Deutsch-Südwestafrika: Unterschied zwischen den Versionen

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(Wirschaftliche und zivilisatorische Entwicklung des Gebiets)
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Nachdem im Norden des Gebietes Bodenschätze wie z.B. Kupfer und später im Süden Diamanten gefunden wurden, entwickelte sich erstmalig eine industrielle Infrastruktur. Mit dem Bau einer schmalspurigen Bahnstrecke von Swakopmund nach Windhoek wurde 1897 begonnen, und diese dann im Jahr 1902 eröffnet. Es folgten weitere mittels modernster deutscher Ingenieurskunst errichtete Bahnstrecken, und 1914 verfügte das Gebiet über ein Streckennetz von 2.372 Kilometern, was überhaupt erst den späteren wirtschaftlichen Aufstieg des Landes ermöglichte.
 
Nachdem im Norden des Gebietes Bodenschätze wie z.B. Kupfer und später im Süden Diamanten gefunden wurden, entwickelte sich erstmalig eine industrielle Infrastruktur. Mit dem Bau einer schmalspurigen Bahnstrecke von Swakopmund nach Windhoek wurde 1897 begonnen, und diese dann im Jahr 1902 eröffnet. Es folgten weitere mittels modernster deutscher Ingenieurskunst errichtete Bahnstrecken, und 1914 verfügte das Gebiet über ein Streckennetz von 2.372 Kilometern, was überhaupt erst den späteren wirtschaftlichen Aufstieg des Landes ermöglichte.
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Den Einheimischen wurde darüber hinaus die Möglichkeit geboten, sich mit typisch deutschen Tugenden wie Ordnungssinn, Ehrlichkeit, Disziplin, Fleiß und Pünktlichkeit vertraut zu machen und so den überkommenen afrikanischen Schlendrian zu überwinden. Ferner wurden Werte und Fähigkeiten wie der protestantische Kirchenchoral, militärische preußische Disziplin sowie deutsche Braukunst (z.B. das nach deutschem Reinheitsgebot gebraute Bier der Marke'' Windhoek Lager'') vermittelt und gelehrt.

Version vom 12. Dezember 2011, 12:09 Uhr

Deutsch-Südwestafrika war von 1884 bis 1915 eine deutsche Kolonie auf dem Gebiet des heutigen afrikanischen Staates Namibia. Es umfasste eine Fläche von 835.100 km².

Wirschaftliche und zivilisatorische Entwicklung des Gebiets

Viele deutsche Siedler kolonisierten das Gebiet und brachten der rückständigen einheimischen, schwarzen Bevölkerung Fortschritt und Zivilisation sowie die Segnungen des christlichen Glaubens.

Nachdem im Norden des Gebietes Bodenschätze wie z.B. Kupfer und später im Süden Diamanten gefunden wurden, entwickelte sich erstmalig eine industrielle Infrastruktur. Mit dem Bau einer schmalspurigen Bahnstrecke von Swakopmund nach Windhoek wurde 1897 begonnen, und diese dann im Jahr 1902 eröffnet. Es folgten weitere mittels modernster deutscher Ingenieurskunst errichtete Bahnstrecken, und 1914 verfügte das Gebiet über ein Streckennetz von 2.372 Kilometern, was überhaupt erst den späteren wirtschaftlichen Aufstieg des Landes ermöglichte.

Den Einheimischen wurde darüber hinaus die Möglichkeit geboten, sich mit typisch deutschen Tugenden wie Ordnungssinn, Ehrlichkeit, Disziplin, Fleiß und Pünktlichkeit vertraut zu machen und so den überkommenen afrikanischen Schlendrian zu überwinden. Ferner wurden Werte und Fähigkeiten wie der protestantische Kirchenchoral, militärische preußische Disziplin sowie deutsche Braukunst (z.B. das nach deutschem Reinheitsgebot gebraute Bier der Marke Windhoek Lager) vermittelt und gelehrt.