Björn Höcke

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Profil.png Profil: Höcke, Björn
Beruf Lehrer und Politiker
Persönliche Daten
1. April 1972
Lünen, Nordrhein-Westfalen


Björn Höcke (* 1972 in Lünen) ist ein deutscher Politiker der Alternative für Deutschland (AfD). Er ist einer von zwei Sprechern der AfD in Thüringen und seit der Landtagswahl in Thüringen 2014 AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag. Dabei bemängeln Kritiker seine fehlende Abgrenzung zum Rechtsextremismus. Ausserdem wurde ihm in manchen Punkten eine Übernahme von nationalsozialistischem Gedankengut bescheinigt.

Der AfD-Politiker Bernd Höcke, dargestellt als Puppe bei www.stupidedia.org

1 Vita

1.1 Privates

Höcke wurde in Lünen, einer Stadt in Westfalen geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Jura, danach Sport und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Zuletzt war er Oberstudienrat an einer kooperativen Gesamtschule im hessischen Bad Sooden-Allendorf. Er gehört zu den Gründern der AfD, wird dem rechten Flügel der Partei zugerechnet und ist gemeinsam mit André Poggenburg (AfD-Vorsitzender Sachsen Anhalt) Mitinitiator der Erfuter Resolution eines Positionspapiers des rechten Flügels innerhalb der AfD.


1.1.1 Mitgliedschaften

1.1.2 Ehrungen

1.1.3 Zitate

„Ich bin erstaunt über die Berichterstattung zu meiner Rede vom 17. Januar in Dresden. Angeblich soll ich dort das Holocaust-Gedenken der Deutschen kritisiert haben. Diese Auslegung ist eine bösartige und bewusst verleumdende Interpretation dessen, was ich tatsächlich gesagt habe. Wörtlich habe ich gesagt: "Wir Deutschen sind das einzige Volk, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat." Das heißt, ich habe den Holocaust, also den von Deutschen verübten Völkermord an den Juden, als Schande für unser Volk bezeichnet. Und ich habe gesagt, dass wir Deutsche diesem auch heute noch unfassbaren Verbrechen, also dieser Schuld und der damit verbundenen Schande mitten in Berlin, ein Denkmal gesetzt haben. Was ist daran falsch? Was ist an dieser Feststellung zu kritisieren? Gar nichts! [...] Unzweifelhaft haben wir mit dem Holocaust-Mahnmal in Berlin unserer Schande ein Denkmal gesetzt. Der Begriff "Denkmal der Schande" stammt übrigens gar nicht von mir, sondern ist schon vor langer Zeit zumindest in den politischen Sprachgebrauch eingegangen. So heißt es etwa in einer Drucksache (14/3126) des Deutschen Bundestages: "Denkmäler der Schande und der Trauer, des Stolzes und der Freude sind notwendige Grundsteine des neuen Deutschland und der neuen Bundeshauptstadt."“[1]

Kommentar dazu:

„Die Masche ist immer die gleiche:

Wie Hyänen, die Beute wittern, wollen sich einige diese Gelegenheit offensichtlich nicht entgehen lassen und versuchen wieder einmal, eine öffentliche Hexenjagd zu inszenieren.
Wenn jemand sagt, Deutschland habe ein Denkmal der Schande errichtet, dann ist das eine völlig andere Aussage als wenn er sagt, es sei ein Schande, dass dieses Denkmal errichtet wurde. Diesen Unterschied werden viele nicht verstehen, weil dies ihr Sprachgefühl und ihr geistiges Differenzierungsvermögen übersteigt. Andere werden es gezielt nicht verstehen wollen, obschon sie intellektuell dazu in der Lage wären. Das Eine ist eine Beschreibung, eine deskriptive Aussage, die sich auf das Denkmal selbst bezieht. Eine Aussage, die in dem Fall auch wahr sein dürfte, da dieses Denkmal an die Verbrechen erinnert, die von Deutschen begangen wurden, was beschämend ist. Das zweite ist eine Bewertung, eine normativ-wertende Aussage, die sich nicht auf das Sein des Denkmals bezieht, sondern auf die Errichtung dessen, also auf die Handlung und die Entscheidung, so ein Denkmal mitten in Berlin haben zu wollen. Höcke sagte nicht, es sei eine Schande, dass dieses Mahnmal errichtet wurde, sondern er sagte: „Wir Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ – Das Denkmal erinnert also an Schandtaten. Dies ist meines Wissens eine wahre Aussage, also eine korrekte Beschreibung der Wirklichkeit. Und dies heißt nicht, dass die Errichtung des Denkmals selbst eine Schandtat darstellt, wie es z.B. der Focus fälschlich berichtet. Offensichtlich ist in Höckes Worten aber eine Kritik enthalten, dergestalt dass er meint, das Vorhandensein des Denkmals mitten in unserer Hauptstadt würde dem Selbstwertgefühl der deutschen Nation schaden. Auch damit dürfte er zweifelsfrei Recht haben. Die von mir kürzlich beschriebene Psychopathologie der grün-linken Gutmenschen dürfte durch solche Dinge wie das Holocaust-Mahnmal in der Tat zusätzlich verstärkt werden. Insofern könnte man diesen Punkt als Anregung zur Diskussion ansehen. Genau das geschieht natürlich nicht.“[2]

Es gibt jedoch auch Personen die der Ansicht sind, dass Höcke diese Aussage ganz bewusst getätigt hat, um zu provozieren. Interessant ist hierbei, dass ausländische Beobachter die Dresdener Rede mit Hitlers Reden aus den frühen 20ern verglichen und erschreckend viele Gemeinsamkeiten zwischen diesen Reden feststellten. Daneben pflegte Björn Höcke auch sehr stark Kontakte zu NPD-Mitgliedern wie zum Beispiel Thorsten Heise und vetritt die Ansicht, dass nicht alle Mitglieder der Partei pauschal als extrem zu bezeichnen seien und dies obwohl die NPD eine offen antisemitische und rechtsextreme Partei ist.

1.1.3.1 In den Mund gelegt
  • "Ich schreibe diese Zeilen, da der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ich nicht mehr weiß, wie lange ich in diesem Land überhaupt noch frei hetzen darf."[3]

1.1.4 Witze über Björn Höcke

  • Geht Bernd Höcke in eine Buchhandlung...Er schlendert ein wenig durch die Regale und findet, was er sucht: Erich Kästners "Emil und die Detektive". Als er zur Kasse geht, fragt ihn der Verkäufer: "Soll ich es Ihnen einpacken oder wollen Sie es gleich verbrennen?"
  • Wir schreiben das Jahr 2018: Frauke Petry ist Innenministerin in der CDU/CSU-AfD-Koalition unter Kanzler Horst Seehofer. In einer Koalitionssitzung trifft sie ihren Parteifreund Bernd Höcke, der inzwischen Wirtschafts- und Energieminister ist. Er fragt sie, wie es mit Sicherung der Grenzen gegen die Flüchtlinge so läuft. Da klagt Petry: "Ach Bernd, gar nicht gut. Wir schießen an der Grenze ja inzwischen sogar mit automatischen Waffen auch auf Frauen und Kinder, aber die lassen sich nicht abschrecken. Diese Muslime sind ganz schön zäh!" Da meint Höcke aufmunternd: "Wir setzen in der Energieversorgung jetzt ja wieder verstärkt auf Gas. Das ist effektiver als alles andere und hat sich vor 75 Jahren schon bewährt. Hast du das schon mal ausprobiert?"


1.1.5 Politik/Politische Positionen

Björn Höcke reagierte empört, als die Uni Jena die AfD rechtsextrem nannte.[4]


1.2 Ausbildung

1.3 Beruflicher Werdegang

2 Auftritte

3 Links und Quellen

3.1 Siehe auch

3.2 Weblinks

3.2.1 Bilder / Fotos

3.2.2 Videos

3.3 Quellen

3.4 Literatur

3.5 Naviblock