Statements on Head and Neck Cancer

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Statements (auch statements on cancer, statements on head and neck cancer, Statements Kongress; engl. für Kommentare zum Thema Krebs) ist ein internationales medizinisches Symposium, welches seit 2004 im Rhythmus von zwei Jahren stattfindet. Forscher und Mediziner auf dem Gebiet der Kopf-Hals-Tumoren versammeln sich zur Diskussion aktueller wissenschaftlicher und klinischer Erkenntnisse.

Erstmalig fand diese Veranstaltung 2004 in Frankfurt am Main statt.

1 Konzept

Im Jahre 2004 erfolgte die Gründungsveranstaltung von statements on head and neck cancer. Der gemeinnützige Verein „Prävention und Therapie e.V.“ ist Träger der Veranstaltung. Der Aufbau basiert auf einem multimodalen Diskussions-, Kommunikations- und Informationskonzept. Zu dem Symposium werden eine begrenzte Anzahl (ca. 100) an internationalen Wissenschaftlern und Experten auf dem Gebiet von Kopf-Hals-Tumoren eingeladen. Vertreter bestimmter Fachbereiche halten zu einzelnen Themen Vorträge. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion an, bei der das Auditorium mit diskutiert.

2 Website

Ein solches Symposium dient jeweils als Ausgangspunkt für nachfolgende Diskussionen, die auf der dazugehörigen Internetseite weitergeführt werden. Hier finden sich alle Vorträge und Diskussionen als Video. Der Benutzer kann sich kostenlos registrieren und Beiträge als posts und eigene Videos einstellen. Die Website dient als Plattform zum Austausch und zur kritischen Diskussion von Fachwissen über Kopf-Halstumoren.

3 Kopf-Hals-Tumore

Zum Konzept zählt die Fokussierung auf Krebserkrankungen im Bereich von Kopf und Hals (mit Ausnahme von Hirntumoren), dem Fachgebiet von Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO), Kopf- Halschirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG). Hierzu gelten Tumore von Kehlkopf (Larynx), Schlund (Pharynx), Mundhöhle (Oropharynx) und Nasenrachenraum (Nasopharynx); zudem Krebserkrankungen der Speicheldrüsen und sogenannte Tumore ohne bekannten Primarius (lat. für Ursprung), oder auch CUP (engl. für carcinoma of unknown primary) genannt.

4 Ausblick

Das nächste Symposium soll im Frühjahr 2011 stattfinden. Eine Erweiterung der Themengebiete um die Bereiche pulmonaler und ösophagealer Malignome ist angestrebt. Dabei dient die Idee als Leitgedanke, dass Tumore im eigentlichen Sinne keine anatomischen Grenzen kennen, und somit therapeutische Maßnahmen ein ganzheitliches Konzept benötigen.

5 Weblinks



6 Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: Uke.hamburg angelegt am 04.01.2010 um 17:35,
Alle Autoren: Eingangskontrolle, Uwe Gille, Sicherlich, EWriter, Uke.hamburg