Relevanzkriterien

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Die Relevanzkriterien sind in einer Enzyklopädie und anderen Nachschlagewerken eine Sammlung von Regeln, wann ein Thema Relevanz erlangt hat und wann nicht. Diese Regeln und ihre Umseztung werden von den Betreibern eines Lexikons eigenständig festgelegt

1 Lexikon PlusPedia

Die Leitung der PlusPedia sieht dieses Lexikons als inklusionistisches Projekt. Das bedeutet, alle Themen werden als relevant erachtet und verbleiben online, sofern sie nicht gegen Persönlichkeitsrechte oder andere Regelungen rechtlicher Art verstoßen. Die PlusPedia wird daher auch als libertäres Projekt bezeichnet. Zugrunde liegt der Gedanke, dass jedes Thema für irgendeinen Menschen “relevant” sein kann oder zu einem Zeitpunkt Relevanz erlangen kann. Außerdem gibt es im Onlinezeitalter keinen Grund mehr, Themen zu verbannen, weil z.B. zu viel Papier verbraucht werden würde. Anders als andere Wettbewerber hat die PlusPedia als Lexikon auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder die Verbreitung endgültiger Wahrheiten.

2 Lexikonähnlicher Blog Wikipedia

Das Internetangebot Wikipedia hat strenge Relevanzkriterien, die in einem umfangreichen Regelkatalog geregelt sind. Dort möchte man die “Wahrheit” abbilden, die letztendlich von jener Gruppe definiert wird, die die meisten Ja-Sager für eine Diskussion heranschaffen kann oder bessere Beziehungen zu den Administratoren hat als die Gegenseite. Daher rühren auch der aggressive Stil und die Machtkämpfe in Wikipedia, das sich Enzyklopädie nennt, de facto aber ein Blog ist. So genannte “Löschdiskussionen” werden dort tagtäglich und oft im harten Umgang miteinander geführt. Ein Thema kann dort relevant sein, wenn es in den Medien dargestellt wird. Teils sind die dortigen Regeln recht willkürlich, etwa wenn eine Person in einer Fernsehsendung nur einmal aufgetreten ist oder nur ein Buch geschrieben hat. In der deutschen Wikipedia gilt ein Autor nur als relevant, wenn er wenigstens zwei Bücher der Dichtkunst (Roman o.ä.) oder vier Sachbücher (auch Biographien) als Hauptverfasser bei einem Verlag veröffentlicht hat. Für Kategorien gilt außerdem, dass beispielsweise Angela Merkel nicht in die Kategorie:Physiker eingeordnet wird, da sie zwar Physik studiert, aber auf diesem Gebiet nichts im enzyklopädischen Sinne relevantes geleistet hat und daher nicht als Physikerin relevant ist. Ihre Doktorarbeit schrieb sie in Theoretischer Chemie, so dass eine fachliche Zuordnung möglich wäre. Geographische Artikel zu Städten, Gemeinden, Dörfern, Ortsteilen usw. gelten als relevant, auch wenn sie nur urkundlich erwähnt wurden. In der Wikipedia wird vielfach über Themen und Personen diskutiert, inwiefern diese relevant sind. Diese Diskussionen binden Zeit und Energie, während sich die Welt weiterdreht und der betreffende Artikel dann doch irgendwann relevant wird. Solche und andere Beispiele sammelt die PlusPedia in der Kategorie:Wiederbelebter Artikel und Kategorie:Wikipedia Blamage.

3 Links und Quellen

3.1 Siehe auch

3.2 Quelle

3.2.1 Bilder / Fotos

3.3 Literatur

3.4 Einzelnachweise