Säulen des Herakles: Unterschied zwischen den Versionen

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In der Unabhängigkeitserklärung Schottlands an England aus dem Jahre 1320 (Declaration of Arbroath) berufen sich die Schotten darauf, dass sie direkte Nachfahren der [[Skythen]] und somit Nachfahren eines der Stämme Israels sind:  
 
In der Unabhängigkeitserklärung Schottlands an England aus dem Jahre 1320 (Declaration of Arbroath) berufen sich die Schotten darauf, dass sie direkte Nachfahren der [[Skythen]] und somit Nachfahren eines der Stämme Israels sind:  
  
„Allerheiligster Vater und Herr, wir wissen und finden so in den Chroniken und altüberkommenen Büchern geschrieben, dass unter anderen vorzüglichen Völkern (Volksstämmen) auch unser eigenes, das schottische, mit vielen Anerkennungen ausgezeichnet ist. Es zog vom Großreich der Skythen durch ein Meer und vorbei an den Säulen des Herkules und siedelte für lange Zeit unter äußerst wilden Stämmen, ohne jemals irgendwo von einem Stamm, egal wie barbarisch er gewesen sein mag, unterworfen worden zu sein. Von dort kam es, zwölfhundert Jahre nachdem das Volk Israel durch das Rote Meer gezogen war, in den Westen, wo es heute lebt. Zuerst vertrieb es die Bretonen und schlug die Pikten vernichtend, dann, obwohl oftmals von Norwegern, Dänen und Engländern bedrängt, nahm es nach zahllosen Siegen und unsäglichen Anstrengungen Besitz und hielt das Land, wie altehrwürdige Historiker bezeugen, seitdem frei von Knechtschaft. In selbigem Königreich regierten einhundertdreizehn Könige ihres eigenen königlichen Geschlechts, ohne auch nur einen einzigen Ausländer dazwischen.“<ref>Das Haus Juda und das Haus Israel[http://wir-sind-israel.de/texte/10stamm.htm] wir-sind-israel.de, abgerufen am 26. Juni "017</ref><ref>textliche Anpassung, Gestrichen wurden Mittelmeer und Spanien</ref>
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„Allerheiligster Vater und Herr, wir wissen und finden so in den Chroniken und altüberkommenen Büchern geschrieben, dass unter anderen vorzüglichen Völkern (Volksstämmen) auch unser eigenes, das schottische, mit vielen Anerkennungen ausgezeichnet ist. Es zog vom Großreich der Skythen ... vorbei an den Säulen des Herkules und siedelte für lange Zeit unter äußerst wilden Stämmen ..., ohne jemals irgendwo von einem Stamm, egal wie barbarisch er gewesen sein mag, unterworfen worden zu sein. Von dort kam es, zwölfhundert Jahre nachdem das Volk Israel durch das Rote Meer gezogen war, in den Westen, wo es heute lebt. Zuerst vertrieb es die Bretonen und schlug die Pikten vernichtend, dann, obwohl oftmals von Norwegern, Dänen und Engländern bedrängt, nahm es nach zahllosen Siegen und unsäglichen Anstrengungen Besitz und hielt das Land, wie altehrwürdige Historiker bezeugen, seitdem frei von Knechtschaft. In selbigem Königreich regierten einhundertdreizehn Könige ihres eigenen königlichen Geschlechts, ohne auch nur einen einzigen Ausländer dazwischen.“<ref>Das Haus Juda und das Haus Israel auf [http://wir-sind-israel.de/texte/10stamm.htm wir-sind-israel.de], abgerufen am 26. Juni 2017, textliche Anpassung, gestrichen wurden Mittelmeer und Spanien</ref>
  
 
=== Die Skythen ===
 
=== Die Skythen ===

Version vom 26. Juni 2017, 12:46 Uhr

Als Säulen des Herakles bezeichnete man in der Antike zwei Felsen beidseitig der Meeresenge bei Gibraltar. Hier ist der Zugang zum Atlantik zwischen Spanien und Marokko, der heute Straße von Gibraltar genannt wird.

1 Mythologie des Herakles

Die Meeresenge mit zwei Gebirgen wurde nach dem Sonnengott Melkart (Tyros, Midian) benannt. Der Name Melkart wurde später von den Griechen mit dem griechischen Helden Herakles gleichgesetzt. Die Griechen formulierten weiterhin, diese Meerenge bilde das Ende der Welt und sei von Herakles gesetzt worden. Platon siedelt sein mythisches Inselreich Atlantis jenseits der Säulen des Herakles an, da für die alten Griechen hier der bekannte Teil der Welt endete.

2 Die Sage von Herakles

Die Feldzüge des Herakles

Der Pflegevater von Herakles, König Amphitryon, schickte Herkales in die Region von Kithairon (Region nördlich von Athen) zu seiner Rinderherde. Hier wuchs er unter den Hirten zu einem Jüngling heran, in der die Herden des Amphitryon und des Thespios weideten. Diese Region wurde durch einen Herrscher bedroht, den Herakles bekämpfte. Nach langem Kampf besiegte Herakles den Herrscher und trug seitdem dessen Herrscherkleidung, statt seines gewöhnlichen Gewandes.

Bei seiner Rückkehr an den Hof von Theben begegnete Herakles den Gesandten des orchomenischen Königs Erginos, um vom Stamm der Thebanern den abgerungenen Tribut von 100 Ochsen einzufordern. Herakles schnitt den Gesandten des orchomenischen Königs Nasen und Ohren ab, schickte die Gesandten gefesselt nach Hause und zwang in dem darauffolgenden Krieg die Orchomenier, den empfangenen Tribut doppelt zurückzuerstatten. Außerordentlichen Ruhm erlangte Herkales zudem in der Schlacht zwischen den Thebern und den Minyern (Region bei Athen). Schnell verbreitete sich sein Ruhm. Kreon, der König von Theben, gab ihm zum Lohn seine Tochter Megara zur Frau, mit der er drei Söhne zeugte. Nach den Tod von König Kreon förderte der erstgeborene Sohn, Eurystheus, das erstgeborene Recht ein, aber Herakles verweigerte Eurystheus seinen Dienst. Bei der militärischen Auseinandersetzung mit Eurystheus wird Herakles vernichtend geschlagen (seine Frau Megara und seine mit ihr gezeugten drei Kinder werden getötet). Nach dieser militärischen Niederlage entschloss sich Herakles dazu, seine Dienste dem König Eurystheus von Argos (südlich von Athen) anzubieten. Durch verschiedene Siege für König Eurystheus wuchs sein Ruhm stetig an. Sein Erfolge waren:

  • Erlegung des Nemeischen Löwen (Eroberung eines Königreiches)
  • Tötung der neunköpfigen Hydra (Gemeint ist wahrscheinlich die Niederschlagung von Volksaufständen)
  • Einfangen der Kerynitischen Hirschkuh (Militärbündnis)
  • Einfangen des Erymanthischen Ebers (Militärbündnis)
  • Vertreibung der Stymphalischen Vögel (Ausschalten eines Gegners, Keine Assimilierung)
  • Einfangen des Kretischen (Kreta) Stiers (Militärbündnis: Herakles bändigte den Stier und brachte ihn zu Eurystheus und ließ den Stier sogleich frei.
  • Zähmung der menschenfressenden Rosse des Diomedes (Militärisch starker Gegner, südlich von Athen)
  • Herbeischaffung des Wehrgehänges der Amazonenkönigin Hippolyte (Hippolyte übergab ihm den Gürtel freiwillig. Aufgrund einer Intrige durch Hera kam es schließlich doch zum Kampf, Herakles tötete Hippolyte und kehrte nach Griechenland zurück.)
  • Raub der Rinderherde des Riesen Geryon (Liegt jenseits der „Säulen des Herakles“, Geryon forderte Herakles zum Kampf heraus. Herakles tötete ihn mit einem Giftpfeil. Hera, die zur Unterstützung des Geryon gekommen war, wurde von Herakles ebenfalls verwundet und in die Flucht geschlagen.)
  • Pflücken der goldenen Äpfel der Hesperiden (Dafür musste er bis zu den Säulen des Herakles. Durch eine List bewog er Atlas, den Vater der Hesperiden, ihm die Äpfel zu pflücken. Gemeint sind wahrscheinlich die Goldvorkommen)
  • Heraufbringen des Wachhundes (Sicherung der Macht)

3 Andere Verortung der Säulen des Herakles

3.1 Die Schotten

In der Unabhängigkeitserklärung Schottlands an England aus dem Jahre 1320 (Declaration of Arbroath) berufen sich die Schotten darauf, dass sie direkte Nachfahren der Skythen und somit Nachfahren eines der Stämme Israels sind:

„Allerheiligster Vater und Herr, wir wissen und finden so in den Chroniken und altüberkommenen Büchern geschrieben, dass unter anderen vorzüglichen Völkern (Volksstämmen) auch unser eigenes, das schottische, mit vielen Anerkennungen ausgezeichnet ist. Es zog vom Großreich der Skythen ... vorbei an den Säulen des Herkules und siedelte für lange Zeit unter äußerst wilden Stämmen ..., ohne jemals irgendwo von einem Stamm, egal wie barbarisch er gewesen sein mag, unterworfen worden zu sein. Von dort kam es, zwölfhundert Jahre nachdem das Volk Israel durch das Rote Meer gezogen war, in den Westen, wo es heute lebt. Zuerst vertrieb es die Bretonen und schlug die Pikten vernichtend, dann, obwohl oftmals von Norwegern, Dänen und Engländern bedrängt, nahm es nach zahllosen Siegen und unsäglichen Anstrengungen Besitz und hielt das Land, wie altehrwürdige Historiker bezeugen, seitdem frei von Knechtschaft. In selbigem Königreich regierten einhundertdreizehn Könige ihres eigenen königlichen Geschlechts, ohne auch nur einen einzigen Ausländer dazwischen.“[1]

3.2 Die Skythen

Bei einer geografischen Verortung der Säulen von Herakles in der Ägäis und einer Datierung von Moses ab 3.200 v. Chr.[2] (Datierung nach Stand der Wissenschaft) zogen die Skythen im einem Zeitkorridor zwischen 2.000 bis 200 n. Chr. westwärts

  • Frühstens: 3.200 - 1.200 = 2.000 v. Chr.
  • Spätens: 1.500 - 1.200 = 300 v. Chr. / 1.000 - 1.200 = 200 n. Chr.

2.000 bis 200 n. Chr. westwärts

Die Skythen tauchen in den assyrischen Quellen erstmals unter Sargon II. auf. Zur Zeit Assurhaddons (680–669 v. Chr.) verbündeten sie sich unter Išpakai mit dem Mannäer-Reich am Urmia-See und griffen die Assyrer an. Unter einem gewissen Bartatua/Partatua treten die Skythen als Verbündete der Assyrer auf, vielleicht wegen einer Heirat mit einer Tochter Assurhaddons. Kimmerer und Skythen werden in den assyrischen Quellen oft als umnan-manda zusammengefasst, was jedoch ebenfalls eine recht ungenaue Bezeichnung darstellt, die sich generell auf Bergvölker bezieht. Ähnliche Bezeichnungen sind bereits von Akkadern in Zusammenhang mit älteren erwähnten Bergvölkern unbekannter Herkunft genannt worden.

Von dem griechischen Historiker Herodot (490/480 v. Chr.; † um 424 v. Chr.) werden die Skythen detailliert beschrieben. Danach gab es vier Hauptabteilungen der Skythen: die Aucheten, Nachkommen von Leipoxais, dem ältesten Sohn des Gründerheros Targitaos; die Katairen und Traspier, Nachkommen des mittleren Sohnes Arpoxais; und die Paralaten oder königlichen Skythen, Nachkommen des jüngsten Sohnes Kolaxais (Herodot 4,6). Dieser Name taucht auch bei Alkman von Lesbos (östlich der Säulen des Herkales) und Valerius Balba (70–96 v. Chr.) auf. Alle diese Abkömmlinge zusammen würden sich Skoloten nennen, die Griechen nannten sie Skythen. Des Weiteren untereilten die Griechen ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. die nicht griechischen Völker in zwei Gruppen ein: Kelten westlich von Griechenland und Skythen östlich von Griechenland.[3]

Einige Autoren verbinden die Skythen über die hebräische Bibel mit dem Stamm Aschkena, das von Jeremia (51, 27) zusammen mit Ararat (Urartu), Minni (Mannäer) zu einem Angriff auf Babylon aufgefordert wird. In der Völkertafel der Genesis (Gen 10,3) taucht Aschkenas als Kind Gomers, des Sohn Japhets auf. Gomer wird mit den Kimmerern gleichgesetzt, wobei sich die Völkertafel weitestgehend auf das 1. bis 3. Jhd. v. Chr. bezieht.

Aufgrund der Tatsache, dass die griechischen Quellen nicht von einem Durchzug eines Volksstammes berichten, werden skythische Kolonisten aus der Region Lebos (westliche Türkei) in Regionen gezogen sein, die noch nicht kolonisiert wurden. Die Regionen in denen sich die Kolonisten ansiedeten, war die Bretagne. Belegt ist, dass die Bretagne wegen ihrer Metallvorkommen ein wichtiger Handelsplatz war. Zudem dokumentieren etliche Funde aus der Frühbronzezeit die Kolonisierung der Bretagne, beginnend zwischen 2000 und 1800 v. Chr.. Die Kolonisten Bretagne standen in Kontakt mit England (Wessex-Kultur), Dänemark und Süddeutschland (Singener Gruppe). Zudem waren die bretonischen Bronzeäxte mit geraden Schäften (1.200 bis 1.000 v. Chr.) in ganz Nordeuropa verbreitet.

Dieses bedeutet, dass der Auszug von Moses aus Ägypten auf das

  • -2.000 -1.200 = 3.200 v. Chr.

um das Jahr 3.200 v. Chr. datiert werden kann.

4 Siehe auch

5 Literatur

6 Einzelnachweise

  1. Das Haus Juda und das Haus Israel auf wir-sind-israel.de, abgerufen am 26. Juni 2017, textliche Anpassung, gestrichen wurden Mittelmeer und Spanien
  2. Datierung über den Weinanbau in Ägypten durch den Stamm Noah bis etwa 1.500–1.000 v. Chr.
  3. Die Quelle wurde germanisiert, die Angaben bei Wikipedia machen keinen Sinn. Ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. teilten die Griechen die Völker im Norden in zwei Gruppen ein: Kelten westlich des Rheins und Skythen östlich des Rheins, insbesondere nördlich des Schwarzen Meeres. Der Begriff Skythen diente später also meist nur als grober Oberbegriff für eine große Anzahl verschiedener barbarischer Völker.!! siehe Wikipedia: Skythen