James Simon (Musiker): Unterschied zwischen den Versionen

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An der Musikhochschule war [[Max Bruch]] sein Kompositionslehrer und Conrad Ansorge sein Lehrer für das Klavierspiel. Er  promovierte 1904 über ''[[Abt Vogler]]s Kompositorische Werke''. Von 1907 bis 1919 war er Lehrer am [[Klindworth-Scharwenka Konservatorium]] in Berlin. Er war zeitlebens als Solopianist, Liedbegleiter und Kammermusiker aktiv. <ref>[http://holocaustmusic.ort.org/places/theresienstadt/simon-james/ Music and the Holocaust - James Simon; auf www.holocaustmusic.ort.org]</ref> 1933 emigrierte er nach [[Zürich]]. Nach einem kurzen Besuch in Tel Aviv und Jerusalem im Jahr 1938 zog er nach [[Amsterdam]]. Dort wurde er verhaftet und im [[KZ Theresienstadt]] interniert. Am 12.10.1944 wurde er in das [[KZ Auschwitz]] deportiert und dort ermordet.
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An der Musikhochschule war [[Max Bruch]] sein Kompositionslehrer und Conrad Ansorge sein Lehrer für das Klavierspiel. Er  promovierte 1904 über ''[[Abt Vogler]]s Kompositorische Werke''. Von 1907 bis 1919 war er Lehrer am [[Klindworth-Scharwenka Konservatorium]] in Berlin. Er war zeitlebens als Solopianist, Liedbegleiter und Kammermusiker aktiv. <ref>[http://holocaustmusic.ort.org/places/theresienstadt/simon-james/ Music and the Holocaust - James Simon; auf www.holocaustmusic.ort.org]</ref> 1933 emigrierte er nach [[Zürich]]. Nach einem kurzen Besuch in Tel Aviv und Jerusalem im Jahr 1938 zog er nach [[Amsterdam]]. Dort wurde er verhaftet und im [[KZ Theresienstadt]] interniert. Am 12.10.1944 wurde er in das [[KZ Auschwitz]] deportiert und dort kurz darauf ermordet.
  
 
== Werk ==
 
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Version vom 21. Oktober 2010, 10:58 Uhr

Profil.png Profil: Simon, James
Beruf Komponist, Pianist und Musikschriftsteller
Persönliche Daten
1880
Berlin
1941
KZ Auschwitz


James Simon (1880 Berlin- 1941 KZ Auschwitz) war ein deutscher Komponist, Pianist und Musikschriftsteller, der zu den Spätromantikern gezählt wird.

1 Leben

An der Musikhochschule war Max Bruch sein Kompositionslehrer und Conrad Ansorge sein Lehrer für das Klavierspiel. Er promovierte 1904 über Abt Voglers Kompositorische Werke. Von 1907 bis 1919 war er Lehrer am Klindworth-Scharwenka Konservatorium in Berlin. Er war zeitlebens als Solopianist, Liedbegleiter und Kammermusiker aktiv. [1] 1933 emigrierte er nach Zürich. Nach einem kurzen Besuch in Tel Aviv und Jerusalem im Jahr 1938 zog er nach Amsterdam. Dort wurde er verhaftet und im KZ Theresienstadt interniert. Am 12.10.1944 wurde er in das KZ Auschwitz deportiert und dort kurz darauf ermordet.

2 Werk

Simon komponierte u. a. Lieder, Chorwerke, Kammermusik, Klaviermusik sowie die allerdings nur einmal aufgeführte Oper Frau von Stein (1925). Seine ungefähr hundert Lieder stehen in der Tradition von Ludwig van Beethoven, Hugo Wolf und Richard Strauss. Viele seiner größeren Werke wie Orchesterkompositionen, Streichquartette und die Kantate Ein Pilgermorgen nach Gedichten von Rainer Maria Rilke blieben in Manuskriptform und wurden nie aufgeführt. [2]

In seiner Musikauffassung war er, obwohl er Feruccio Busonis moderne musikästhetischen Schriften schätzte, relativ konservativ eingestellt. Die von ihm bevorzugten Komponisten waren Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Frederic Chopin. Er hielt unter anderem Vorträge über Mozarts Opernschaffen und die Kantaten Johann Sebsatian Bachs. Mit modernen Entwicklungen wie beispielsweise der Musik Arnold Schönbergs konnte er sich nicht anfreunden. Selbst die zu dieser Zeit kaum noch als forttschritlich zu bezeichnenden Werke Gustav Mahlers blieben ihm fremd. Sein Sohn Ulrich Simon beschrieb die primär auf die deutschen Klassiker bezogene Musikauffasung seines Vaters in folgenden Worten:

... very German, really. And (...) later on (...), for me, he became the great guard of the German classical repertoire, especially Bach and Mozart. That was really his life.

3 Schriften

Er schrieb im Jahr 1906 Faust in der Musik.

4 Einzelnachweise

  1. Music and the Holocaust - James Simon; auf www.holocaustmusic.ort.org
  2. Music and the Holocaust - James Simon; auf www.holocaustmusic.ort.org

5 Weblinks

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