Balver Höhle

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Balver Höhle
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Slogan Weniger ist mehr.
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Eingang zur Balver Höhle (2006)

Balver Höhle ist eine große eiszeitliche Karsthöhle in der sauerländischen Stadt Balve. In ihr finden bis zu 2.500 Menschen Platz. Veranstaltungen, die in der Höhle stattfinden, sind unter anderen das alljährliche Schützenfest der heimischen Schützenbruderschaft St. Sebastian sowie die Aufführungen im Rahmen der Festspiele Balver Höhle, die von einem heimischen Kulturverein organisiert werden. Singuläre Veranstaltungen waren z.B. ein Goafestival, das aufgrund massiver Beschwerden eingestellt werden musste. Dabei tritt die Schützenbruderschaft auch immer wieder als Veranstalter auf, was ihr als offizieller Betreiber der Höhle alle Möglichkeiten der Vermarktung gibt. Bis zu dem heutigen Tage sind die Eigentumsverhältnisse allerdings nicht abschließend geklärt.

Die Balver Höhle ist nur eine von vielen Höhlen im Hönnetal, allerdings die größte. Weitere Höhlen sind u.a. die Feldhofhöhle, die Karhoffhöhle und die Reckenhöhle, die als Tropfsteinhöhle auch Besuchern offensteht. Anfragen zum Besuch der Balver Höhle nimmt die Stadtverwaltung Balve bzw. der Verkehrsverein Balve entgegen.

Die Veranstaltung mit der höchsten internationalen Strahlkraft ist nach jahrelangen Anstrengungen mittlerweile das Irish Folk Festival, das im August stattfindet. Es lockt jährlich ca. 3.000 Freunde der grünen Insel in den Felsendom.

1 Märchenhöhle

Seit 1991 führen die Festspiele Balver Höhle in der Höhle Kindertheateraufführungen auf, die jedes Jahr Tausende von Besuchern in die Kulturhöhle locken. Seit 1995 werden diese überwiegend als Musicals präsentiert. Dabei waren die Besuche in den letzten Jahren allerdings rückläufig.

Die besucherstärkste Inszenierung in ihrer Geschichte konnte im Jahr 2001 14.500 Zuschauer mit "Pippi in Taka-Tuka-Land" unter der Regie von Kai Wolters in die Höhle locken. Dabei lag die musikalische Umsetzung in den bewährten Händen von Christoph Traud.

Eine Besonderheit war die Aufführung des georgischen Märchens "Der Aschenstocherer" im Jahr 1992, bei der Heinz-Dirk Zimmermann die Hauptrolle übernahm. Das Stück wurde bereits in den 80er Jahren in Berlin aufgeführt.

Seit 2012 führt die Choreographin Anke Lux ununterbrochen bei den Aufführungen Regie. Für die Musik zeichnet seitdem ihr Mann Michael Wiehagen verantwortlich.

Begründet wurde die Tradition mit dem Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" aus der Sammlung der Brüder Grimm unter Mitwirkung einer illustren Spielerschar aus dem Märkischen Kreis. Für die Regie war Werner Traud, für die Choreographie die Garbeckerin Monika Eickelmann zuständig, die das Theaterstück mit Auszügen von klassischem Ballett ergänzte. Dabei komplettierte die Ballettgruppe des TV Sauerlandia Garbeck die Laienschauspieler.

2 Thidrekssaga

Nach der Thidrekssaga sollen in der Höhle Zwerge gewohnt haben, die der Sagengestalt Wieland das Schmieden lehrten. Dabei geht der Ortsname auf das Wort "Ballova" zurück. Dabei existieren auch andere Schreibweisen des Namens.

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