Wikipedia: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Projekt Wiki-Watch wird der Netz-Journalist Stefan Mey zitiert. Unter der Oberfläche von Wikipedia brodelt es seiner Ansicht nach. Es werde gemobbt, gepöbelt und sogar Gewalt gedroht. Auch die ''Wikimedia Foundation'', die als Stiftung das Projekt Wikipedia maßgeblich unterstützt, hat sich mit dem Phänomen der Gewalt beschäftigt.<ref>[http://blog.wiki-watch.de/?p=4566 Wiki-Watch Blog: Wiki-Mobbing: Die dunkle Seite der Wikipedia. Von Falke, 1. Juli 2016]</ref>
 
Im Projekt Wiki-Watch wird der Netz-Journalist Stefan Mey zitiert. Unter der Oberfläche von Wikipedia brodelt es seiner Ansicht nach. Es werde gemobbt, gepöbelt und sogar Gewalt gedroht. Auch die ''Wikimedia Foundation'', die als Stiftung das Projekt Wikipedia maßgeblich unterstützt, hat sich mit dem Phänomen der Gewalt beschäftigt.<ref>[http://blog.wiki-watch.de/?p=4566 Wiki-Watch Blog: Wiki-Mobbing: Die dunkle Seite der Wikipedia. Von Falke, 1. Juli 2016]</ref>
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== Mangelnde Systematik ==
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Es gibt viele „Hobbythemen“ - so etwa über Zierfische. Der Unterschied in Größe, Inhalt und Umfang zwischen den Artikeln ist beachtlich. So hat der kürzeste Artikel in der Unterkategorie:Farbkarpfen 1071 Bytes, der längste in der Kategorie:Aquarienfisch (Süßwasser) 14.116 Bytes. Neben der [[Nicht relevant für Wikipedia|Relevanz]] und dem Qualitätsmerkmal [[Lesenswerter Artikel]] gibt es in der deutschen Wikipedia im Gegensatz zur englischen keine Bewertung, ob ein Artikel ausreichend ist oder das Thema erschöpfend behandelt (siehe [[Wikipediaartikel Blauer Kongosalmler]]. So kann also jeder Nutzer einen Artikel nach Belieben ausbauen. Eine systematische Erfassung wichtiger und relevanter Themen fehlt.
  
 
== Seilschaften ==
 
== Seilschaften ==

Version vom 2. Oktober 2017, 23:29 Uhr

Wikipedia
Logo Wikipedia
Werbespruch Die freie Enzyklopädie
Beschreibung
Registrierung optional
Sprachen deutsch
Eigentümer Wikimedia Foundation / Wikimedia Deutschland
Urheber Jimmy Wales
Erschienen 2001
Status Online (aktiv)
URL de.wikipedia.org (deutschsprachige Version)

Wikipedia ist ein im Jahre 2001 gegründetes Internetforum, das eine Online-Enzyklopädie darstellen möchte. Wikipedia gibt es in mehreren Sprachen. In vielen Märkten hat das lexikonähnliche Forum gedruckte und redaktionelle Universallexika verdrängt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz steht mit PlusPedia eine inklusive, libertäre und kreativere Alternative zur Verfügung. Die deutsche Sektion der Wikipedia steht seit einiger Zeit unter scharfer Kritik aufgrund intransparenter, oligarchischer Strukturen und wegen Bildung von diversen Seilschaften, die das Massenmedium - vor allem im politischen Themenbereich - auf einen unfreiheitlichen Kurs zu trimmen versucht.[1] Das Führungspersonal setzt sich zunehmend aus problematischen Charakteren zusammen, und die Zahl der Wikipedia-Opfer nimmt unaufhörlich zu.[2]

1 Größe und Wettbewerber

Mit derzeit ca. 2 Millionen Artikeln ist die deutschsprachige Wikipedia - hinter der englischen Version mit über 5 Millionen Artikeln - die zweitgrößte Wikipedia Ausgabe. Die Wikipedia hat sich nach einer im Auftrag der Zeitschrift Stern erstellten Studie zu einem Leitmedium entwickelt.[3][4][5]

Unabhängige Alternativen zur Wikipedia als Universallexikon sind im deutschsprachigen Raum PlusPedia und für die englische Sprache Everipedia, die beide libertär sind und versuchen, ohne die in Wikipedia üblichen Querelen auszukommen. Es gibt zahlreiche Wikipedia-Alternativen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

2 Kritik an Wikipedia

Hauptartikel: Kritik an Wikipedia

Weltweit ist die Wikipedia, auch wenn es sie in vielen Sprachen gibt, in ihrer Entwicklung mehr oder weniger dem Zufall überlassen. Das unterscheidet sie von einer systematisch aufgebauten Enzyklopädie. Es gibt aber einige Fachgebiete, auf denen die Wikipedia vorbildliches geleistet hat. So ging etwa 2016 der alle zwei Jahre vergebene „Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Journalisten und Schriftsteller“ an die Redaktion Chemie der deutschsprachigen Wikipedia; diese Redaktion ist jedoch ein freiwilliger Zusammenschluss und besteht nur aus rund 15 ehrenamtlichen Mitgliedern.

An der renommierten Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder entstand das wissenschaftliche Projekt Wiki-Watch, das sich kritisch mit Wikipedia befasst und auch die Zuverlässigkeit der Texte beurteilt.

In einem Interview vom 24. Februar 2017 mit dem Filmemacher Markus Fiedler sagte der Journalist Ken Jebsen auf dem YouTube-Kanal KenFM über die Wikipedia:

„Die Wikipedia hat sich vor allem in Deutschland zu einem Diffammierungswerkzeug entwickelt. Die Wikipedia ist als neutrale Quelle nicht mehr zu retten. Wer auf sie verlinkt, macht sich lächerlich. Schuld daran ist ein überschaubarer Personenkreis, der von einer Besessenheit getrieben ist, wie man das sonst nur von Scientology kennt.“

Es gibt inzwischen verschiedene Werkzeuge, um Manipulationen bei Wikipedia aufzudecken, wobei teilweise Erschreckendes entdeckt wurde.[6] Einen wirksamen Schutz gegen diese Manipulationen gibt es bisher nicht.

Im Projekt Wiki-Watch wird der Netz-Journalist Stefan Mey zitiert. Unter der Oberfläche von Wikipedia brodelt es seiner Ansicht nach. Es werde gemobbt, gepöbelt und sogar Gewalt gedroht. Auch die Wikimedia Foundation, die als Stiftung das Projekt Wikipedia maßgeblich unterstützt, hat sich mit dem Phänomen der Gewalt beschäftigt.[7]

3 Mangelnde Systematik

Es gibt viele „Hobbythemen“ - so etwa über Zierfische. Der Unterschied in Größe, Inhalt und Umfang zwischen den Artikeln ist beachtlich. So hat der kürzeste Artikel in der Unterkategorie:Farbkarpfen 1071 Bytes, der längste in der Kategorie:Aquarienfisch (Süßwasser) 14.116 Bytes. Neben der Relevanz und dem Qualitätsmerkmal Lesenswerter Artikel gibt es in der deutschen Wikipedia im Gegensatz zur englischen keine Bewertung, ob ein Artikel ausreichend ist oder das Thema erschöpfend behandelt (siehe Wikipediaartikel Blauer Kongosalmler. So kann also jeder Nutzer einen Artikel nach Belieben ausbauen. Eine systematische Erfassung wichtiger und relevanter Themen fehlt.

4 Seilschaften

Daneben gibt es zunehmend kritische Stimmen, die der Ansicht sind, dass die Wikipedia in die Hände von verschiedenen Interessengruppen und Seilschaften abrutscht. Schwere Formen undemokratischer, linker bis linksradikaler (antideutsch-anarchistischer) Meinungsfabrikation werden zunehmend nachgewiesen. Die universitäre Forschung lehnt Wikipediaartikel als seriöse Arbeitsmittel und Quellen generell ab.[8][9]

„Wikipedia-Inhalte sind mit Vorsicht zu genießen. Das Prinzip der „Schwarm-Intelligenz“ führt in der Praxis zu Ehrverletzungen und Unwahrheiten.“[10]

Nach einem stetigen Wachstum in den ersten Jahren geht nun die Anzahl der Autoren stark zurück.[11] Die Arbeitsgruppe Wiki-Watch an der Viadrina Universität Frankfurt (Oder) hat die schweren Mißstände bei Wikipedia zum Gegenstand ihrer Arbeit gemacht, um Wikipedia-Opfern zu helfen, deren Zahl mit jedem Monat zunimmt. Insbesondere die Tatsache, dass die Führungsstrukturen von Wikipedia "personell problematisch besetzt sind" sei Anlass zu großer Sorge hinsichtlich einer Meinungsmanipulation durch eine Wissensoligarchie durch Personen, die sich aus bekennenden Anarchisten, ehemaligen Stasikadern und ähnlichen Strukturen rekrutieren. Diese hätten Wikipedia laut Wiki-Watch inzwischen fest im Griff.

Das größte Schweizer Magazin Die Weltwoche weist seit Jahren auf Missstände bei Wikipedia hin. 2013 berichtete P. M. Seiter ausführlich in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.[12] Auch Heise,Telopolis und Russia Today berichteten 2015.[13] Im Jahr 2015 wiesen Historiker im als „exzellent“ bewerteten Wikipediaartikel Massaker von Katyn, verfasst vom Hauptautor Gerhard Sattler, mehr als 130 fachliche, teils schwerwiegende Fehler nach. An der Abstimmung über die Einstufung als „exzellent“ hatten zwar nur ein paar Dutzend Wikipedianer teilgenommen, doch das wurde zubnächst als einziges Argument zur Rechtfertigung angeführt.[14]

Speziell der Dokumentarfilm Die dunkle Seite der Wikipedia zeigte an konkreten Beispielen Missstände auf. Es gibt auch starke Indizien dafür, dass Aktivisten von Wikipedia andere offene Medien zu unterwandern versuchen. So ist auch PlusPedia fortwährend Ziel einer systematischen Unterwanderung durch Krawall-Nutzer, welche die Seriosität der PlusPedia diskreditieren sollen.[15]

Hans-Olaf Henkel schreibt im Handelsblatt: „Im Internet ist die Pressefreiheit besonders bedroht. Neuerdings ist Wikipedia das Schlachtfeld perfider Anschläge auf die Pressefreiheit. Ideologen geht es dabei nicht mehr nur um Einflussnahme auf Presseorgane, sondern um ihre Vernichtung.“[16]

5 Vom Lexikon zur Meinungsmaschine

Patrick M. Seiter arbeitete zu Recherche-Zwecken langjährig an Wikipedia mit und machte hierbei mehr 1000 Änderungen (englisch edits). Über seine Resultate berichteten die "Deutschen Wirtschaftsnachrichten":

„Keine Frage, wenn man etwas über ein einfaches Thema wie über den gemeinen Feldhasen, den Bodensee oder das London Symphonie Orchester wissen möchte. ist man noch immer recht gut aufgehoben bei Wikipedia. Anders sieht es hingegen bei brisanten Themen aus. Personen werden diffamiert und mit Kritik überhäuft, ... Gleiches gilt für viele weltanschauliche, politische, wissenschaftliche, ideologische, religiöse und eine Vielzahl anderer Bereiche. Hier ist die Objektivität, Freiheit, Unabhängigkeit und die differenzierte Betrachtung nahezu gänzlich auf der Strecke geblieben. Meinungen werden gezielt unterdrückt, verfälscht, verändert und man schreibt sich die Welt wie sie gefällt.

... Es gibt zahlreiche Gruppierungen, die sowohl alle Artikel beobachten, denen gegenüber sie positiv eingestellt sind, und die alles daran setzen, diese möglichst gut aussehen zu lassen. Kritik wird so minimal wie irgend möglich gehalten. Man lässt sie nur zu, wenn etwas derart eindeutig ist, dass man es nicht wegdiskutieren kann ohne aufzufallen. Jede Änderung in diesen Artikeln wird sofort und genau geprüft und bei nicht-Gefallen entweder ganz entfernen oder zumindest abgeschwächt, wenn die Sachlage zu eindeutig ist, um eine Löschung halbwegs schlüssig zu begründen. ... Übertreibt man es, riskiert man die Aufmerksamkeit der anständigen Wikipedianer auf sich zu ziehen. Hier ist Erfahrung gefragt, verfügt man über diese, ist es jedoch ein Leichtes, sich unerkannt in den Grauzonen zu tummeln. In monatelanger Recherche gelang es unserem Informanten, eine Vielzahl von Fällen zu durchleuchten und zu recherchieren. Die offene und transparente Struktur macht dies theoretisch möglich. ... Kontakt zu Admins herzustellen und Probleme ausführlich zu besprechen ist kaum möglich. Es muss schnell gehen und sehr offensichtlich sein. Für Fundamentales und Zeitaufwendiges fühlt sich niemand zuständig. ... Es wird nahezu jeder Fall für sich behandelt, und keiner weiß, ob es die erste oder die tausendste Beschwerde bezüglich dieses Sachverhaltes war. Die Wikipedia-Aufsicht geht fast ausschließlich gegen relativ neue unerfahrene Nutzer vor. Alt eingesessene, die dann auch noch einige weitere alte Hasen gut kennen, müssen sich schon sehr ungeschickt anstellen, um ernsthaft Probleme zu bekommen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es aufgrund der Undurchsichtigkeit sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde, die 10.000 Bearbeitungen eines Power-Users genau zu durchleuchten. Was man nicht in 5-10 Minuten sieht, bleibt verborgen. Meist nimmt man sich kaum eine Minute. Genau hier fehlen gewisse Mechanismen – Bewertungssysteme oder Nutzer-Logbücher, in die viel mehr eingetragen wird. Mechanismen, die einem auf den ersten Blick aufzeigen, ob ein Power-User eben erst fünfmal eine Beschwerde hatte oder ob man sich ständig aufs Neue über ihn beschwert. ...

Es ist nicht nur traurig, dass eine solch tolle Idee durch relativ kleine Fehler eine derartige Bruchlandung hinlegen konnte. Die eigentliche Tragik liegt in dem Einfluss, der daraus auf unsere Gesellschaft entsteht. Dies ist äußerst bedenklich, wenn nicht sogar gefährlich. Was aus Propaganda, Meinungsmache und fehlender Opposition alles entstehen kann, hat die Geschichte ja bereits mehrfach gelehrt. Auf eine Anfrage zu diesem Problem reagierte Wikipedia mit einer relativ gelangweilten, nichtssagenden Standardantwort. Wir dürfen gespannt sein, ob Wikipedia wie bislang Augen und Ohren vor diesem Problem verschlossen hält oder noch kurz vor Schluss die Kurve bekommt. Unser Informant, der sich nun sechs Monate ausführlich in die Wikipedia-Welt eingearbeitet hat, sieht dies leider eher als unwahrscheinlich an. ...“

6 Wiki-Immunity

Wikimedia haftet nicht für Inhalte (13.04.2010): Das Landgericht Hamburg hat zugunsten von Wikimedia Deutschland e.V. entschieden, dass Wikimedia nicht für die Inhalte der Wikipedia haftbar gemacht werden kann (s. Wiki-Immunity. Ein ehemaliger Politiker aus Hamburg hatte geklagt und verlangt, dass der Artikel samt Diskussion über ihn gelöscht wird und Wikimedia ihm ein Schmerzensgeld in Höhe von 5000 Euro zahlt. Obwohl Wikimedia durch das Urteil nicht für die Inhalte haftbar gemacht werden kann, wurde die Versionshistory des Artikels gelöscht.[17][18][19][20][21]

Der deutschen Wikipedia wird kritisch entgegengehalten, deutsches Recht systematisch zu umgehen und sich nicht an dieses zu halten. Dies gilt besonders für Artikel über Personen. Rechtliche Aktionen bis hin zu Klagen sind nach Angaben von Wiki-Watch praktisch unmöglich, da sich die deutsche Version von Wikipedia hinter der rechtlich immunen Wikimedia Foundation "versteckt" und sich so der deutschen Gerichtsbarkeit effektiv entzieht. In der Rechtswissenschaft spricht man inzwischen bereits von "Wiki-Immunity", also der Immunität der Wikipediaautoren vor jeder juristischen Greifbarkeit. Dieses Phänomen zeige sich besonders bei Personen, welche von üblichen ("mainstream") Meinungen abweichen. Personen, die unangenehme Meinungen vertreten, werden hier gehäuft Opfer von unsachlich, nicht enzyklopädischen und einseitigen Artikeln zu Ihrer Person. In vielen Fällen wäre dies nach Deutschem Recht so nicht möglich (Beleidigung / Rufschädigung). Da Wikipedia sich hinter der gerichtlich verneinten Störerhaftung der Wikimedia Foundation versteckt, besteht praktisch keine Handlungsmöglichkeit, gegen solche Fälle vorzugehen.[22]

Deutlich wird dies vor allem an Artikeln über Politiker der etablierten Parteien, in welchen sich wenig bis keine Kritik an der Person findet, wohingegen in Artikeln zu Personen etwas umstrittener Parteien sehr viel, teilweise großteils kritische Stimmen eingeflochten werden. Teilweise ist der Unterpunkt Kritik größer als der übrige Artikel. Hier werden gezielt zu manchen Personen teilweise ausschließlich positive Pressemitteilungen eingearbeitet und bei anderen Personen ausschließlich negative. Dies erfolgt - wie bereits in einigen Fällen bekannt wurde[23] - offensichtlich durch die Mitglieder und bezahlte Mitarbeiter der in den Parlamenten vertretenen Parteien. So entsteht hier oft ein gänzlich unausgewogenes und einseitiges Bild. Auch eine Transparenz ist nicht gewährleistet. Autoren schreiben mit Pseudonymen oder sogar nur mit IP-Adressen. Inzwischen sind die Namen zahlreicher Sichter und Administratoren sowie ihre Methoden bekannt. Nach einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung finden international programmgesteuerte Manipulationen statt, gegen die juristische oder andere Maßnahmen wirkungslos sind.[24]

Weiter wird Wikipedia Vetternwirtschaft vorgeworfen. Der Kreis der "Heavy User" ist sehr überschaubar. Wer nicht dazugehört, hat im Zweifel nichts zu melden. Auch der Vorwurf der gezielten Manipulation durch kleine Gruppen und Seilschaften wird immer wieder laut. Der Kreis der "Heavy User" soll sich auf ca. 500 beschränken. Bildet sich hier eine interne Interessengemeinschaft von nur fünf bis zehn Autoren oder Administratoren, ist eine Manipulation möglich, die nicht ohne weiteres entdeckt werden kann. Diese Phänomene sind inzwischen Teil wissenschaftlicher Forschung.[25]

7 Siehe auch

8 Weblinks

9 Einzelnachweise

  1. Danisch: Politisch-Ideologische Filterung in der Wikipedia (2012)
  2. Katrin McClean: Die Gesinnungswächter der Wikipedia
  3. Stern.de Artikel: "Wikipedia schlägt Brockhaus"
  4. Chip.de "Wikipedia schlägt Brockhaus"
  5. Statistiken zur Wikipedia
  6. https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article10659498/WikiScanner-und-Wikibu.html
  7. Wiki-Watch Blog: Wiki-Mobbing: Die dunkle Seite der Wikipedia. Von Falke, 1. Juli 2016
  8. "neuraltherapie-blog.de (Imke Plischko, Ärztin): "Crashkurs Wikipedia": Dr. Marius Beyersdorff erklärt, wie Wikipedia "funktioniert" und teilweise von Interessengruppen missbraucht wird."
  9. "Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH: 16.08.2007: Wikipedia in der Kritik - Die Entwurzelung des Wissens"
  10. "neuraltherapie-blog.de (Imke Plischko, Ärztin): Wikipedia-Kritik: Neuraltherapie wird sachlich falsch und tendenziös dargestellt"
  11. "n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH: Samstag, 5. Januar 2013 - Nach der Einführung neuer Standards - Wikipedia verliert Autoren"
  12. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/04/wikipedia-wir-machen-meinung/ Wirtschafts Nachrichten Wikipedia: Wir machen Meinung
  13. Youtube-logo.png Wikipedia - Nachschlagewerk mit Hidden Agenda? - Russia Today (1. Februar 2016) (Länge: 14:35 Min.)
  14. Wikipedia: Mehr als hundert Fehler, Süddeutsche Zeitung am 16. Dezember 2015
  15. Petition fordert Ende der Anonymität bei Wikipedia, Kritische Wissenschaft - critical science am 25. Oktober 2015
  16. Hans-Olaf Henkel: Pressefreiheit unter Beschuss, Handelsblatt am 29. Oktober 2012
  17. Heise-Artikel: "LG Hamburg: Keine Störerhaftung für Wikimedia Deutschland"
  18. "Blogeintrag bei Wikimedia: Landgericht Hamburg entscheidet für Wikimedia Deutschland"
  19. "Blog von Wikimedia-Rechtsanwalt Thorsten Feldmann: LG Hamburg verneint Störerhaftung des Wikimedia Deutschland e.V. für Inhalte der Online-Enzyklopädie Wikipedia"
  20. "Blog von Wikimedia-Rechtsanwalt Thorsten Feldmann: Das Urteil als PDF-Datei" (ca. 990 kB)
  21. "Kommentar von Fefe"
  22. Hilfsseite für Betroffene
  23. https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Lindner#Eigener_Wikipedia-Artikel
  24. Bericht
  25. Studie