James Simon (Musiker)

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Profil.png Profil: Simon, James
Beruf Komponist, Pianist und Musikschriftsteller
Persönliche Daten
1880
Berlin
1941
KZ Auschwitz


James Simon (1880 Berlin- 1941 KZ Auschwitz) war ein deutscher Komponist, Pianist und Musikschriftsteller, der zu den Spätromantikern gezählt wird.

1 Leben

An der Musikhochschule war Max Bruch sein Kompositionslehrer und Conrad Ansorge sein Lehrer für das Klavierspiel. Er promovierte 1904 über Abt Voglers Kompositorische Werke. Von 1907 bis 1919 war er Lehrer am Klindworth-Scharwenka Konservatorium in Berlin. Er war zeitlebens als Solopianist, Liedbegleiter und Kammermusiker aktiv. [1] 1924 emigrierte er über Zürich nach Amsterdam und wurde dort verhaftet und deportiert.

2 Werke

Simon komponierte u. a. Lieder, Chorwerke, Kammermusik, Klaviermusik sowie die allerdings nur einmal aufgeführte Oper Frau von Stein (1925). Seine ungefähr hundert Lieder stehen in der Tradition von Ludwig van Beethoven, Hugo Wolf und Richard Strauss. Viele seiner größeren Werke wie Orchesterkompositionen, Streichquartette und die Kantate Ein Pilgermorgen nach Gedichten von Rainer Maria Rilke blieben in Manuskriptform und wurden nie aufgeführt. [2]

3 Schriften

Er schrieb im Jahr 1906 Faust in der Musik.

4 Weblinks

  • Music and the Holocaust - James Simon; auf www.holocaustmusic.ort.org
  • Music and the Holocaust - James Simon; auf www.holocaustmusic.ort.org