Iran

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Iran
Hauptstadt Teheran
Staatsform Islamische Republik
Amtssprache Persisch (Farsi)
Währung Rial (1 Rial = 100 Dinars)
Einwohner 75 Mio.
Fläche 1.648.195 km²
Religion Muslime (90 % Schiiten, 9 % Sunniten)
Landkarte des Iran mit persischen Ortsbezeichnungen

Der Iran (persisch ايران Īrān, vollständig Islamische Republik Iran) ist eine theokratische Republik in Vorderasien. Das iranische Staatsgebiet wird im Westen und Nordwesten vom Irak, der Türkei, Aserbaidschan und Armenien begrenzt, im Nordosten und Osten von Turkmenistan sowie im Osten und Südosten von Afghanistan und Pakistan. Das Land wurde früher traditionell als Persien bezeichnet, Dieser Begriff war noch bis ins 20. Jahrhundert hinein international gebräuchlich und wurde für die Landessprache beibehalten. Die Eigenbezeichnung Iran wurde ab 1935 verbindlich.

Die Geschichte des Landes reicht etwa bis in das Jahr 3200 v. Chr. zurück, als das Reich Elam gegründet wurde. Das Perserreich war um etwa 400 v. Chr. die größte Territorialmacht der Erde. Seit dem zweiten Weltkrieg wurde das Land diktatorisch von Schah Reza Pahlevi geführt. Ende der 1970er Jahre fand unter Leitung von Ayatollah Khomeyni die Islamische Revolution schiitischer Orientierung statt. Seither ist der Iran eine Art Demokratur: Geführt von einer keinen Wahlen unterstehenden religiösen Elite finden immerhin Wahlen für ein Parlament und für den Staatspräsidenten statt. Nach dem Tod Khomeynis verlor die religiöse Führung an Autorität, so dass der jetzige (2017), durch Volkswahl erkorene Präsident Hassan Rohani gegen den Willen der religiösen Führung eine relativ reformorientierte Linie vertritt.

1 Siehe auch

Anti-Regime Demonstrationen von 26. und 27. Dezember 2009 im Iran



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