Vereinigte Staaten

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USA ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zu anderen jeweiligen Bedeutungen siehe Vereinigte Staaten (Begriffsklärung) und Usa.
United States of America

Vereinigte Staaten von Amerika

Flagge der Vereinigten Staaten
Siegel der Vereinigten Staaten
Flagge Wappen
Wahlspruch: "E Pluribus Unum" (aus vielen Eins)
"In God We Trust" (Auf Gott vertrauen wir, seit 1956)
Amtssprache Auf Bundesebene keine Sprache als Amtssprache benannt, de facto Amerikanisches Englisch. In 31 Bundesstaaten ist Englisch als offizielle Amtssprache gesetzlich festgelegt,[1] teilweise neben anderen Sprachen.
Hauptstadt Washington, D.C.
Staatsform Präsidiale Bundesrepublik
Staatsoberhaupt und
Regierungschef
Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump
Fläche 9.629.091 (UN 2007)[2] km²
Einwohnerzahl 311.484.627 (4. Juni 2011)[3]
Bevölkerungsdichte 32 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (PPP)
  • BIP/Einw. (Nominal)
  • BIP/Einw. (PPP)
2009
  • 14.256 Mrd. US$ (1.)
  • 14.256 Mrd. US$ (1.)
  • 46.381 US$ (9.)
  • 46.381 US$ (6.)
Human Development Index (4.) 0,902[4]
Währung 1 US-Dollar (USD, $) = 100 Cent (¢)
Gründung 1787/89 (Verfassung)
Unabhängigkeit 4. Juli 1776 (von Großbritannien)
Nationalhymne The Star-Spangled Banner
Nationalfeiertag 4. Juli (Independence Day)
Zeitzone UTC−5 bis UTC−10
Kfz-Kennzeichen USA
Internet-TLD .us, .gov, .mil, .edu
Telefonvorwahl +1 (siehe NANP)
Nancy und Ronald Reagan mit dem Star Spangled Banner

Die USA (englisch: United States of America - Die Vereingten Staaten von Amerika) sind ein auf dem nordamerikanischen Kontinent gelegener föderativer Staat.[5] Das Land ist flächenmäßig der drittgrößte Staat der Erde nach Russland, Kanada und noch vor der Volksrepublik China. Auch nach der Einwohnerzahl sind die USA nach der VR China und Indien das drittgrößte Land der Welt mit über 310 Millionen Einwohnern. Militärisch (nach dem Kalten Krieg) und wirtschaftlich gelten die USA als weltweit führende Nation.

1 Geographie

Geografische Besonderheiten der USA sind vor allem die beiden ausgedehnten Gebirgszüge, die sich im Westen respektive im Osten des Landes je in Nord-/Südrichtung erstrecken, die Rocky Mountains respektive die Appalachen.

2 Gliederung

Die USA sind in 50 Bundesstaaten und den District of Columbia (mit der Hauptstadt Washington) gegliedert.

Die flächenmäßig größten Bundesstaaten sind:

Die bevölkerungsreichsten Staaten sind:

3 Geschichte

  • 1607: Erste englische Siedlung in Jamestown, im bereits Ende des 16. Jahrhunderts 'gegründeten' (im Sinne benannten nur) Virginia
  • Weitere Besiedlung, nicht nur durch Engländer, sondern auch durch Franzosen im Süden (v.a. das spätere Louisiana) und Spanier im Westen (z.B. San Francisco, Los Angeles, San Diego)
  • 1775: Unabhängigkeitskrieg der Siedler gegen das englische Mutterland und seine Kolonialverwaltung, mit 1776 Unabhängigkeits-Erklärung. Nach dem Sieg der Siedler 1783: Englische Anerkennung der Selbständigkeit der damals 13 engl. Bundesstaaten.
  • 1787: Demokratische Verfassung, deren Kerngehalt noch heute in Kraft ist
  • Bis 1821 durch hohe Einwanderung - davon ein Viertel Deutsche - 26 Bundesstaaten.
  • 1846 bis 48: Angloamerikan. Gewinnung der Westküste nach einem Krieg gegen Mexiko
  • Vor allem an der Neger-Sklavenfrage entzündet sich 1861 bis 65 der Sezessionskrieg zwischen den sklavenfreundlichen Nordstaaten und den sklavenhaltenden Südstaaten; der Nordstaaten-Sieg verhindert die gewollte Abspaltung der Südstaaten vom Bundesstaat
  • 19. Jahrhundert: Rapide Industrialisierung, welche die USA zur führenden Industrienation weltweit macht. Zudem Höhepunkt der Kämpfe gegen die Indianer-Ureinwohner
  • 1917: Eintritt in den Ersten Weltkrieg, was der Entente zum Sieg gegen das Deutsche Reich und seine Verbündeten verhilft.
  • 1920: Frauen-Wahlrecht
  • Der Crash an der New Yorker Börse von 1929 löst die Weltwirtschaftskrise aus
  • 1930er Jahre: Mit dem New Deal mit neu Staats-Interventionen in das kapitalistische System wird die Wirtschaftskrise einigermassen eingedämmt.
  • Japanischer Angriff auf Pearl Harbor 1941 im Zweiten Weltkrieg, dessen grosse Zerstörungen den Kriegseintritt der USA auch gegen Hitler-Deutschland zur Folge haben, was letztlich kriegsentscheidend ist. Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki führen 1945 zur Kapitulation Japans.
  • 1948 bis 1989: Kalter Krieg zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion, welcher die Länder fast der ganzen Welt einbezieht.
  • 1950 bis 53: Korea-Krieg unter Beteiligung der USA und Chinas
  • 1962: Kuba-Krise
  • Ab 1964 wirkt innenpolitisch ein Bürgerrechte-Gesetz gegen Rassen-Diskriminierung; dennoch wird etwas später der gewaltlose schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King von einem Rassisten ermordet.
  • Ab 1965 Verstärkung des US-Militäreinsatzes im Vietnamkrieg gegen das kommunistische Nordvietnam; dennoch 1975 wegen militärischem Misserfolg vollständiger Rückzug, womit ganz Vietnam kommunistisch wird.
  • 1989: Präsident Ronald Reagan zu Michail Gorbatschow: "Reissen Sie die Berliner Mauer runter". Dies geschieht kurz danach durch die Berliner selbst.

=> Siehe auch: Die Supermächte im Umfeld der Kubakrise; Terroranschläge am 11. September 2001

4 Literatur

  • K. Kunze et al.: Grundwissen Geschichte
  • Knaurs Lexikon - Das Wissen unserer Zeit

5 Einzelnachweise

  1. http://www.us-english.org/view/13
  2. United Nations Statistics 2007
  3. Offizieller monatlicher Schätzwert der US-Zensusbehörde. Siehe auch die laufend aktualisierte Bevölkerungsuhr
  4. Human Development Report 2010, abgerufen am 4. November 2010, neuester Bericht am 10. Juni 2011
  5. http://www.bpb.de/internationales/amerika/usa/10653/us-foederalismus?p=all