Paul von Hindenburg

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Profil.png Profil: Hindenburg, Paul von
Namen Beneckendorff und von Hindenburg, Paul Ludwig Hans Anton von
Beruf Reichspräsident (1925-1934)
Persönliche Daten
2. Oktober 1847
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2. August 1934
Gut Neudeck (Ermland-Masuren)



Paul von Hindenburg * 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 in Ostpreußen) war ein deutscher General und Politiker. 1925 wurde er zum Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Da er am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte, wird er von Historikern als verantwortlicher Wegbereiter für die Diktatur des Nationalsozialismus in Deutschland angesehen. Gleichwohl blieben bis in die neuste Zeit viele Straßennamen, die an ihn erinnern, im Gegensatz zu anderen aus der damaligen Zeit erhalten.

1866 nahm er als Leutnant an der Schlacht von Königgrätz teil. 1870/71 war er Teilnehmer im Deutsch-Französischen Krieg. Ab 1877 gehörte er zum Großen Generalstab und wurde zum Hauptmann befördert. 1905 wurde er General der Infanterie, 1911 ging er in Pension. 1914 ließ er sich reaktivieren und wurde von Generaloberst Moltke zum Oberbefehlshaber der 8. Armee im Ersten Weltkrieg berufen. Erich Ludendorff war sein Stabschef und äußerte sich später mit Verwunderung, warum er einen pensionierten General als Vorgesetzten erhielt. Hindenburg ließ sich als „Sieger von Tannenberg“ feiern, wobei seine tatsächlichen Leistungen in dieser Schlacht von Historikern bezweifeĺt werden.

Literatur

  • Winston S. Churchill: The Unknown War – The Eastern Front. London, 1931.
  • Erich Ludendorff: Meine Kriegserinnerungen 1914–1918. Mittler & Sohn, Berlin 1919