwegmesser (meist leichter auszutauschen und einzustellen) erhältlich sind.
Beide Maschinen sind oft in einer Kombination erhältlich: Durch Aufklappen oder Abnehmen des oder der Anschlagtische und Montage einer Messerwellen-Abdeckung (meist gleichzeitig Absaughaube) wird die Abrichtfräsmaschine zur Dickenfräsmaschine umgebaut. Vorteil sind der geringere Platzbedarf und die geringeren Anschaffungskosten als bei Einzelmaschinen.
Für die Bedienung dieser Maschinen ist in der Tischlerausbildung eine Maschinen-Grundausbildung notwendig.
Init-Quelle
Entnommen aus der:
Erster Autor: Maltepapa angelegt am 12.11.2009 um 13:35,
Alle Autoren: Peng, R Kalli R, Maltepapa , StG1990