Judentum: Unterschied zwischen den Versionen

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(Genetik: Übersetzung richtig lesen - das hilft weiter ! Die Quelle bezieht sich nur auf den Begriff Rasse)
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Version vom 11. Juni 2017, 12:46 Uhr

Davidstern vor der Synagoge in Freiburg im Breisgau

Der Begriff Judentum bezeichnet die Gesamtheit der religiösen und kulturellen Traditionen jüdischer Menschen sowie diese selbst als Volk bzw. Nation[1]. Die genaue Definition des Begriffs Judentum und der Merkmale des Judentums ist in der Literatur umstritten. Biologisch-genetisch betrachtet gibt es eine jüdische Ethnie bzw. ein jüdisches Volk nicht. Die kulturellen Traditionen der im Gegensatz zu den meisten anderen Ethnien/Völkern über viele Länder/Regionen verteilten jüdischen Bevölkerungen sind weniger einheitlich als bei eher in einem Gebiet ansässigen Ethnien/Völkern. Nach den jahrhundertelangen Verfolgungen jüdischer Menschen, die in den nationalsozialistischen Judenmorden ihren Höhepunkt erreichten, wurde der Staat Israel als eigenständig gestaltbarer Lebensraum für Juden gegründet. Im Jahr 2010 gab es weltweit etwa 13,5 bis 15 Millionen Juden, von denen die meisten in Israel und in den Vereinigten Staaten von Amerika lebten.

→ siehe auch Kryptojuden

1 Genetik

Vermutete genetische Stammlinien der Juden
Hauptartikel: Juden als Rasse

Aus genetischer Sicht gibt es kein einheitliches jüdisches Volk. Studien haben bsp. gezeigt, dass die genetischen Unterschiede zwischen Juden und der nichtjüdischen Nachbarbevölkerung in einzelnen Ländern/Regionen geringer sind, als zwischen Juden aus verschiedenen Ländern/Regionen. Dies bedeutet, dass z.B. ein französischer Jude einem nichtjüdischen Franzosen meist genetisch näher steht als einem in Syrien lebenden Juden. Der syrischen Jude steht dem arabischen Syrer genetisch wiederum näher als dem französischen Juden.[2][3][4] Aus wissenschaftlicher Sicht existiert auch keine „jüdische Rasse“.[5][6] Eine Abstammung bzw. Verwandschaft von heutigen Juden mit biblischen Juden wird zwar immer wieder behauptet, aber genauso häufig bezweifelt.

2 Begriffsherkunft

Eine Seite aus dem Talmud (Traktat Nazir)
  • Die Bezeichnung "Juden" beruht auf dem lateinischen Ausdruck judaeus, dem griechischen Ausdruck ioudaios und den aramäischen und persischen Entsprechungen. Diese korrepondieren mit dem hebräischen Wort jehudi. [7]
  • Diese Worte bezeichneten zunächst die Angehörigen des Stammes Juda und die Menschen, welche dieses Gebiet bewohnten. Später wurde jehudi und dessen Entsprechungen besonders im Persischen unterschiedslos als Bezeichnung für die Angehörigen einer spezifischen Religion verwandt. [8]
  • Die Bezeichnung "Judentum" im Sinne einer Religion bzw. einer hauptsächlich religiös definierten Größe entwickelte sich erst in Abgrenzung zum Christentum nicht vor dem 4. Jahrhundert n. Chr.. Sie war eher eine Fremdbezeichnung als eine von Juden verwandte Eigenbezeichnung, die sich eher als Volk Israel bezeichnen/sehen. [9]

2.1 Probleme der Begriffsdefinition

  • Häufig ist von Philosophen, Theologen, Religionswissenschaftlern und Historikern versucht worden, eine kurze Formel zur Definition des Begriffs "Judentum" zu finden. Eine allgemein akzeptierte und verbindliche Definition ist bis heute nicht etabliert. [10] [11] Hagalil.com meint zu der Frage nach einer Definition des Begriffs "Judentum":
"Zur Frage "Wer ist Jude", existieren mehrere sehr gegensätzliche Ansichten. (...) Noch viel schwieriger als die Definition der Frage, "wer ist Jude", ist es eine befriedigende Antwort auf die Frage zu finden, was das Judentum ist. (...) Abschließend kann nur trocken (vielleicht auch resignierend) festgestellt werden, dass gleichgültig wie sehr Juden sich um einheitliche Definitionen zu den Fragen, "wer Jude ist" und "was das Judentum ist" bemühen, ein diesbezüglicher Konsens in der jüdischen Welt nicht in Sicht ist." [12]
Jerusalem (Foto der Altstadt im Jahr 2008) - Geistiges Zentrum und Orientierungspunkt des Judentums
"Heute investieren viele Juden einen gewaltigen Aufwand an Zeit und Energie, um das Wesen der jüdischen Identität zu debattieren - ist es eine Religion, eine Volkszugehörigkeit, eine geistige Bildung und Weltanschauung, ein historisches Schicksal ...? (...) Es gibt viele Definitionen dafür, wer jüdisch ist, und viele von ihnen sind widersprüchlich." [13]
  • Für den Begriff "Judentum" wurden im Lauf der Geschichte folgende Definitionen entwickelt, die auch teilweise als sich ergänzend [14] oder sich ausschließend gesehen wurden:
  • "Judentum" als Religion, die auf dem Pentateuch, anderen religiösen Quellen und deren Auslegungen beruht.
  • "Judentum" als Gesamtheit der historischen Erfahrungen und Traditionen jüdischer Menschen.
  • "Judentum" als Genpool bzw. Abstammungsgemeinschaft jüdischer Personen.
  • "Judentum" als gemeinsames Volk bzw. Nation mit dem Ziel der Errichtung eines eigenen Staates.
"Das Judentum gibt es nicht und hat es nie gegeben. Wir haben es vielmehr mit einem komplexen Phänomen zu tun, das in seiner Vielfalt und Wandlungsfähigkeit nur schwer einzugrenzen und zu definieren ist." [15]
  • Der katholische Theologe Hans Küng sieht das Judentum als eine Schicksalsgemeinschaft, die aus Volk, Land und Religion bestehe. Küng schreibt dazu:
"Juden haben nun einmal gemeinsame Erfahrungen hinter sich, gemeinsame Erzählungen und Überlieferungen. (...) Und so bildete sich durch die Jahrtausende eine Schicksalsgemeinschaft. (...) Sie gründet in der Wechselwirkung von drei Größen: Israels Volk, Israels Land und Israels Religion." [16]

2.2 Definition des Judentums über die Pflege von biblischen Stammlinien durch das Judentum

Bekannt ist, dass dem Judentum wichtig war, die Stammlinien zu pflegen. Nach dieser Defintion ist der jenige Jude, der seine biblische Stammlinie über das Judentum pflegt. Neben den jüdischen Stammlinien, die sich auf sich auf dem Stammvater Issak berufen, berufen sich andere Stammlinien nicht auf Isaak, sondern auf Mosses, Noah oder Abraham. Durch eine Dekodierung der jüdischen sowie kryptojüdischen Stammliniene besteht die Möglichkeit jüdische Stammlinienen über Jahrtausende zu rekonstruieren[17][18]

→ siehe Geschichtliche Einordnung der biblischen Geschichten

→ siehe auch Jüdische Namenskodierung

→ siehe auch Hauptstammlinien des euröpäischen Judentums

→ siehe auch Kryptojuden

→ siehe auch Geschichtliche Einordnung der biblischen Geschichten

2.3 Definition des Judentums über die Ablehung von Menschenopfer

Bekannt ist, dass dem Judentum keine Menschen aus religösen Gründen getötet hat. Dieses bildet den Kern des historischen Judentums.

→ siehe Nicht abrahamitsche Religionen mit Menschenopfer

3 Religion

  • Die jüdische Religion ist eine monotheistische Religion. Gott, der auch als der Gott Israels bezeichnet wird, wird als Schöpfer des Universums angesehen. Der Glaube an den einen Gott kann als Kernstück jüdischer Religion gesehen werden. Jonathan Magonet, Direktor des Leo Baeck College für jüdische Studien, drückt das folgendermaßen aus:
"Wenn sonst nichts über das Judentum als religiöses System ausgesagt werden kann, eins ist gewiss und fundamental: der Glaube an den einen Gott." [19]
Noah bringt die Tiere auf die Arche - Gemälde von Nathaniel Currier aus dem Jahr 1855
  • Der Mensch ist nach jüdischer Vorstellung nach Gottes Ebenbilde geschaffen. Er wird als in enger Beziehung zu Gott stehend gesehen. Nach Martin Buber steht er in einer "dialogischen Situation", und Hermann Cohen spricht von einer "Korrelation von Mensch und Gott". Der Mensch ist auf die gerechte Schöpfungsordnung Gottes verpflichtet und ein Teil von ihr. Er muss sich als Partner Gottes in der Schöpfung erweisen, indem er nach den moralischen Gesetzen Gottes handelt. Der Mensch hat nach jüdischem Verständnis die Freiheit der Wahl zwischen dem Guten und dem Bösen, und ist für seine Taten verantwortlich. Eine Erbsünde wie im Christentum existiert im Judentum aber nicht. [20]
  • An erster Stelle stehen die fünf Bücher Mose, die Thora. Ihr wird der größte Grad an Heiligkeit zugesprochen. Nach jüdischer Vorstellung hat kein Prophet etwas Neues gelehrt, was nicht in der Thora bereits vorgegeben sei.
  • Die zweite Einheit bilden die Propheten und die Geschichtsbücher, Nebiim genannt.
  • Die dritte Einheit bilden die Schriften (Ketubim). Zu ihnen gehören die Psalmen, das Buch Hiob, das Buch der Sprichwörter und einige andere Texte. [21]
  • Diese drei Teile werden durch eine mündliche, und später auch schriftlich fixierte Lehre ergänzt. Diese teilt sich auf in Mischna und Gemara, welche zusammen den Talmud bilden. [22]
  • Das Judentum versteht sich selber als das von Gott auserwählte Volk, da dieser mit Abraham einen für alle Nachkommen von diesem gültigen Bund geschlossen habe. Dieser Begriff "Auserwähltes Volk" war im Laufe der Geschichte häufig Aufhänger für antisemitische Hetze. Aus dem Auserwählungsgedanken wurde der Vorwurf eines anmaßenden Überlegenheitsanspruchs der Juden konstruiert. [23] Allerdings kann man den Begriff "Auserwähltes Volk" auch nicht diskriminierend bzw. ausgrenzend gegenüber Nicht-Juden, und eher als besondere Aufgabe für die Juden deuten. So schreibt der Rabbiner Arthur Hertzberg, der Präsident des American Jewish Congress und Vizepräsident des jüdischen Weltkongresses war:
"Gott existiert in der Welt und sorgt für alle Menschen, denn gelten Ihm, wie Amos sagte, die Kinder Israels mehr als die Äthiopier? Aus Liebe zur gesamten Menschheit lehrte Er durch seine Offenbarung in der Wüste Sinai alle Menschen Seinen Weg zur Erlösung, die Thora. Der jüdische Glaube bezieht sich nicht nur auf die Juden; er schreibt der ganzen Menschheit das Gesetz und den Weg der Erlösung vor. (...) Die Juden haben es als selbstverständlich angesehen, daß der Gott der ganzen Welt sie zu Seinem Priester-Volk gemacht hat, zu Seinem "leidenden Knecht", der nach dem Gesetz leben und die Last der auf ihn fallenden Leiden tragen soll. Der Juden Aufgabe ist es, zur Erlösung ihrer selbst zu gelangen und die Menschheit dem Tag entgegenzuführen, an dem, nach den Worten der Liturgie, "der Herr ein Einziger und Sein Name ein einziger sein wird". [24]

4 Jüdische messianische Endzeit

Blutmonde - mögliche Symbolik des Beginns der jüdischen, christlichen und islamischen Endzeit

Grundlage der jüdischen messianischen Endzeit ist die Prophetie des Alten Testamentes. Genauso wie das Christentum glaubt das historische Judentum, dass am Ende des jüdischen Zeitrechnungszklus der Messias. Das Judentum bestreitet jedoch im Gegensatz zum Christentum den Zusammenhang von Jesus von Nazareth, der als zentrale Figur des christlichen Glaubens gilt, mit der Person des Messias. Im Islam findet sich eine ähnliche Vorstellung von der Endzeit. Über die Endzeit und den Zeitpunkt ihres Beginns gibt es zahlreiche Spekulationen.

5 Kultur

  • Jüdische Kultur stand und steht in starker Wechselwirkung zu den Kulturen, in denen die jeweilige jüdische Gemeinschaften in der Diaspora ihr kulturelles Leben entfalten.
  • Die Definition jüdischer Kultur und ihrer Merkmale ist nicht nur aus oben erwähnter Tatsache schwierig, fragwürdig und auch umstritten.

5.1 Bildende Kunst

Jüdisches Ehepaar - Bild seiner Eltern von Marc Chagall
  • Der Begriff "Jüdische Kunst" taucht explizit erstmalig in einer Schrift des ungarischen Rabbiners David Kaufmann aus dem Jahr 1878 auf.
  • Im 19. Jahrhundert wurde die Existenz einer jüdischen Kunst gar bestritten bzw. den Juden - z.B. von Martin Buber, Sigumd Freud oder Bernhard Berenson - jegliches Talent für die Kunst abgesprochen.
  • Um die Wende zum 20. Jahrhundert gab es dann erste Bemühungen zur Erforschung jüdischer Kunst. Im Jahr 1900 erschien der erste Band der Mitteilungen der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler. [25]
  • Sogar bis in die 1920er-Jahre wurde die Ansicht vertreten, dass das alttestamentarische Bilderverbot eine figürliche jüdische Kunst ganz verhindert habe. Die Juden galten der Kunstwissenschaft deshalb als unkünstlerisches Volk. [26]
  • Salli Kirschstein, der Gründer des ersten privaten jüdischen Museums, schrieb:
"In den letzten Jahren des vorigen Jahrhunderts besuchte ich hier in Berlin oft das Museum für Völkerkunde. Die vielseitigkeit und vor allem die Ursprünglichkeit des dort Gebotenen zogen mich an; (...) Nur die Juden waren in diesem Museum nicht vertreten. Als wenn es nie ein jüdisches Volk gegeben hätte, als wenn sie nie einen eigenen Kultus, eine eigene Kultur gehabt hätten." [27]
  • Auf dem 5. Zionistischen Weltkongreß beschloss eine Gruppe um Martin Buber, David Trietsch und Ephraim Moses Lilien, die Entwicklung einer eigenständigen jüdischen Kunst zu fördern. Jede Nation habe ihre Kunst, und damit sei eine jüdische Kunst auch Voraussetzung für die angestrebte jüdische Nation. Im Jahr 1902 gründeten sie in Berlin den Jüdischen Verlag, der sich der Förderung zeitgenössischer jüdischer Kunst widmete.
  • In der Folgezeit bemühte man sich dann auch um eine Definition des Begriffs "Jüdische Kunst". Dabei sind zwei Ansätze zu unterscheiden:
  • Die jüdische Herkunft des Kunstschaffenden lässt allein schon jüdische Kunst entstehen. Bezüge zum Judentum sind in seinen Kunstwerken für die Zuordnung zur Jüdischen Kunst nicht zwingend erforderlich.
  • Der Inhalt und Bezug zu jüdischen Themen definiert Jüdische Kunst. Diese kann also auch von Nichtjuden geschaffen werden.
  • Karl Schwarz empfahl in seinem im Jahr 1928 erschienenen Buch Die Juden in der Kunst schlicht, "... von jüdischer Kunst zu sprechen, wo es sich um Kunst von Juden handelt."
  • Ernst Cohn-Wiener versuchte Jüdische Kunst über biblische Inhalte zu definieren. Für ihn zählten somit nichtjüdische Künstler wie Rembrandt oder Michelangelo zur Jüdischen Kunst, jüdische Künstler die sich nicht biblischen Themen widmeten dagegen nicht.
  • In die selbe Richtung geht die Definition von Stephen Kayser, der schrieb:
"When we speak of `Jewish art` we mean the arts as they are applied to Judaism. (...) The definition excludes creation by Jewish artist which are detached from Jewish objectives, but includes works which serve a Jewish purpose even though the makers were not Jewih, a situation quite common in western Europe before the Emancipation." [28]
  • Der jüdische Kunsthistoriker Cecil Roth und der Kunsthistoriker Franz Landsbeger definieren Jüdische Kunst dagegen ethnisch. Roth schrieb:
"Tatsächlich versteht man unter englischer Kunst ganz einfach die Gesamtheit der künstlerischen Produktion von in England geborenen oder tätigen Personen, gleich welchen Einflüssen sie auch unterlagen. So ist es folgerichtig, in die Kategorie >jüdische Kunst> die künstlerischen Arbeiten von Personen einzubeziehen, die, wie immer auch beeinflußt, sich zur jüdischen Religion bekennen oder jüdischer Herkunft sind." [29]
  • Nach Joseph Gutman ist es bis zur jüdischen Aufklärung im 19. Jahrhundert gerechtfertigt, den Begriff Jüdische Kunst im Sinne einer Reilgions- und Kulturgemeinschaft zu gebrauchen. Nach diesem Zeitpunkt würden säkulare, nationale und individualpsychologische Motive eine Kategorie Jüdische Kunst ad absurdum führen. [30]

5.2 Musik (siehe auch den Pluspedia-Artikel Jüdische Musik)

  • Jüdische Musik erstreckt sich über einen Zeitraum von circa 3000 Jahren von der biblischen Periode bis in die Gegenwart. Sie umfasst sowohl religiöse als auch weltliche Musik. Die Texte der jüdischen Sakralmusik sind zum größten Teil in hebräischer Sprache, in geringem Ausmaß auch in aramäisch verfasst, die der weltlichen Musik hingegen meist in der jüdischen Umgangssprache (Ladino, Jiddisch) oder auch in der Landessprache.
  • Aussagen über die antike jüdische Musik sind sehr schwierig. So schreibt Knaurs Weltgeschichte der Musik:
"So müssen wir heute rekonstruieren - aus den zufälligen Berichten der Hofhaltungen, aus den Gesetzestexten und Briefen. In solchen Dokumenten scheint aber das flüchtige Element der Musik nur am Rande auf, in Musikernamen, Instrumentenbezeichnungen, Besetzungs- und Zeremonialangaben, nicht aber in seiner eigentlichen Gestalt. Das Klangphänomen bleibt stumm durch Jahrtausende." [31]
Anfangsmotive des Kol Nidre in zwei verschiedenen anonymen Versionen. [32]
  • Joachim Braun schränkt in einer Darstellung der Musikkulturen Altisraels bzw. Palästinas einleitend gleich ein:
"Die akustische Restauration musikalischer Ereignisse ist unmöglich. Nicht nur wegen des ausbleibenden Quellenmaterials - sondern hauptsächlich wegen der für immer verlorenen historischen Situation, den sozialen Verhältnissen, sowie der psychologischen Einstellung und entsprechenden Musikrezeption. Auch muss die total unterschiedliche akustische Ökologie der tausendjährigen Vergangenheit in Betracht gezogen werden." [33]
  • Für die Zeit nach dem Exodus lässt sich die Jüdische Musik - wie wohl jede Musik eines Volkes - in die Bereiche der Klassischen, zuerst höfischen Musik und der Volksmusik unterteilen.
  • Im Bereich der ersten Gattung muss man konstatieren, dass sich hier musikimanent kaum Unterschiede zur Musik der jeweils vorherrschenden Musik der Mehrheitsgesellschaft finden lassen. Für die Zeit von Mittelalter, Rennaisance und sogar Barock sind wegen Mangel an Quellen kaum Hinweise auf spezifisch jüdische Musik vorhanden. Für die Zeit der Wiener Klassik und danach sind jüdische Komponisten nachgewiesen. Allerdings müsste man schon sehr voreingenommen und mit der Lupe die Musik von jüdischen Komponisten wie bsp. Felix Mendelssohn-Bartholdy, Giaccomo Meyerbeer, Gustav Mahler oder Arnold Schönberg untersuchen, um hier wesentliche Unterschiede zur Musik ihrer jeweilgen, nichtjüdischen Zeitgenossen festzustellen, oder gar spezifisch jüdische Musikelemente zu fixieren.
  • Im Bereich der Volksmusik hat das Judentum wie jede andere Nation typische musikalische Merkmale des Ausdrucks entwickelt. Diese sind allerdings aufgrund des über ganz Europa und darüber hinaus verstreuten Siedlungsgebiets der Juden sehr unterschiedlich, und auch von den jeweiligen musikalischen Traditionen der jeweiligen "Gastländer" abhängig. Die heutzutage von politisch korekten, schuldbewussten Deutschen und Philosemiten primär mit Jüdischer Musik zuerst assoziierte und bevorzugte Musik ist die Klezmer-Musik, die besonders publikumsträchtig z.B. von dem Weltklasse-Klarinettisten Giora Feidman präsentiert wird. Darüber wird leider oft gerne vergessen, dass Jüdische Musik viel mehr beinhaltet als nur die osteuopäische Musik des aschkenischen Judentums.
  • Die genaue Bestimmung von musikalischen und/oder außermusikalischen Kriterien "Jüdischer Musik" ist wie bei allen Kategorisierungsversuchen von Musik nach Ethnien/Nationen sehr schwierig, umstritten und teilweise kaum möglich.
  • Der Musikethnologe Curt Sachs definiert Jüdische Musik in Hinsicht auf den Schöpfer und die Rezipienten des Werkes:
„Jüdische Musik ist diejenige Musik, die von Juden für Juden als Juden gemacht wurde“. [34]
  • Heidy Zimmermann ist da schon skeptischer und schreibt:
"Definitionsversuche von "jüdischer Musik", die auf die objektivierbare Bestimmung von Identitätsmerkmalen oder von spezifischen ästhetischen Elementen in den musikalischen Werken abzielen, sind immer ein schwieriges und prekäres Unterfangen." [35]
  • Das MGG definiert "jüdische Musik" unabhängig von der ethnischen Abstammung eines Komponisten als Musik, "die formale, stilistische oder semantische Zeichen jüdischen Verhaltens oder jüdischer Kultur miteinander in Verbindung setzt" [36]

5.3 Literatur

  • Eine Definition des Begriffs Jüdische Literatur ist neben den für die Bildende Kunst und Musik schon thematisierten Gründen zusätzlich problematisch, da im Gegensatz zu diesen beiden Künsten die Bausteine der Literatur nicht wie Töne, Akkorde, Farben, Gesteinsarten der Bildhauerei, usw. meist völkerübergreifend gegeben, sondern als Sprache eng an das jeweilige Volk gebunden sind.
  • Würde man den Begriff Jüdische Literatur zwingend an die Verwendung der Hebräischen Sprache binden, wäre schon die in Griechisch verfasste hellenistisch-jüdische Literatur der Antike aus dem Bereich der Jüdischen Literatur auszusondern. Auch die spanisch-jüdische, in Arabisch verfasste Literatur des Mittelalters würde ebenso wie die ab dem 18. Jahrhundert in vielen europäischen Nationalsprachen entstandene Jüdische Literatur nicht dazugehören. Streng philologisch müsste man dem überwiegenden Teil der Jüdischen Literatur die Anerkennung als eigene Literatur verweigern, da sie keine Nationalliteratur darstellt. Allenfalls wäre von einer Literatur Israels zu sprechen. [37]
  • Diese radikale Einschränkung auf im Hebräischen/Jiddischen verfasste Literatur wurde und wird von den wenigsten aktzeptiert. Man versteht Jüdische Literatur inzwisschen weiter gefasst und unabhängig vom Hebräisch bzw. anderen jüdischen Sprachvarianten. So schreibt bsp. Rachel Livné-Freudenthal:
"Die Frage, ob eine Schrift, ob ein Schriftsteller der jüdischen Literatur angehöre oder nicht, war jedoch nie eine abstrakte Frage, eine Frage lediglich der Definition. Bei einem Volk, das unter anderen Völkern lebte, war sie immer eine Wesensfrage; denn integrierte sich ein Schriftsteller in die nicht-jüdische Literatur eines Landes, so gehörten seine Schriften dieser Kultur, nicht mehr der jüdischen an. (...) Die Literaturhistoriker haben sich inzwischen auf die Definition geeinigt, die jüdische Literatur setze sich zusammen aus Schriften jüdischer Schriftsteller, die sich mit jüdischen Themen beschäftigen." [38]

6 Volkscharakter

  • Den angeblichen Charakter eines Volkes zu konstatieren ist eine umstrittene Sache. Zu leicht kann es zu Verallgemeinerungen und Vorurteilen kommen. Dennoch hat es nicht an Versuchen gefehlt, den jüdischen Volkscharakter zu beschreiben.
"Die Familienähnluichkeit zwichen den beiden Völkern ist auffallend und zeigt sich in ihrem Fleiß, ihrem Sinn für Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, ihrer Beharrlichkeit, ihrem starken religiösen Empfinden, ihrer Wertschätzung der Familie und ihrer gemeinsamen Achtung vor dem gedruckten Wort, die die Juden zum Volk des Buches und die Deutschen zum Volk der Dichter und Denker gemacht hat. Sie gleichen sich auch in der Art ihres intellektuellen Mühens, da sie sich nicht auf pragmatische und utilitaristische Ziele beschränken, sondern den Faustischen Ehrgeiz gemeinsam haben, die Geheimnisse des Universums zu ergründen und das Rätsel der Beziehung Mensch - Gott zu lösen, daß sowohl deutsche Metaphysiker wie Kant, Hegel und Schilling wie die jüdischen Kabbalisten beschäftigt." [39]
  • Der deutsche Diplomat Jörg von Uthmann wies auf weitere Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Völkern. Er nennt "jene fieberhafte Geschäftstüchtigkeit, die beide in aller Welt so unbeliebt gemacht hat" und "den gemeinsamen Glauben an das Absolute, die Besessenheit, jede Sache so weit zu treiben, bis eine böse daraus geworden ist". Ferner nennt er "jene unnachahmliche Verbindung von Taktlosigkeit und Empfindlichkeit, von Anmaßung und Unterwürfigkeit, von Auserwähltseinsdünkel und Selbstverachtung" als beiden Völkern gemeinsames Merkmal. [40] von Uthmann geht sogar weiter, und sieht in Zionismus und Antisemitismus einen gemeinsamen Denkansatz am Werk. [41]

7 Geschichte

  • Der Begriff "Jüdische Geschichte" im herkömmlichen Sinne der Geschichte eines Staatsvolks ist problemtisch, da Juden die überwiegende Zeit ihrer Geschichte in fremden Ländern in der Diaspora lebten. "Jüdische Geschichte" ist deshalb mehr Sozial-, Religions-, Kultur- und Geistesgeschichte in den Ländern der Diaspora als Politische Geschichte im engeren Sinn. Darüber hinaus haben Juden auch die Politische Geschichte ihrer Gastländer mitgeprägt, was aber eher in den entsprechenden Nationalgeschichten abgehandelt wird. [42]

7.1 1300 v. Chr. bis 70 n. Chr.

Holzdruck des Tempels aus der Mischne Tora des Maimonides, Venedig 1524
  • Für die Identität des religiösen Juden war und ist besonders diese Epoche besonders wichtig. [43]
  • In Bezug auf diesen Zeitraum bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den biblischen bzw. sonstigen traditionell-religiösen Berichten und den Ergebnissen der Geschichtswissenschaften.
  • Der Direktor des Leo Baeck College, Jonathan Magonet, schreibt dazu:
"Mit Beginn der Moderne wurde die traditionelle Vergangenheitsbetrachtung durch das akademische Denken in Frage gestellt. Die Suche danach, "was in der Geschichte wirklich passierte", im Gegensatz dazu, was die Tradition selektiv überliefert hat, dominiert seit mehr als zwei Jahrhunderten unsere Denkweise und hat die Gültigkeit und Autorität der Tradition in höchstem Maße erschüttert." [44]
  • Figuren der israelitischen Frühgeschichte, wie z. B. Abraham, Moses oder König David wurden in den darauffolgenden Jahrhunderten von jüdischen, aber auch christlichen und muslimischen Gelehrten im Sinne ihres eigenen Glaubenssystems umgedeutet, instrumentalisiert und wahlweise "judaiisiert", "christainisiert" oder "muslimisiert". [45]

7.1.1 Biblische Sicht

  • Abraham war der Urvater der Juden und stammte aus Ur in Mesopotamien. Er bekam von Gott den Auftrag, in eine anderes Land zu gehen. So migrierte er mit seiner Sippe nach Kanaan. Seine zwölf Söhne wurden dann die Stammväter der zwölf Stämme Israels.
  • Später wurden viele Juden in die Sklaverei nach Ägypten verschleppt. Später wanderten diese unter Führung des Moses wieder aus Ägypten aus (Exodus).
  • Daraufhin folgt die Landnahme der israelischen Stämme in Kanaan mittels vieler Kriege mit der autochtonen Bevölkerung. [46]
  • Nach traditionell biblischen und jüdischem Selbstverständnis begann dann unter König David eine heroische Zeit mit einem von der Lichtgestalt König Davids geführtem Großreich. Im Rückblick späterer Generationen wurde David für das Judentum zu einer Heilsgestalt und zum Hoffnungsbild des kommenden Messias. Sein Sohn Salomo führte das Reich weiter. Später ging es mit diesen Staatswesen dann stetig bergab. [47]
  • Nach Salomos Herrschaft spaltete sich das von Israeliten bewohnte Gebiet in ein Nord- und Südreich (Israel und Juda). Das nördliche Reich wurde zwischen um 721 v. Chr. von assyrischen Eroberern in einen Vasallenstaat verwandelt. Ein Großteil der jüdischen Bevölkerung wurde nach Babylon umgesiedelt.

7.1.2 Wissenschaftliche Sicht

Plünderung der Judengasse in Frankfurt am Main im Jahr 1614; Kupferstich von Matthäus Menan aus dem Jahr 1619
  • Die moderne Historiographie und Archäologie hat gegen die biblische Darstellung schwere Bedenken angemeldet.
  • Die Existenz der Erzväter (Abraham und seine Nachkommen) sei nicht zu belegen. Für eine Auswanderung von Menschengruppen aus Mesopotamien nach Israel lassen sich keine Anzeichen finden. Die frühen Vorfahren Israels seien Bewohner des kanaanäischen Berglandes gewesen, die Ackerbau und Viehzucht betrieben hätten. Nach dem Zusammenbruch der Stadtstaaten in den Ebenen um die Zeit 1200 v. Chr. hätten diese das entstandene Machtvakuum ausgefüllt und die Ebenen besiedelt. [48]
  • Auch für Gefangenschaft und Auszug aus Ägypten lassen sich kaum außerbiblische oder archäologische Belege finden. [49]
  • Wissenschftliche Belege für die in der Bibel beschriebene militärische Eroberung Kanaans gibt es nicht. Die in der Bibel in diesem Kontext erwähnten Orte wie z.B. Jericho und Ai (Jos. 6-8) waren zu dieser Zeit vermutlich gar nicht besiedelt.
  • Auch in Bezug auf das Königreich Davids und Salomos ist die Forschung skeptisch. Es wird bezweifelt, ob diese Reiche eine über den lokalen Bereich übergreifende Macht gehabt haben oder überhaupt in der von der religiösen Tradition behaupteten Form existiert haben. David sei eventuell nur Herrscher über ein peripheres, bäuerlich geprägtes Gebiet im Umkreis von Jerusalem gewesen. [50] P. Kyle McCarter schreibt dazu:
"Die Bibel ist die einzige Quelle, die uns Informationen über David liefert. Keine antike Inschrift erwähnt ihn. Kein archäologischer Fund ist mit Sicherheit mit ihm in Verbindung zu bringen. Die Suche nach dem historischen David ist daher vornehmlich eine exegetische." [51]

7.2 70 n. Chr. bis zum Mittelalter

7.3 Mittelalter

7.4 Neuzeit

→ siehe Leugnung und Relativierung des Holocausts

8 Links und Quellen

8.1 Siehe auch

8.2 Einzelnachweise

  1. Anm.: Dazu ist zu anzumerken, dass jüdische Menschen über zweitausend Jahre bis zur Gründung Israels auch ohne national einheitliches Staatsgebilde als kulturell/religiöse Einheit über verschiedene Länder verstreut existierten.
  2. Alain F. Corcos: The Myth of the Jewish Race - A Biologist's Point of View, Rosemont Publishing, 2005
  3. Mark Jobling, Edward Hollox, Matthew Hurles und Toomas Kivisild und Chris Tyler-Smith: Human Evolutionary Genetics, Garland Sciene, 2014, S. 443 ff.
  4. Derek F. Roberts, N. Fujiki und Kanji Torizuka: Isolation, Migration and Health, Cambridge University Press, 1992, S. 87 ff.
  5. Marvin Harris: Wie wir wurden, was wir sind, Klett Cotta, 1994
  6. Nancy L. Fisher drückt dies folgendermaßen aus: „Genetic counselors must take care to avoid confounding the concept of Jews as an ethnic group with the inaccurate notion of Jews as a seperate race. The world`s jewish population is clearly composed of people of different races.“ „Genetische Berater müssen darauf achten, das Konzept der Juden nicht als eine ethnische Gruppe mit der ungenauen Vorstellung von Juden als einer getrennten Rasse zu verwechseln. Die jüdische Bevölkerung der Welt ist eindeutig aus Menschen verschiedener Rassen zusammengesetzt.“
  7. Grintz, Yehoshua, Posner und Raphael: Encyclopaedia Judaica, 2007
  8. www.etymonline.com
  9. Susanne Galley: Judentum, Campus Verlag GmbH, vFRankfurt am Main, 2006, Seite 12
  10. Leon Roth: Judentum; in Frederick R. Lachmann: Die jüdische Religion, Aloy Henn Verlag, Kastellaun, 1977, Seite 49 ff.
  11. Andreas Brämer: Die 101 wichtigsten Fragen- Judentum, C.H. Beck, München, 2010, Seite 11 ff.
  12. Theodor Much und Kescheth Wien: Kein Konsens in Sicht - Kann "Judentum" definiert werden?
  13. Aus dem Vorwort und Frage 1 in: Walter Rothschild: 99 Fragen zum Judentum, Gütersloher Verlagshaus, 2. Aufl., 2001
  14. Bsp.: So lehnt z.B. der jüdische Historiker Simon Dubnow jegliche Trennung zwischen Religion und Nation im Judentum ab. (nach M. Brenner, A. Kauders, G. Reuveni und N. Römer: Jüdische Geschichte lesen - Texte der jüdischen Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert, C.H. Beck, München, 2003, Seite 157)
  15. Susanne Galley: Das Judentum, Campus Verlag GmbH, Frankfurt a. M., 2006, Seite 7
  16. Hans Küng: Spurensuche - Die Weltreligionen auf dem Weg, Piper Verlag GmbH, München, 1999, Seite 194
  17. Robert Brockmann, Genealogisches Handbuch zur Dekodierung von jüdischen Namen, Erscheinungsdatum: 11.02.2017, ISBN: 978-3-7418-9152-6
  18. Die 12 Stämme Israels [1] Christian Assemblies International
  19. Jonathan Magonet: Einführung ins Judentum, Jüdische Verlagsanstalt Berlin, Berlin, 2003, Seite 24
  20. Markus Hattstein: Weltreligionen, Könemann Verlagsgesellschaft, mbH, Köln, 1997, Seite 58
  21. Shalom Ben-Chorin: Die Wurzeln des jüdischen Glaubens; in Bernhard Rübenach (Hrsg.) Begegnungen mit dem Judentum, Kreuz Verlag, Stuttgart, 1981, Seite 69 und 70
  22. Shalom Ben-Chorin: Die Wurzeln des jüdischen Glaubens; in Bernhard Rübenach (Hrsg.) Begegnungen mit dem Judentum, Kreuz Verlag, Stuttgart, 1981, Seite 69 und 70
  23. Andreas Brämer: Die 101 wichtigsten Fragen - Judentum, C. H. Beck, München, 2010, Seite 32
  24. Arthur Hertzberg: Das "Auserwählte Volk" (aus dem Amerikanischen übersetzt von Michael Sievernich); in Frederick R. Lachmann: Die jüdische Religion, Aloys Henn Verlag, Kastellaun, 1977, Seite 20 und 21
  25. Joseph Gutman: Jüdische Kunst; in Bernhard Rübenach (Hrsg.) Begegnungen mit dem Judentum, Kreuz Verlag, Stuttgart, 1981, Seite 167 bis 171
  26. Jens Hoppe: Jüdische Geschichte und Kultur in Museen - Zur nichtjüdischen Museologie des Jüdischen in Deutschland, Waxmann, 2000, Seite 42
  27. Universiṭat Tel-Aviv - Makhon le-hisṭoryah Germanit: Jahrbuch des Instituts für Deutsche Geschichte, Band XIV, Institut für Deutsche Geschichte, 1985, Seite 279
  28. Norman Drachler: A Bibliography of Jewish Education in the United States, Seite 39 und 40
  29. Joseph Gutman: Jüdische Kunst; in Bernhard Rübenach (Hrsg.) Begegnungen mit dem Judentum, Kreuz Verlag, Stuttgart, 1981, Seite 172 und 173
  30. Joseph Gutman: Jüdische Kunst; in Bernhard Rübenach (Hrsg.) Begegnungen mit dem Judentum, Kreuz Verlag, Stuttgart, 1981, Seite 178
  31. Kurt Honolka (Hrsg.): Knaurs Weltgeschichte der Musik - Von den Anfängen bis zur Klassik, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München/Zürich, 1979, S. 13
  32. Notenbild in freierem und modernerem Layout, erstellt nach den Notenbildern im Absatz "The Melody" im Artikel zum Kol Nidre aus der Jewish Encyclopedia von 1901-1906 auf S. 542 ff.; Online nachzulesen auf www.jewishencyclopedia.com
  33. Joachim Braun: Die Musikkultur Altisraels/Palästinas - Studien zu archäologischen, schriftlichen und vergleichenden Quellen, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1999, aus dem Vorwort auf Seite IX
  34. Artikel "Music" in: Encyclopedia Judica, Jerusalem, 1971/72, Band XII, Spalte 555
  35. Heidy Zimmermann: Was heißt "jüdische Musik"? - Grundzüge eines Diskurses im 20. Jahrhundert; in Eckhard John: Jüdische Musik / Fremdbilder - Eigenbilder, Böhlau Verlag, Köln, 2004, S. 13
  36. Zitiert nach Jens Malte Fischer: Gustav Mahler, Verlag Zsolnay, 2003, S. 329
  37. Manfred Schmeling, Monika Schmitz-Emans und Kerst Walstra: Literatur im Zeitalter der Globalisierung, Königshausen & Neumann, Würzburg, 2000, Seite 248
  38. Rachel Livné-Freudenthal: Die Gegenwart der Vergangenhiet - Zur Geschichte der jüdischen Literatur; in Bernhard Rübenach (Hrsg.): Begegnungen mit dem Judentum, Kreuz Verlag, Stuttgart, 1981, Seite 133 und 134
  39. Gordon A. Craig: Über die Deutschen, dtv, München, 1982, S. 143
  40. Jörg von Uthmann: Doppelgänger, du bleicher Geselle - Zur Pathologie des deutsch-jüdischen Verhältnisses, Busse-Seewald Verlag, 1976, S. 53 ff.
  41. JUDEN - Wie Deutsche?
  42. Kurt Schubert: Jüdische Geschichte, C.H. Beck, München, 1995, Seite 7 und 8
  43. Ferdinand Deixinger: Der Glaube der Juden, Verlagsgemeinschaft Topos plus, Kevelaer, 2003, Seite 32 und 34
  44. Jonathan Magonet: Einführung in das Judentum, Jüdische Verlagsanstalt Berlin, 2003, Seite 65
  45. Hans Küng: Spurensuche - Die Weltreligionen auf dem Weg, Piper Verlag GmbH, München, 1999, Seite 196 - 199, 200 und 201 sowie 204 ff.
  46. Ferdinand Deixinger: Der Glaube der Juden, Verlagsgemeinschaft Topos plus, Kevelaer, 2003, Seite 37
  47. Susanne Galley: Judentum, Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main, 2006, Seite 21
  48. Susanne Galley: Judentum, Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main, 2006, Seite 22
  49. Israel Finkelstein und Neil Asher Silberman: Keine Posaunen vor Jericho - Die archäologische Wahrheit über die Bibel, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2004, Seite 61-86
  50. Susanne Galley: Judentum, Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main, 2006, Seite 22
  51. P. Kyle McCarter: The Historical David, Seite 117; zitiert nach Steven L. McKenzie: König David - Eine Biographie, de Gruyter, 2002, Seite 13

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