Udo Ulfkotte: Unterschied zwischen den Versionen

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Udo Ulfkotte studierte in [[Freiburg im Breisgau]] und London [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Politikwissenschaft]]en. Er veröffentlichte vor allem zu den Themengebieten [[Nachrichtendienst]]e und [[Islam]]. Zwischen 1984 und 1996 lebte er in verschiedenen islamischen Ländern und berichtete vor Ort.
 
Udo Ulfkotte studierte in [[Freiburg im Breisgau]] und London [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Politikwissenschaft]]en. Er veröffentlichte vor allem zu den Themengebieten [[Nachrichtendienst]]e und [[Islam]]. Zwischen 1984 und 1996 lebte er in verschiedenen islamischen Ländern und berichtete vor Ort.
  
Ulfkotte ist Mitglied der [[Bürger in Wut]], die verschiedene Versuche gestartet hat, ihren abwertenden Artikel in der deutschen [[Wikipedia]] zu ändern. Es blieb vorerst beim Versuch, da sich die [[Wikimedia Deutschland]] als für nicht zuständig erklärte. (Siehe dort)
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Ulfkotte ist Mitglied der [[Bürger in Wut]], die verschiedene Versuche gestartet hat, den sie abwertenden und diffamierenden Artikel in der deutschen [[Wikipedia]] zu ändern. Es blieb vorerst beim Versuch, da sich die [[Wikimedia Deutschland]] als für nicht zuständig erklärte. <ref>[http://www.buerger-in-wut.de/cms/?d=blog&s=91 ''10 Jahre „Online-Enzyklopädie“ Wikipedia - Kein Grund zum Feiern!'']</ref>
  
 
Udo Ulfkotte ist Mitglied des Mitarbeiterstabes der "Bundeszentrale für politische Bildung/bpb".<ref>[http://www.bpb.de/die_bpb/DTUSMQ,0,0,Redaktion.html "Bundeszentrale für politische Bildung/bpb: Redaktion"]</ref>
 
Udo Ulfkotte ist Mitglied des Mitarbeiterstabes der "Bundeszentrale für politische Bildung/bpb".<ref>[http://www.bpb.de/die_bpb/DTUSMQ,0,0,Redaktion.html "Bundeszentrale für politische Bildung/bpb: Redaktion"]</ref>
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Ulfkotte wurde wegen seiner kritischen Darstellung des [[Islamismus]] und der von diesem ausgehenden Terrorgefahr häufig [[Antiislamismus]] bzw. [[Islamophobie]] vorgeworfen. Dass diese Vorwürfe nicht haltbar sind zeigt eine Betrachtung seiner Publikationen in denen er sich mehrfach gegen eine Gleichsetzung von Islam und Islamismus, für Religionsfreiheit und gegen eine generelle Verurteilung der Moslems ausspricht. So schreibt Ulfkotte in seinem Buch ''[[Der Krieg in unseren Städten]]'' unter anderem:
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:''"Eine islamistische Minderheit rüstet zum Angriff gegen den deutschen Rechtsstaat, indem sie heimlich, still und leise eine Infrastruktur zweifelhafter Organisationen schafft, deren Einfluss bis in den entlegensten Winkel unserer Gesellschaft reicht. (...) Der Autor ist davon überzeugt, dass die meisten deutschen Muslime keine Ahnung davon haben, was in ihrem Namen und hinter ihrem Rücken geschieht. Um es ganz deutlich zu sagen: Dieses Buch ist NICHT repräsentativ für die Mehrheit der Muslime in der Bundesrepublik. (...) Während der Islam eine Religion ist, ist der Islamismus eine Ideologie. Und nicht der Islam, sondern der Islamismus ist die Ursache der heutigen Gefahr.'' <ref>Udo Ulfkotte:'' Der Krieg in unseren Städten'', Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 11</ref> ''(...) Gewiss, der weitaus größte Teil der Muslime identifiziert sich nicht mit den radikalen Islamisten. Immerhin treten 72 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen muslimischen Glaubens für eine klare Trennung von Staat und Kirche ein. Nur drei Prozent sind in der vom Verfassungsschutz beobachteten islamistischen [[Milli Görus]] organisiert.'' <ref>Udo Ulfkotte: ''Der Krieg in unseren Städten'', Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 169</ref>'' (...) Niemand darf die Religion der Muslime diffamieren, und jeder Moslem hat das Recht nach den Gesetzen seiner Religion zu leben - solange dies im Einklang mit der deutschen Verfassung und der Freiheit und der Sicherheit seiner Mitmenschen geschieht."'' <ref>Udo Ulfkotte: ''Der Krieg in unseren Städten'', Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 244</ref>
  
 
== Auftritte ==
 
== Auftritte ==

Version vom 8. Juni 2011, 13:54 Uhr

Profil.png Profil: Ulfkotte, Udo
Beruf deutscher Autor und Journalist
Persönliche Daten
20. Januar 1960
Lippstadt


Udo Ulfkotte (* 20. Januar 1960 in Lippstadt) ist ein deutscher Journalist und Publizist.

1 Werdegang

Udo Ulfkotte studierte in Freiburg im Breisgau und London Rechts- und Politikwissenschaften. Er veröffentlichte vor allem zu den Themengebieten Nachrichtendienste und Islam. Zwischen 1984 und 1996 lebte er in verschiedenen islamischen Ländern und berichtete vor Ort.

Ulfkotte ist Mitglied der Bürger in Wut, die verschiedene Versuche gestartet hat, den sie abwertenden und diffamierenden Artikel in der deutschen Wikipedia zu ändern. Es blieb vorerst beim Versuch, da sich die Wikimedia Deutschland als für nicht zuständig erklärte. [1]

Udo Ulfkotte ist Mitglied des Mitarbeiterstabes der "Bundeszentrale für politische Bildung/bpb".[2]

2 Kritik

Ulfkotte wurde wegen seiner kritischen Darstellung des Islamismus und der von diesem ausgehenden Terrorgefahr häufig Antiislamismus bzw. Islamophobie vorgeworfen. Dass diese Vorwürfe nicht haltbar sind zeigt eine Betrachtung seiner Publikationen in denen er sich mehrfach gegen eine Gleichsetzung von Islam und Islamismus, für Religionsfreiheit und gegen eine generelle Verurteilung der Moslems ausspricht. So schreibt Ulfkotte in seinem Buch Der Krieg in unseren Städten unter anderem:

"Eine islamistische Minderheit rüstet zum Angriff gegen den deutschen Rechtsstaat, indem sie heimlich, still und leise eine Infrastruktur zweifelhafter Organisationen schafft, deren Einfluss bis in den entlegensten Winkel unserer Gesellschaft reicht. (...) Der Autor ist davon überzeugt, dass die meisten deutschen Muslime keine Ahnung davon haben, was in ihrem Namen und hinter ihrem Rücken geschieht. Um es ganz deutlich zu sagen: Dieses Buch ist NICHT repräsentativ für die Mehrheit der Muslime in der Bundesrepublik. (...) Während der Islam eine Religion ist, ist der Islamismus eine Ideologie. Und nicht der Islam, sondern der Islamismus ist die Ursache der heutigen Gefahr. [3] (...) Gewiss, der weitaus größte Teil der Muslime identifiziert sich nicht mit den radikalen Islamisten. Immerhin treten 72 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen muslimischen Glaubens für eine klare Trennung von Staat und Kirche ein. Nur drei Prozent sind in der vom Verfassungsschutz beobachteten islamistischen Milli Görus organisiert. [4] (...) Niemand darf die Religion der Muslime diffamieren, und jeder Moslem hat das Recht nach den Gesetzen seiner Religion zu leben - solange dies im Einklang mit der deutschen Verfassung und der Freiheit und der Sicherheit seiner Mitmenschen geschieht." [5]

3 Auftritte

4 Publikationen

  • Verschlußsache BND. Koehler und Amelang, München, Berlin 1997, ISBN 3733802144; aktualisierte Taschenbuchausgabe, Heyne, München 1998, ISBN 3453141431.
  • Marktplatz der Diebe. Wie die Wirtschaftsspionage deutsche Unternehmen ausplündert und ruiniert. Bertelsmann, München 1999, ISBN 3570001989.
  • Wirtschaftsspionage. Goldmann, München 2001, ISBN 3442151252.
  • So lügen Journalisten. Der Kampf um Quoten und Auflagen. Bertelsmann, München 2001, ISBN 3570001997.
  • Gencode J.. Eichborn, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3821808608.
  • Propheten des Terrors. Das geheime Netzwerk der Islamisten. Wilhelm Goldmann Verlag, München 2001, ISBN 3442151961.
  • Der Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern. Eichborn, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3821839783; aktualisierte Neuauflage, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3596163404. Dieses Buch musste auf einstweilige Verfügung beim Landgericht Berlinnoch im Erscheinungsjahr 2003 vom Markt genommen werden.[9][10]
  • Grenzenlos kriminell. Die Risiken der EU-Osterweiterung. Was Politiker verschweigen. Bertelsmann, München 2004, ISBN 3570002004.
  • Der Krieg im Dunkeln. Die wahre Macht der Geheimdienste. Eichborn, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3821855789.
  • Heiliger Krieg in Europa. Wie die radikale Muslimbruderschaft unsere Gesellschaft bedroht. Eichborn, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3821855770.
  • SOS Abendland. Die schleichende Islamisierung Europas. Kopp Verlag, Rottenburg am Neckar 2008, ISBN 9783938516720
  • Der Krieg im Dunkeln. Die wahre Macht der Geheimdienste; Wilhelm Heyne Verlag München (aktualisierte Ausgabe 2008); ISBN 978-3-453-60069-0
  • Vorsicht Bürgerkrieg! Was lange gärt, wird endlich Wut. Kopp Verlag, Rottenburg 2009, ISBN 3938516941, ISBN 978-3938516942
  • Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold. Armut für alle im "Lustigen Migrantenstadl". Kopp Verlag, Rottenburg 2010 ISBN 3942016427 ISBN 978-3942016421

5 Weblinks

6 Einzelnachweise

  1. 10 Jahre „Online-Enzyklopädie“ Wikipedia - Kein Grund zum Feiern!
  2. "Bundeszentrale für politische Bildung/bpb: Redaktion"
  3. Udo Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten, Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 11
  4. Udo Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten, Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 169
  5. Udo Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten, Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 244
  6. Mit Muslimen auf der Schulbank - Zumutung oder Chance? - SWR, 5. November 2010
  7. Kopftuchstreit bei Maischberger Muslimas gegen Maulhelden Spiegel, 22. September 2010
  8. TV-Kritik: Menschen bei Maischberger Kopftuch und Koran - (k)eine Frage der Ehre SZ, 22. September 2010
  9. "Zeit-Online: Wie man Bürgerkriegsängste schürt".
  10. "taz.de: Im Namen Gottes": (Auszugszitat:
    "Der Rechtsstreit geht um die darin erhobene Behauptung, die Islamische Föderation sei ein Landesverband der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs. Auf den Verlag rollt eine Prozesslawine zu, da verschiedene muslimische Vereine, Organisationen, Firmen und Privatpersonen gegen das Buch klagen. Für Eichborn-Verleger Peter Wilfert ist klar: "Unter Zuhilfenahme erlaubter Mittel wird systematisch Druck aufgebaut, um missliebige Berichte zu zensieren."

7 Andere Lexika