Johannes Brahms: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johannes Brahms''' (* 7. Mai 1833 in Hamburg; gest. 3. April 1897 in [[Wien]]) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Pianist. Seine Werke werden der Musik der Romantik zugeordnet. Er gilt als einer der bedeutendsten abendländischen Komponisten des 19. Jahrhunderts.
 
'''Johannes Brahms''' (* 7. Mai 1833 in Hamburg; gest. 3. April 1897 in [[Wien]]) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Pianist. Seine Werke werden der Musik der Romantik zugeordnet. Er gilt als einer der bedeutendsten abendländischen Komponisten des 19. Jahrhunderts.
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== Leben ==
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Sein Vater, Johann Jakob Brahms (1806–72), zog im Alter von 19 Jahren vom holsteinischen Ort Heide nach Hamburg um hier als Musiker sein Geld zu verdienen. Er beherrschte Flöte, Horn, Violine, Viola, Cello und Kontrabass. trat mit wechselnden kleinen Ensembles in Hamburger Tanzlokalen wie z.B. dem ''Alster Pavilion'' auf. Am 9. Juni 1830 heiratete er die 17 Jahre ältere Johanna Henrika Christiane Nissen (1789–1865). Johannes war das mittlere von drei Geschwistern. Seine Schwester Elise wurde am 11. Februar 1831 geboren, und sein Bruder Fritz am 26. März. Anfangs lebte die Familie im Specksgang im Gängeviertel. <ref>Johannes Brahms, Styra Avins und Josef Eisinger: ''Johannes Brahms - Life and Letters'', Oxford University Press, 1997, S. 1</ref> Soziologisch stellte diese Umgebung einen Grenzbezirk zwischen Kleinbürgertum und beginnendem Proletariat dar. Der Vater versuchte sich unstet in verschiedenen Betätigungsfeldern. Mal war er als Hornist in der Kapelle des einheimischen Bürgermilitärs beschäftigt. Dann trat er in wechselnden kleinen Bestzungen in Hamburger Tanzlokalen von respektablem als auch zweifelhaftem Ruf auf. Dann wieder fasste er den Plan einen Laden mit holländischen Waren aufzumachen oder nach Amerika auszuwandern. <ref>Tibor Kneif: ''Brahms - Ein bürgerlicher Künstler''; in Christiane Jacobsen (Hrsg.): ''Johannes Brahms - Leben und Werk'', Breikopf & Härtel, Wiesbaden, 1983, S. 11</ref> Später bezog die Familie ein Haus im Dammtorwall im Norden der Stadt. Der Vater unterrichtete Johannes schon früh musikalisch selber. Als dieser aber im Alter von sieben Jahren den Wunsch das Klavierspiel zu erlernen - ein Instrument das der Vater nicht beherrschte - wurde der Klavierlehrer Otto Friedrich Willibald Cossel engagiert. Im Alter von 11 Jahren wechselte Johannes zum Klavierlehrer Eduard Marxsen. Dieser unterwies ihn auch in die Grundlagen der Musiktheorie und Komposition. Dieser machte ihn hauptsächlich mit der Musik von J.S. Bach und Ludwig van Beethoven bekannt. Zur Musik von Frederic Chopin und Robert Schumann hatte er kein Verhltnis, und die Werke von der musikalischen Neuerer Hector Berlioz und Franz Liszt lehnte er gar ganz ab. <ref>Constantin Floros: ''Kunstanschauung und Stil''; in Christiane Jacobsen (Hrsg.): ''Johannes Brahms - Leben und Werk'', Breikopf & Härtel, Wiesbaden, 1983, S. 194</ref> Ab 1839 besuchte er die Elementarschule von Heinrich Friedrich Voß, und von 1844 bis 1847 die Bürgerschule von Johann Friedrich Hoffmann. <ref>Renate und Kurt Hofman: ''Biographische Daten''; in Christiane Jacobsen (Hrsg.): ''Johannes Brahms - Leben und Werk'', Breikopf & Härtel, Wiesbaden, 1983, S. 194</ref>
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== Einzelnachweise ==
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Version vom 19. Oktober 2010, 20:37 Uhr

Profil.png Profil: Brahms, Johannes
Namen Marks, G. W. (Pseudonym); Würth, Karl (Pseudonym)
Beruf Komponist der Romantik, Pianist und Dirigent
Persönliche Daten
7. Mai 1833
Hamburg
3. April 1897
Wien


Johannes Brahms (* 7. Mai 1833 in Hamburg; gest. 3. April 1897 in Wien) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Pianist. Seine Werke werden der Musik der Romantik zugeordnet. Er gilt als einer der bedeutendsten abendländischen Komponisten des 19. Jahrhunderts.

1 Leben

Sein Vater, Johann Jakob Brahms (1806–72), zog im Alter von 19 Jahren vom holsteinischen Ort Heide nach Hamburg um hier als Musiker sein Geld zu verdienen. Er beherrschte Flöte, Horn, Violine, Viola, Cello und Kontrabass. trat mit wechselnden kleinen Ensembles in Hamburger Tanzlokalen wie z.B. dem Alster Pavilion auf. Am 9. Juni 1830 heiratete er die 17 Jahre ältere Johanna Henrika Christiane Nissen (1789–1865). Johannes war das mittlere von drei Geschwistern. Seine Schwester Elise wurde am 11. Februar 1831 geboren, und sein Bruder Fritz am 26. März. Anfangs lebte die Familie im Specksgang im Gängeviertel. [1] Soziologisch stellte diese Umgebung einen Grenzbezirk zwischen Kleinbürgertum und beginnendem Proletariat dar. Der Vater versuchte sich unstet in verschiedenen Betätigungsfeldern. Mal war er als Hornist in der Kapelle des einheimischen Bürgermilitärs beschäftigt. Dann trat er in wechselnden kleinen Bestzungen in Hamburger Tanzlokalen von respektablem als auch zweifelhaftem Ruf auf. Dann wieder fasste er den Plan einen Laden mit holländischen Waren aufzumachen oder nach Amerika auszuwandern. [2] Später bezog die Familie ein Haus im Dammtorwall im Norden der Stadt. Der Vater unterrichtete Johannes schon früh musikalisch selber. Als dieser aber im Alter von sieben Jahren den Wunsch das Klavierspiel zu erlernen - ein Instrument das der Vater nicht beherrschte - wurde der Klavierlehrer Otto Friedrich Willibald Cossel engagiert. Im Alter von 11 Jahren wechselte Johannes zum Klavierlehrer Eduard Marxsen. Dieser unterwies ihn auch in die Grundlagen der Musiktheorie und Komposition. Dieser machte ihn hauptsächlich mit der Musik von J.S. Bach und Ludwig van Beethoven bekannt. Zur Musik von Frederic Chopin und Robert Schumann hatte er kein Verhltnis, und die Werke von der musikalischen Neuerer Hector Berlioz und Franz Liszt lehnte er gar ganz ab. [3] Ab 1839 besuchte er die Elementarschule von Heinrich Friedrich Voß, und von 1844 bis 1847 die Bürgerschule von Johann Friedrich Hoffmann. [4]

2 Einzelnachweise

  1. Johannes Brahms, Styra Avins und Josef Eisinger: Johannes Brahms - Life and Letters, Oxford University Press, 1997, S. 1
  2. Tibor Kneif: Brahms - Ein bürgerlicher Künstler; in Christiane Jacobsen (Hrsg.): Johannes Brahms - Leben und Werk, Breikopf & Härtel, Wiesbaden, 1983, S. 11
  3. Constantin Floros: Kunstanschauung und Stil; in Christiane Jacobsen (Hrsg.): Johannes Brahms - Leben und Werk, Breikopf & Härtel, Wiesbaden, 1983, S. 194
  4. Renate und Kurt Hofman: Biographische Daten; in Christiane Jacobsen (Hrsg.): Johannes Brahms - Leben und Werk, Breikopf & Härtel, Wiesbaden, 1983, S. 194

3 Andere Lexika