Ägypten

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ägypten
Hauptstadt Kairo
Staatsform Präsidiale Republik
Amtssprache Arabisch
Währung 1 Ägyptisches Pfund = 100 Piaster
Einwohner 87,2 Mio. (Stand 2014)
Fläche 1.001.450 km²
Religion 90 % Muslime (Sunniten), 10% Christen (Kopten)

Ägypten ist ein Staat im Nordosten Afrikas. Im Westen wird Ägypten von Libyen begrenzt, im Süden vom Sudan. Im Osten grenzt Ägypten an das Rote Meer. Zu Ägypten gehört auch die Sinai-Halbinsel, die dem Kontinent Asien zugerechnet wird. Im Norden grenzt das Mittelmeer an Ägypten. Die „Lebensader“ des Wüstenstaates ist der Fluss Nil.

Die Geschichte Ägyptens ist gut dokumentiert über die Jahrtausende und vor allem durch die Pyramiden bekannt. Es handelte sich um eine der ersten Hochkulturen der Menschheit. Mit dem Aufstieg des Osmanischen Reiches verlor Ägypten seine führende Stellung im vorderen Orient. Durch den Bau des Suezkanals wurde das einst kulturell hochstehende Land an europäische Geldgeber vertraglich gebunden und sank 1882 zur Kolonie herab. Es wurde 1922 offiziell von der Kolonialmacht Großbritannien unabhängig und war bis 1953 ein Königreich.

1 Politik

Ägypten ist eine Republik mit gering ausgeprägten demokratischen Traditionen. Nach einem Volksaufstand im Januar/Februar 2011 befand sich das Land in einem politisch instabilen Zustand, der zum Sturz des Staatspräsidenten Mubarak führte und zu Wahlen, welche die radikal-islamistische Muslimbruderschaft mit ihrer „Freiheits- und Gerechtigkeitspartei“ unter Mohammed Mursi gewann. Er setzte die Gewaltenteilung außer Kraft.[1] 2013 kam es zu einem relativ unblutigen Militärputsch unter dem heutigen Präsidenten al-Sisi, der das Land auf den Weg des Säkularismus zurückführte, allerdings mit einer Unterdrückungs-Politik gegenüber der Opposition.

2 Einzelnachweise

  1. https://www.welt.de/politik/ausland/article111416587/Mursi-macht-sich-zu-Aegyptens-neuem-Pharao.html


3 Andere Lexika