Indoktrination

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Indoktrination (von lateinisch doctrina = ‚Belehrung‘) ist eine Form der Belehrung, die keinen Widerspruch und keine Diskussion zulässt. Dies geschieht meist durch gezielte Manipulation von Menschen und durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um bestimmte ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.[1]

Beispiele für Indoktrination sind politische Ideologien wie der Marxismus oder einige religiöse Gruppierungen. Besonders häufig wird Indoktrination im Bereich der Pädagogik eingesetzt, da sich Menschen um so leichter beeinflussen bzw. manipulieren lassen, je jünger sie sind. Staaten wie die DDR oder das Dritte Reich bauten auf der systematischen Indoktrination der Bevölkerung. Wikipedia hat das Stichwort seit dem Jahr 2004,[2] inhaltlich ist die dortige Darstellung jedoch sehr mager - insbesondere fehlt es an Beispielen.

1 Weblinks

2 Literatur

  • Kurt-Ingo Flessau: Schule der Diktatur. Lehrpläne und Schulbücher der Nationalsozialismus. Vorwort Hans-Jochen Gamm. Ehrenwirth, München 1977
  • Henning Schluß (Hrsg.): Indoktrination und Erziehung. Aspekte der Rückseite der Pädagogik. VS-Verlag, Wiesbaden 2007

3 Einzelnachweise

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Indoktrination
  2. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Indoktrination&dir=prev&action=history Versionsgeschichte Juni 2004‎ bis März 2007‎