Oswald Spengler

Aus PlusPedia
Version vom 7. Dezember 2016, 14:43 Uhr von Beobachter (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oswald Spenglers Grab in München-Schwabing

Oswald Arnold Gottfried Spengler (* 29. Mai 1880 in Blankenburg, Harz; † 8. Mai 1936 in München), war ein deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker.

Der Titel seines Hauptwerks Der Untergang des Abendlandes von 1918 wurde bis in die 1980er Jahre auch in bildungsfernen Kreisen sprichwörtlich. Erscheinungen in der BRD wie die Sex-Welle, die APO, die Freigabe des § 175 oder die defacto-Anerkennung der DDR wurden kopfschüttelnd mit Spenglers Werktitel kommentiert. Als sogar die BILD-Zeitung ab 1988 auf die Gänsefüßchen in DDR verzichtete, schien der Untergang Deutschlands besonders nahe.

Spenglers Werk wird unterschiedlich eingeschätzt. Versprengte DDR-Kader halten ihn nach wie vor für einen Wegbereiter des Nationalsozialismus, anderen gilt er als Meisterdenker der Konservativen Revolution.

1 Werke (Auswahl)

2 Weblinks


3 Trivia

Dem Jäger und Sammler KarlV gilt der Hinweis auf eine Versammlung an Spenglers Grab vom Mai 2011 als Beleg für nationalrevolutionäre bzw. rechtextreme Rechts-Links-Spielchen mutmaßlicher Sockenpuppen bei wp.de. Er schreibt ...die Konzentration auf einige wenige Kernthemen, die nur für eine bestimmte Klientel von Interesse sind (beispielsweise Rund um die Veranstaltung des Institut für Staatspolitik am 7. Mai 2011 am Grab von Oswald Spengler in München) deuten stark drauf hin, dass dieser Sockenzoo Schützenhilfe aus dem neurechten Spektrum und Sympathisantenumfeld der „Jungen Freiheit“ erhält.[1]

4 Einzelnachweise

  1. TOP 9 in Karls Dokumentation


5 Andere Lexika