Enzyklopädie

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Eine Enzyklopädie (auch: Lexikon) ist eine übersichtliche Sammlung etablierten Wissens. Man unterscheidet in Spezialenzyklopädien und Universalenzyklopädien. Die Begriffsverwendung steht in der Tradition der französischen Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers, die von 1751 bis 1772 herausgegeben wurde. In der Nachfolge der französischen Enzyklopädisten um Denis Diderot und d'Alembert sind zahlreiche Nachschlagewerke entstanden, so etwa die Encyclopædia Britannica in Großbritannien und der Brockhaus in Deutschland.

1 Universalenzyklopädien

Die bekannteste Form einer Enzyklopädie ist das Lexikon. Frühere Marktführer in diesen Bereich waren die gedruckten und sehr umfangreichen Ausgaben des Brockhaus und der Encyclopædia Britannica. Durch die Internet-Revolution verschoben sich hier die Kräfte und die heute führende Enzyklopädie ist die internationale Wikipedia. Weitere Universalenzyklopädien sind die deutsche PlusPedia und die englische Everipedia. Die digitale Basis vor allem der englischsprachigen Lexika erlaubt es, neue Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden laufend zu aktualisieren.

2 Spezialenzyklopädien

Neben den Universallexika existieren zahlreiche fach- und themenspezifische Nachschlagewerke, sowohl online wie auch in gedruckter Form. Bekannte Beispiele hierfür sind Lexika zu wissenschaftlichen Fachgebieten.

3 Neuere Geschichte

Mit der Entwicklung der Informationstechnologien und des Internets hat sich die Darstellung und Funktion von Enzyklopädien grundlegend verändert, wie insbesondere der ambivalente Erfolg der Wikipedia zeigt. Aber auch die Rezeption von Enzyklopädien bzw. die Erwartungshaltung der dort abgebildeten Inhalte hat sich mit dem Erfolg der Online-Lexika grundlegend gewandelt. Heute läuft die Trennlinie vor allem zwischen Online-Lexika, in denen manchmal bestimmte Personengruppen entscheiden, was als "relevant" gilt (Beispiel Wikipedia) und solchen, die generell jedes Wissen willkommen heißen.

4 Verwandte Themen

5 Andere Lexika