Regin Verlag: Unterschied zwischen den Versionen

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==Beurteilung durch Wissenschaft und Politik==
 
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In einer Veröffentlichung der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] wird der Regin Verlag in einer Fußnote ohne Nennung von Gründen als "rechtsextrem" bezeichnet. <ref>[http://www.bpb.de/files/4FP0SI.pdf "APuZ" - Aus Politik und Zeitgeschichte - 44/2010 - 1. Nov. 2010: Extremismus", ebd. ab S.33: "Karin Priester: Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Europa" (Fußnote Nr. 20 auf S. 37),] [http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/44/Beilage/006.html sowie derselbe Artikel, als HTML-Ausgabe, auf der Webseite des "Deutschen Bundestages"]<br/>Weitere Hinweise auf auf den Regin Verlag in Bezug auf "Rechtsextremismus" sind den Artikelbearbeitern, im Zeitraum ihrer intensiven und konträr geführten [[Diskussion:Regin_Verlag#Fu.C3.9Fnote|Diskussion]] zwischen dem 18. und dem 21. Mai 2011 bei mehreren Internetrecherchen nicht aufgefallen.</ref> Die Gründe, warum Karin Priester den Verlag als rechtsextrem bezeichnet liegen in den Werken, die der Verlag veröffentlicht und mehreren von Kritikern auch als faschistisch eingestuften Autoren, die der Verlag verlegt. Nach Eigenangaben steht der Verlag für "Revolution & Tradition". So kann auch das Programm-Profil beschrieben werden. Karin Priester bewertet das Profil als eine elitäre Spielart des Rechtsextremismus, die sich selbst als ´traditionalistisch´ bezeichnet und sich, auf den Spuren Julius Evolas, der ´Tradition´ verpflichtet fühlt: antimodernistisch, antidemokratisch, antiwestlich, antiaufklärerisch, extrem antifeministisch, mit einem Hang zu Esoterik, Mythologie und Religionskunde. <ref name="Stellungnahme">Eine entsprechende Stellungnahme, welche über die [[Bundeszentrale für politische Bildung]] abgegeben wurde, liegt dem Inhaber von "PlusPedia" vor. In der Stellungnahme weist Karin Priester ausdrücklich darauf hin, dass der Schriftsteller Evola bzw. das Eurasierkonzept nicht für die NPD oder für die SA-Trupps der Kameradschaften stehen. Das Spektrum des Rechtsextremismus geht jedoch über diese Erscheinungsformen hinaus.</ref>
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In einer Veröffentlichung der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] wird der Regin Verlag in einer Fußnote ohne Nennung von Gründen als "rechtsextrem" bezeichnet. <ref>[http://www.bpb.de/files/4FP0SI.pdf "APuZ" - Aus Politik und Zeitgeschichte - 44/2010 - 1. Nov. 2010: Extremismus", ebd. ab S.33: "Karin Priester: Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Europa" (Fußnote Nr. 20 auf S. 37),] [http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/44/Beilage/006.html sowie derselbe Artikel, als HTML-Ausgabe, auf der Webseite des "Deutschen Bundestages"]<br/>Weitere Hinweise auf auf den Regin Verlag in Bezug auf "Rechtsextremismus" sind den Artikelbearbeitern, im Zeitraum ihrer intensiven und konträr geführten [[Diskussion:Regin_Verlag#Fu.C3.9Fnote|Diskussion]] zwischen dem 18. und dem 21. Mai 2011 bei mehreren Internetrecherchen nicht aufgefallen.</ref> Die Gründe, warum Karin Priester den Verlag als rechtsextrem bezeichnet liegen in den Werken, die der Verlag veröffentlicht und mehreren von vereinzelten Kritikern teilweise auch als faschistisch eingestuften Autoren, die der Verlag verlegt. Nach Eigenangaben steht der Verlag für "Revolution & Tradition". So kann auch das Programm-Profil beschrieben werden. Karin Priester bewertet das Profil als eine elitäre Spielart des Rechtsextremismus, die sich selbst als ´traditionalistisch´ bezeichnet und sich, auf den Spuren Julius Evolas, der ´Tradition´ verpflichtet fühlt: antimodernistisch, antidemokratisch, antiwestlich, antiaufklärerisch, extrem antifeministisch, mit einem Hang zu Esoterik, Mythologie und Religionskunde. <ref name="Stellungnahme">Eine entsprechende Stellungnahme, welche über die [[Bundeszentrale für politische Bildung]] abgegeben wurde, liegt dem Inhaber von "PlusPedia" vor. In der Stellungnahme weist Karin Priester ausdrücklich darauf hin, dass der Schriftsteller Evola bzw. das Eurasierkonzept nicht für die NPD oder für die SA-Trupps der Kameradschaften stehen. Das Spektrum des Rechtsextremismus gehe jedoch über diese Erscheinungsformen hinaus.</ref>
  
 
== Titel und Autoren ==
 
== Titel und Autoren ==

Version vom 6. Juni 2011, 22:21 Uhr

Der Regin Verlag ist ein Kleinverlag mit Sitz in Kiel . Der Publikationsschwerpunkt liegt auf Studien zur Ideengeschichte, insbesondere der Konservativen Revolution. Zudem werden historische Romane sowie Reisebeschreibungen verlegt.

1 Verlagsgeschichte

Der Regin Verlag wurde Ende 2003 von Markus Fernbach gegründet und sollte primär das Denken des italienischen Kulturphilosophen und Rassentheorteiker Baron Julius Evola sowie den traditionalen Gedanken im Sinne René Guénons im deutschen Sprachraum bekannter machen.

2 Programmschwerpunkte

In der im Regin Verlag erscheinenden Reihe „Kieler Ideengeschichtliche Studien“ erscheint Forschungsliteratur zu den Themenfeldern Konservative Revolution und Faschismus. Seit 2004 erscheint die Zeitschrift Junges Forum (gegründet 1964) ebenfalls im Regin Verlag.

3 Beurteilung durch Wissenschaft und Politik

In einer Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung wird der Regin Verlag in einer Fußnote ohne Nennung von Gründen als "rechtsextrem" bezeichnet. [1] Die Gründe, warum Karin Priester den Verlag als rechtsextrem bezeichnet liegen in den Werken, die der Verlag veröffentlicht und mehreren von vereinzelten Kritikern teilweise auch als faschistisch eingestuften Autoren, die der Verlag verlegt. Nach Eigenangaben steht der Verlag für "Revolution & Tradition". So kann auch das Programm-Profil beschrieben werden. Karin Priester bewertet das Profil als eine elitäre Spielart des Rechtsextremismus, die sich selbst als ´traditionalistisch´ bezeichnet und sich, auf den Spuren Julius Evolas, der ´Tradition´ verpflichtet fühlt: antimodernistisch, antidemokratisch, antiwestlich, antiaufklärerisch, extrem antifeministisch, mit einem Hang zu Esoterik, Mythologie und Religionskunde. [2]

4 Titel und Autoren

4.1 Werke

Der Verlag veröffentlichte Werke

  • zur rumänischen eisernen Garde
  • zum sogenannten ´Existenzrecht des Zionistenstaates´ (Israel)
  • zu den ´Kriegsverbrechen Israels´ in Gaza
  • zur politischen Ideengeschichte der Weimarer Republik
  • zu Südamerika
  • über den "Geist der Samurai"

4.2 Zeitschriften

Im Regin-Verlag erscheint die Zeitschrift Junges Forum, die auf der Webseite des Verlages mit dem Slogan: „Schriften wider die Masse“.[3] beworben wird. Sie versteht sich als Zeitschrift für ´nonkonformes Denken´,eine international verbreitete Chiffre für antiliberal, anti-westlich , gegen ´das System´ gerichtet.[2] Das Forum steht laut Verlagsankündigung volksbewussten Kräften offen.

Das erste Ausgabe des Jungen Forums erschien im März 1964 in Hamburg. Über das Selbstverständnis und die Adressaten des neuen Periodikums hieß es im ersten Heft: "JUNGES FORUM soll all jenen volksbewußten Kräften offenstehen, die sich über neue Formen und neue Grundlagen Gedanken machen. Leute mit Vorurteilen, die gestrigem Erleben und Denken entspringen, sollen nicht angesprochen werden. JUNGES FORUM wendet sich daher bewußt an die jungen Kräfte, die sich dem entstehenden Neuen öffnen wollen. [...] JUNGES FORUM will Organ einer neu entstehenden Anschauung und Lebenshaltung sein. Es will keine Dogmen verkünden, sondern zum Nach- und Mitdenken anregen und neue Ansätze aufzeigen."

Ab 1969 führte das Junge Forum den Untertitel: "Beiträge zum Selbstverständnis der Jungen Rechten und zu einem modernen Nationalismus europäischer Prägung".

Caspar von Schrenck-Notzing bezeichnete das Junge Forum lobend als "intelligentestes Organ der Jungen Rechten".

2004 übernahm der junge Verleger Markus Fernbach die "traditionsreiche Schriftenreihe" und gab ihr traditionale und gegenrevolutionäre Stoßrichtung.

Das "neue" Junge Forum wird in Zusammenarbeit mit dem "Deutschen Freundeskreis der Bewegung Eurasien" herausgegeben.

4.3 Autoren (Auswahl)

  • Claudio Mutti (* 1946), der zur sogenannten ´neofaschistischen Rechten´ um den Verleger Franco Freda gehört. In einem Artikel des NPD-Politikers Karl Richter wird er verharmlosend als ´Traditionalist´ bezeichnet.[2]
  • Der Italiener Carlo Terracciano (1948–2005), Herausgeber der Zeitschrift Eurasia (Zeitschrift für geopolitische Studien) und Herausgeber des Buches `Faschistische Geopolitik´ (Geopolitica fascista, 1993)[2]
  • Corneliu Zelea Codreanu (1899–1938) - ein rumänischer Faschistenführer, sowie weitere Werke zur rumänischen "eisernen Garde"[2]
  • Julius Evola (1898-1974) - einem italienischen Faschisten[2]
  • Alexander Dugin einem russischen Rechtsextremisten und Vertreter des Eurasienkonzepts[2]

4.4 Vor- und Nachworte

Der Regin Verlag konnte in kürzester Zeit namhafte Verfasser von Vor- und Nachworten gewinnen: Prof. Dr. Ernst Nolte, Alain de Benoist, Dr. Karlheinz Weißmann, Günter Maschke, Dr. Franz Uhle-Wettler, Prof. Dr. Dr. J. Hanns Pichler, Martin A. Schwarz, Dr. Sergej Lwowitsch Kusmin.

5 Einzelnachweise

  1. "APuZ" - Aus Politik und Zeitgeschichte - 44/2010 - 1. Nov. 2010: Extremismus", ebd. ab S.33: "Karin Priester: Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Europa" (Fußnote Nr. 20 auf S. 37), sowie derselbe Artikel, als HTML-Ausgabe, auf der Webseite des "Deutschen Bundestages"
    Weitere Hinweise auf auf den Regin Verlag in Bezug auf "Rechtsextremismus" sind den Artikelbearbeitern, im Zeitraum ihrer intensiven und konträr geführten Diskussion zwischen dem 18. und dem 21. Mai 2011 bei mehreren Internetrecherchen nicht aufgefallen.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Eine entsprechende Stellungnahme, welche über die Bundeszentrale für politische Bildung abgegeben wurde, liegt dem Inhaber von "PlusPedia" vor. In der Stellungnahme weist Karin Priester ausdrücklich darauf hin, dass der Schriftsteller Evola bzw. das Eurasierkonzept nicht für die NPD oder für die SA-Trupps der Kameradschaften stehen. Das Spektrum des Rechtsextremismus gehe jedoch über diese Erscheinungsformen hinaus.
  3. (s. Grafik im Online-Shop des Regin-Verlags)

6 Weblinks