Alice Weidel

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Profil.png Profil: Weidel, Alice
Namen Weidel, Alice Elisabeth
Beruf Unternehmerin und Politikerin
Persönliche Daten
6. Februar 1979
Gütersloh

Alice Elisabeth Weidel (* 6. Februar 1979 in Gütersloh) ist eine deutsche Politikerin (AfD) und Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie ist Beisitzerin im Bundesvorstand der Partei Alternative für Deutschland und eine der beiden Spitzenkandidaten der AfD bei der Bundestagswahl 2017.

Alice Weidel bei einem Vortrag im August 2016 in Wismar

1 Vita

1.1 Privates

Weidel hat eine Lebenspartnerin, mit der sie zwei Kinder gemeinsam erzieht.[1] Die Familie lebt in Überlingen am Bodensee und hat einen Zweitwohnsitz im schweizerischen Biel.[2] Biologische Mutter der Kinder ist die Lebenspartnerin.

1.1.1 Mitgliedschaften

1.1.2 Ehrungen

1.1.3 Zitate

Auf dem Parteitag 2017 in Köln forderte Alice Weidel in ihrer Rede, die „politische Korrektheit” gehöre auf „den Müllhaufen der Geschichte”. Der Moderator Christian Ehring kommentierte dies mit den Worten: „Jawoll, Schluss mit der politischen Korrektheit! Lasst uns alle unkorrekt sein, da hat die Nazi-Schlampe doch recht. War das unkorrekt genug? Ich hoffe! Das ist Satire.” [3]

  • „Das muslimische Gemeinwesen ist einzig und allein auf die Errichtung eines Gottesstaates ausgerichtet. Ob es nun Minarette, Moscheen, Muezzinrufe, die Kleidungsordnung von Muslimen, die Einforderung von Geschlechtertrennung, das Einklagen von Kopftüchern im öffentlichen Dienst sind, ob Friedensrichter, Schariagerichtsbarkeit, Parallelgesellschaften, Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen und die Akzeptanz von Kinderehen – all dies zielt nur auf eines: auf die Islamisierung unserer Gesellschaft.” sprach Alice Weidel in einem Gastbeitrag in der „Jungen Freiheit” vom Oktober 2016[4]

1.1.4 Politik/Politische Positionen

Weidel sieht die Lösung der Zuwanderungskrise als vordringlichste Aufgabe. Sie befürwortet eine zügige Abschiebung abgelehnter Asylbewerber. Sie gilt auch als Euro-Kritikerin. Im Februar 2016 lancierte sie die bundesweite Kampagne „Bargeld lacht!“, die sie mit der Parteivorsitzenden der AfD Frauke Petry in Berlin vorstellte.[5]

Am 7. Dezember 2016 gab sie in einer Talksendung Angela Merkel die Mitschuld an dem Tod (Sexualverbrechen) der Maria Ladenburger, einer 19-jährigen Medizinstudentin, in Freiburg:[6] „Selbstverständlich ist sie das, indirekt, mit“, so die 37-Jährige. Merkel und die Bundesregierung seien verantwortlich für den Kurs, Flüchtlinge unkontrolliert einreisen zu lassen. Daher sei jeder Mord, der durch einen „sogenannten Flüchtling“ begangen wird, unnötig und zuviel. „Und die Bundeskanzlerin trägt dafür indirekt mit die Verantwortung. Selbstverständlich tut sie das“, sagte sie.

Sie wird islamfeindilch eingestuft. [7][8] In einem Gastbeitrag für die „Junge Freiheit” schreibt Weidel im Oktober 2016: Es dürfe „keine prinzipielle Religionsfreiheit” für den Islam geben, weil es ein „vollständiger Lebens- und Gesellschaftsentwurf” sei. [4]

1.2 Ausbildung

Das CJD-Gymnasium in Versmold schloss Alice Weidel im Jahr 1998 mit Abitur ab. Anschließend studierte sie Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth.

Es folgte mehrjähriger Aufenthalt in der Volksrepublik China. Im Jahr 2011 promovierte sie mittels Förderung eines Begabtenstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Doktorin der Politikwissenschaften (Dr. rer. pol.). Der Titel ihrer Dissertation lautete: „Das Rentensystem der Volkrepublik China. Reformoptionen aus ordnungstheoretischer Sicht zur Erhöhung der Risikoresistenz.“[9]

1.3 Beruflicher Werdegang

2 Auftritte

Am 5. September 2017 trat Weidel in der ZDF-Talkshow Wie geht's, Deutschland? von Marietta Slomka auf. Dort forderte sie die Vertreter der anderen Parteien auf, zu den Äußerungen ihrer Parteikollegen Alexander Gauland und Björn Höcke Stellung zu beziehen. Weidel entzog sich später der Diskussion, indem sie unter Protest die Diskussionsrunde verließ.[10]

3 Links und Quellen

3.1 Siehe auch

3.2 Weblinks

3.3 Einzelnachweise

  1. http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/das-neue-gesicht-der-afd-wer-ist-eigentlich-alice-weidel--135970692.html
  2. Malte Henk: Alternative für Deutschland: Wie ich auszog, die AfD zu verstehen. In: zeit.de. 13. März 2016. Abgerufen am 13. März 2016.
  3. Focus
  4. 4,0 4,1 http://www.rp-online.de/politik/deutschland/portraet-der-afd-spitzenkandidatin-alice-weidel-wolf-im-hosenanzug-aid-1.6775138
  5. Kampagne Bargeld lacht!
  6. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/sandra-maischberger-fluechtlingspolitik-afd-politikerin-gibt-merkel-mitschuld-am-mord-in-freiburg_id_6311082.html
  7. https://correctiv.org/recherchen/neue-rechte/artikel/2017/04/24/afd-alice-weidel-portraet/
  8. http://www.sueddeutsche.de/politik/alice-weidel-weltgewandte-oekonomin-und-ko-spitzenkandidatin-der-afd-1.3476609
  9. Nachweis im Verzeichnis der Deutschen Nationalbibliothek
  10. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/alice-weidel-afd-politikerin-verlaesst-zdf-sendung-wie-geht-s-deutschland-a-1166289.html

4 Andere Lexika